Full text: Lübeckische Blätter. 1984 (144)

gespielten Wiederholung des Menuetts technischen Finessen ein höchst lebendi- de bei den Examenskandidaten. Den be- nete m nicht aufhören. ges Stück Musik werdenließ, wie er etwa sten Eindruck machte dabei noch das §ssphr den melancholischen Ton des ersten Sat- eher kammermusikalische Concerto d- rc" § Kammermusik-Matinee res aus der Spannung zu den kontrastie- tu Leruheis s §tieshe: s s. [s len- Auch die Kammermusik-Matinee, die sq u ssr aytosr zurn [UO V en is ct leicht a der Verein der Musikfreunde in Zusam- titionen des zweiten Satzes eine kunst- dings noch eine stilsichere Sensibilität Trotz a menarbeit mit dem Amt für Kultur und Ile. ätherische Melodie mit erregen- für die empfindsame Schreibweise dieses rmunt mit der Unterstützung der Gemeinnützi- §e . Kl z. b tfaltete. El resen. Mittlers zwischen Barock und Klassik fL. § gen im Rahmen der „Lübecker Musik- LE v augea err acts. ue efor- weil die Interpretin allzu sehr aus barok: lug ste 1984“ am 17. Juni im kolosseum lar . sichere und sensible l kem Stilgefühl heraus interpretierte, wo- dem Sti durchführte. erhielt ihr überragendes jynd hatte damit nicht geringen Anteil an zu sie allerdings auch durch das straffe ter ce Niveau durch die Mitwirkung Alexander . Erfolg, der sich t! in Schostakor Tempo, das der Dirigent vorgab, getrie- blieb, ir Skwortsows. Es ist schon erstaunlich. gitschs S L Gcruecs op. 57 aus dem ben wurde das auch zu einigen Schwä- ' welche Leistungsfähigkeit dieser Mann Jahre 1940 wiederholte Hicr eselllen chen im Zusammenspiel mit und im Or- Zum §c besitzt! Vor nur wenigen Wochen spielte „ich noch Ludwi Umbreit per to Violi- chester führte. Hier wie im gesamten ic h al; er im Jugendkonzert zwei Sätze aus dem ne) und uus Quandt (Viola) zu der Programm konnte Prof. Behrens, als Di- fühlt, w Violinkonzert von Sibelius. eine Musik T1riobesetzung hinzu. Dieses Werk, mu- rigent aus den Konzerten mit dem Hoch- ters K höchster Ansprüche an den Solisten. Jkalisch N U §cier der Matinee scx bekannt dafür, daß er sei- (leu unc dann im Sinfoniekonzert das nicht "Gs in einer so glaubwürdigen Art ge- ne jungen Musiker sorgfältig und nuan- folley: minder anspruchsvolle Violinkonzert hoten, daß ein nicht enden wollender ciert einstudiert und zu führen weiß sm. c Tschaikowskys. Jetzt folgtenim Abstand Beifall mit Bravorufen die Musiker im- nicht immerverhindern, daß wohl wegen hehimt von zwei Tagen zwei gewichtige Kam- yer wieder hervorholte. Es sei die Aus- der kurzen Probenzeit, die dann auch s13ß bei mermusikkonzerte, der Mozartabend Lage eines Besuchers zitiert der viele der noch vor allem dem Zusammenspiel ZWi- zertesn und diese Matinee, die wiederum Werke sq rte des Vereins der Musikfreunde schen Solisten und Orchester dienen von ausgesprochen virtuoser Faktur ent- n t. Er meinte, daß solche Kamm mußte, der Orchesterpart nicht immer hielt. Doch ist gerade nicht das Virtuose E E U OR größeres Pu- lütterenriert genug gestaltet wurde, um Auss! die eindrucksvollste Seite seines Kön- hjikum verdient hätte und durchaus in eine wirklich befriedigende Autführung Kunst a nens, vielmehr seine Gestaltungsfähis- Jem Rahmen der Abendkonzerte einen zu erreichen. Das verstärkte sich noch Zur Ar