Full text: Lübeckische Blätter. 1983 (143)

- soziale Marktwirtschaft beispielhaft kehrt gilt es, auf diesen Veranstaltun- die Strukturierung vorgelegt. Diese erläutern, gen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer Handreichungen sollen den Fachlehrern zur verstärkten Zusammenarbeit zwi- über Ausbildung der Lehrer, Lehrpläne, und Schülern die Vorbereitung erleich- schen Unternehmern und Lehrern/ Vorwissen von Schülern, Schulorganisa- tern und ihnen Argumente kür Diskus- Schülern des Gymnasiums führen, tion zu informieren. Seit Bestehen der sionen mit Betriebsinhabern, Betriebs- zum besseren Verständnis der Arbeit Initiative haben sechs Studientage statt- rat unc Mitarbeitern bieten. und Probleme der Gegenseite beitra- gefunden, auf denen übertriebene Er- Seit Bestehen der Lübecker Initiative gen („Unternehmer informieren Leh- wartungen abgebaut, ein Konsens über Wirtschaft-Gymnasien haben etwa 40 rer, Lehrer informieren Unterneh- die Ziele erarbeitet und praxisnahe In- Obexstufenkürse das Angebot genutzt mer“), § formationen ausgetauscht wurden. und ihren Unterricht - vornehmlich in didaktische Überlegungen für den Un- den Projektwochen - in einen Betrieb terricht in Volks- und betriebswirt Unterricht im Betrieb verlegt. Dabei überwog die sogenannte E/ tehen Fragen zur Diskussion Schwerpunkt der Initiative ist die Arbeit „Aspekterkundung“. d. h. nicht der Be- "; ; mit Schülern im Betrieb. Da Betriebs- trieb als Ganzes sollte erfaßt werden, methodische Wege zur Durchführung La Bisher för G iasten nur in sondern nur ein Teilbereich, z. B. Auto- von Unterrichten im Betrieb erpro- prsztit- vue lar Gumotattr gilt es, mation im Betrieb, Ausbildungskonzep- bf; iauca für die thematische Vor. Betriebssuche s0 effektiv wie möglich zu te, Vertriebswege, Probleme eines mit. : . : gestalten. Hierzu ist das Projekt „Unter- telständischen Betriebes, wird von Schü- bereitung von Unterricht im Betrieb Echt im Betrieb“ entwickelt worden, das lern untersucht. Diese Beschränkung aut uzgmmentragen: :.. : in mehreren Probeläufen mit Schülern cinen „Aspekt“ hat den Vorteil, daß sich Wie das Schaubild zeigt, sind es zwei Be- des Johanneums erprobt und realitätsbe- die Schüler gezielt und vertiefend vorbe- reiche, die von der Lübecker Initiative zogen konzipiert worden ist. reiten können und nicht von der Sach- smn Fresse pfstsen: s UT; Hrojeictes hatslie:Ar. kenntnis der Praktiker überrollt z srden. G L . le f ue / und Vertretern der Wirtschaft und Ber beitgebervereinigung Lübeck eine Liste Zusammenktassend kann nach dreijähri- triebserkundungen durch Studienstufen. m!t 30 Betrieben, die besucht werden ger Erfahrung gesagt werden, daß sich schüler. können, vorgelegt und eine Anmelder das Konzept der Initiative bewährt hat. stelle für Betriebserkundungen geschaf- Es ?t&d gs qytsehr des Initiators som] Pie gemeinsamen §tycentesr : . rt auh bsttremen. s t; cs und Handelskammer, den deut- Volks- und betriebswirtschaftliche Erkundungen teilnehmen und dadurch schen Gewerkschaftsbund, die Land- Kenntnisse veralten schnell. Die Néreit ein weiteres Spektrum der Meinungen wirtschaftskammer mit einzubeziehen stellung von aktuellem und praxisbezo E ranticten sglien. und das Angebot an Veranstaltungen Zu genem Material ist für den Fachlehrer ~ ; s differenzieren. Es wird jedoch in erster für Wirtschaft ein dringendes Gebot. Die Fachgruppe Wirtschaft/Politik am im> an den Fachlehtern unc iluet Aut gemeinsamen Studientagen können Lübecker Seminar für Gymnasien hat schülernlie gen, wieweit sie das Angebot die Lehrer ihr Sachwissen zu Wirt- mehrere Handreichungen und Materia- g4|Ier Initiative zur originalen Begegnun schaftsfragen vertiefen, es durch Diskus- lien für die Vorbereitung von Unterricht nyzjt der Wirtschaft remus. gesgnung sionen mit Praktikern aktualisieren und im Betrieb zusammengestellt und auch durch Fallbeispiele erweitern. Umge- didaktisch/methodische Vorschläge für Hans-Werner Rühsen Information durch Fachleute Information über Schule praxisnahe Fachvorträge k STUDIEN: Abbau falscher Erwartungen TAGE SEMINAR FÜR GYMNASIASTEN Fortbildung der Lehrer. Zusammenstellen von Arbeits- materialien. WIRTSCHAFT Erarbeitung von Unterrichts- Betriebe als Glieder einer arbeits- insstetten. teiligen Wirtschaft erläutern. Den Betrieb zeigen. Ausgabe von Unterrichtsmaterial Für den Betrieb werben. Verständnis für die Position ! der Arbeitgeber wecken. SCHULE Y sccise Hu " Schülern Einblick in die Arbeitswelt chaffen. ten Begegnung. UNTERRICHT Diskussion mit Fachleuten und Praktikern. IM Berufsvorstellungen abklären. BETRIEB Bereitstellung von Betrieben I ._.. bBesuchder Betriebe durch vorbereitete Vorträge durch Praktiker ' " Schüler . () &
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