Volltext: Lübeckische Blätter. 1983 (143)

sit H- - das vielseitige Fachgeschäft seit 125 Jahren ; lenors] MÜHLENSTRASSE 26 . RUF 7 6541 Schreibwaren - Bürobedarf - Geschenkartikel ~ Mal- und Künstlerbedarf - eigene Druckerei ' gen zeugt, das in seinem spannungs- ten Höhepunkt, Grundlage für die Offen-. meierhakte Verhaltenkeit, wie sie sich reichen Aufbau und seiner noch tonalen, barung des letzten Satzes. der mit einen der Komponist durch bescheidene aber farbigen harmonischen Struktur un- ähnlich bezwingenden Piano verströmte Bezeichnung: „Zwei Hefte kleiner mittelbar wirkungsvoll 1st, zumal dann, wie schon Weberns Passacaglia. unschuldiger Walzer in Schubertscher wenn es wie hier in einer durchfkormten Als besonders beachtenswerte Einzel-, Form“ wünscht. Daß nach diesen zierli- Interpretation geboten wird. GMD leistungen seien die von A. Skwortsow, chen Kabinettstückchen der kolkloristi- Aeschbacher nutzte die breiten Möglich- Sologeige, die des Hornisten J. Ramsey sche Aufputz von vier Ungarischen Tän- keiten zu dynamischen und agogischen Und der Cello-Gruppe genannt, die in. zern zu äußerster Tastenbrillanz heraus- Wirkungen und arbeitete die inneren ieser Sinfonie eine Fülle von herrlichen fordern würde, war vorauszusehen. Spannungen eindrucksvoll heraus. Bis Kantilenen zu gestalten hat. Helen Menn auch hier die Ausführenden trotz auf den nicht ganz präzisen Pizzicato- Donath, die den Schlußsatz in Lübeck| Offensichtlich recht unterschiedlicher . F Beginn gab auch das Orchester 1m| hereits vor sieben Jahren, damals mit den Wesensart zu yvirtuosem Wettspiel _ Ensemble und mit vielen solistischen NDR-Sinfonikern unter Moshe Atzmon,, zusammenfanden, lag es daran, daß sie cinis, Einzelleistungen wieder emen ausge- gesungen hat, schien dem Rezensentenl. kich auf dem Parkett der Tasten großar- ende zeichneten Nachweis seines Könnens. jetzt weicher und wärmer zu gestalten, tig verstanden und äußerst sensibel auf- 1 den Überraschend war dann auch die Wie- damit den Schluß des Wunderhorn- einander reagierten. An diese Fähigkei- dergabe des zweiten Programmteils, Textes stärker hervorkehrend: .Die eng- tenstellte die Sonate f-Moll, die aus dem SscChÖ- Mozarts Motette „Exsultate, jubilate“. lischen Stimmen ermuntern die Sinnen, klanglich reicheren Klavierquintett op. wäh- Dieses Werk des 17jährigen erfuhr eine das alles für Freuden erwacht.“ Sinnen-| 34b entstanden ist, hohe Anforderun- rtontt schwebend leichte Wiedergabe. So hat haft war diese Interpretation und von gen. Die dramatische Interpretation mit (Die man Mozart lange nicht in Lübeck ger! spürbarer Freude durchdrungen. Ein ihren kontrastierenden Themen korderte alter- hört! Inspiriert wurde der Dirigent dazu großes Erlebnis. Arndt Voß ein großes Maß an geistiger Durchdrin- durch die hervorragende Helen Donath, rns bn: siarzztizehsr r erzuu=ehtrß eine Sopranistin, der ihre Stimme im Klavier-Duo im Kolosseum eraus. das nachhaltig beeindruckte. 09:1 Technischen und Klanglichen bewun- In dem als Gala-Konzert angekündigten Hans atillics tt zz; z; Yetlscus [tg sÖüftite des namhaften Klavier-Duos î NI Singweise ging eine bezwingende Wir- Srsjss l r zrto:h.2 lite bis "t. Ausstellungen 1sen! kung aus, die Dirigent und Orchester zu romantischer Klaviermusik teils vierhän- „Kunst in der Stadt‘ - „tra iner leichtkertigkeit inspirierte, damit tig. teils an zwei Flügeln gespielt. Lübecker Bildhauer-Symposium 1983 G ND :. E nktc. gluc ; : aben aber auch ihre Schattenseiten. Marienkirche, im Behnhausgarten VOr schön das fließende Andante, aber auch h arienkirche. im s: ; G das federnde Vivace des Schlußsatzes. IV E E Bscstt. vc k en len H qm.un zy Pcomhot küuder.s ss ßemg Glücklicherweise hatte man sich für das weite des Programms dieses Abends te Hme up Steinsäge führt s gut Accompagnato ein Cembalo besorgt, so. Etwas begrenzt. Daß dennoch ein vielsei- den Neusieri n zum Ort “Ö ersten teil daß auch der Begleitklang des Orchesters tiger Eindruck entstand, lag an der Ven, k here; r-Symposiums. Sechs [meg nicht dick oder schwerfällig wurde. Lan- unterschiedlichen Werkwahl und der R;! Ec f: ! uur Jury Bildhauer - Iaus- ger Applaus war Dank für diese Wieder- Gestaltungskraft der Ausführenden. Eric te BSDe (1 947), Jan Koblasa gabe, ein Applaus, der sich dann nach der Bei der Wiedergabe der bekannten (1932). Bard Breivik (1948), Johannes hluß ebenso eindringlichen Wiedergabe der Haydn-Variationen über den Choral St. Michler (1954), Pierre Schumann (1919) ubli. vierten Sinfonie Mahlers wiederholte. Antoni bestach einerseits ein außerge- und Ben Siebenrock (1951) - an ihren Aeschbacher fand mit seinem Orchester. wöhnlich konzentriertes Zusammenspiel Skulpturen unter freiem Himmel arbei- Wille auch hier zu einem beachtlichen Lej-. beider Partner, das die Haupt- und ten, bereit zum Gespräch. Kontakt zum stungsniveau. Die kammermusikalisch Nebenstimmen dynamisch plastisch her- Künstler zu bekommen, am Schaffens- durchsichtise Wiedergabe mit ciner ausstellte, wie es beim großen Volumen prozeß als Betrachter teilzunehmen, ein Reihe von hervorragenden Einzellei- des Orchester-Originals kaum möglich Kunstwerk umfassend „begreifen“ zu onie.. htungen war offensichtlich gut vorbe-| ist. Andererseits Konnte man sich der lernen im Sinne des Wortes macht diese von tdreitet. Aeschbacher fand auf dieser Erinnerung an die aparten Klangfarben Aktion für jeden möglich. mit Grundlage zu einer Ruhe, die die Musik von Holz- und Blechbläsern in der Lübeck ist mit Freiplastiken im allgemei- aglia cum Fließen brachte. So wurde der dritte Orchesterfassung nicht entziehen. nen und mit r s zeitgenössischer '; das Satz, das Adagio, mit seiner merkwürdi- Beim vierhändigen Vortrag der bekann- Künstler im besonderen überaus karg nfän- gen E-Dur-Vision zum bemerkenswer- len Walzer op. 39 dominierte fast bieder- ausgestattet. Wenn die Arbeit der sechs Für Sie reserviert! Ihr Einrichtungshaus REESE bietet auf über 3000 qm Ausstellungsfläche alles für schönes Wohnen. Fin Platz ist - wie Sie sehen - stets für Sie reserviert! REESE t, dcn e [7 I
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