keit, die die two Fette § en Glanzpunkt darstellen würde. durch die verständliche Nervosität der schaft ihrem musikalischen ; ; ; . t L vermag. Das zeig- Eine kleine Anmerkung sei noch am tpistr sslizten. Es veuat.ysnigse äs Die Au ten bereits Gerhard Welzels „Drei Epi- cs Hie § Etftzauehe Vwussr Üfcgter ü h-Moll. 9 p. 88, von Louis sj: soden für Klaviertrio 1984“. Welzel. J. ; ; Spohr, die Andreas und Johannes Bilo s: Geiger im Orchester, hatte für seinen Wirkung noch verstärkt durch einen Liz Sojisten zupackend gestaiteten und gen zur Konzertmeister, für den nicht minder hs rtlicher Eiymggst >quß Ut heißen 11:4 die vom Orchester auch befriedigend be- ßenen. engagierten Solocellisten Franz Hinz- Hisleer Fzrbep. his alusti sche Freude treut wurde, das betraf stärker die „Bur- tesion Encur umd die immer wieder in den Mon-| (damit ins Optische ausweitend. Einen hh Gh | i j i ansprechende L; wi. Hina Lapitakaja Frei zur chCnd0 Econrert der Musikhochschule Löheck J len Jugendwerk. dorsen pioyiztische tz nend, harmonisch sich an der Tradition Drittes Ereignis, über das hier berichtet Preuß stärk korderte. war das Zusamt Deutsch orientierend. teilweise mit stark rhyth- werden soll, ist das Konzert der Musikt jmenwirken der B étsili gten nicht immer nen dar mischen Effekten arbeitend, war diese hochschule Lübeck im Großen Haus der gyljicklich. so daß nur wenige Partien antwort Musik im Formalen klar gegliedert und Städtischen Bühnen am 18. Juni, wie die tec: D irkten. ndl sich LE o det elfbändi effektvoll, manchmal aus kontrastieren- Matinee im Rahmen der „Lübecker Mu- G ürlssc Chaäraiier enckaltete. da Soli. Und SO den Momenten (2. B. die merkwürdige siktage 1984“ durchgeführt. Es war diesä [\\d Orchester zu weni L Isst Ace genheit Violinkadenz in der dritten Episode) ih- eine erste Zusammenarbeit der Musik- : ö s . log so g! re Wirkung ziehend. Sie forderte allerr hochschule mit dem Orchester der Han- Auch im C-Dur-Klavierkonzert Mozarts rend gle dings auch in ihrem virtuosen Gestus die sestadt Lübeck unter der Leitung von (KV 467) stellte sich wieder der gleicce Hanna Interpreten in einem gehörigen Maße. Professor Günter Behrens. Auf dem Eindruck ein. Der Dirigent versuchte Nagel u Gesteigert wurden diese Anforderungen Programm standen nur Solokonzerte, hier zu sehr durch straffe Tempi die Mur renArb: in der dritten Violinsonate „in rumäni- dle einesteils im Konzertexamen gespielt sik in Bewegung zu halten, statt dem Or- das schl schem, folkloristischem Charakter“ von wurden, andernteils noch Studierenden chester in dynamischer und agogischer ken der ( George Enescu, dem nächsten Stück. Es Gelegenheit gaben, Erfahrungen in dier Führung Ausdrucksnuancen abzuzwin. In der O war faszinierend zu beobachten, wie sem Metier zu gewinnen. Wie nötig das gen. Der Solist, Wolfgang Ellenberger, Künstle: Skwortsow aus dieser Musik trotz aller ist, zeigte dieses Konzert vor allem gera- hatte einen schönen Anschlag und zeich- fi; “sri echt . ., von Win ) FUR J4l ' Das große Einrichtungshaus in Lübeck mut wi ! r i ü B . © JU v | g | " YF ANI . W ! Md . . H . I - D? an der Autobahn E E S IHASSE Schwertfegerstr. 21/23 - 2400 Lübeck 1 . Tel. 0451/89718 220
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