Full text: Lübeckische Blätter. 1983 (143)

HORST WESSEL FA CH G ES CHE FT FUR ALLE MUSIKFREUNDE ; Ta. Fassadenbeschichtung - W ! Z ~Ê ) | RO ;) d RT ten moderne Raumgestaltung k E h R p >§ V' Er- ; . ine Z 04506/1020 2401 Heilshoop-Lübeck Breite Straße 29 Telefon 7 60 B 6 geht, aber herrlichem Platt überzeugt. Un- ren im Sinne Gabrielis oder Schütz’'s, sei Gesamtgeschehen adäquate Instrumen- juer dankbare, da weniger differenzierte Rol- es als Möglichkeit, aus der Matthäuspas- talleistung zustande, wobei die solisti- ng. len müssen spielen: Leni Lüttke als ent- sion ein großangelegtes Ballett zu ent- schen Leistungen von Wolfgang Bartels äihrt täuschte, bangende Liebhaberin, Klaus werten, das die Katastrophe menschli- (Solovioline), Wolfgang Ritter (Flöte) uto, Stomprowski als rettender Auto-Engel chen Scheiterns darstellt. Und immer und den Oboisten Zeh, Lammers, Ve- “ zu und charmanter Herzensbrecher zu- wieder mag bedauert sein, daß Bach die- stre und Behle besondere Erwähnung ; Ei- gleich, der, schon tot geglaubt, dann ses Stück nicht als Oper konzipiert hat - verdient haben. u Ut cg HrerEu Äorgt ker.öcter inneren Nramatik yegen, Aldo Baldin hatte die Tenorpartien so- s zer Uuchyst us gvue eus Daß es aber auch ganz anders geht, zeig- wohl für den Evangelisten wie für die T !?: Professorentochter gar Zu schnell t ze Avflöhrur im Lübecker Dom. Arien ürenwuy-s. zu Ecsimn acr uf gu ot Gg [ Beifall galt . Recht “den Schanspie. sizieren die innere Dramatik des Werkes eos wurde seine Evangelistenrolle 1 im [ev für ihfe “uon. . Nie.Xt deutlich herauszuarbeiten, die sich eben nicht (wie in der Partitur vorgesehen) 1 Ei- Abschließend sei vermerkt: Die Nieder- nur selten plakativ, vielmehr im Wechsel vom Orgel-. sondern vom Cembalocon- was deutsche Bühne Lübeck soll sich glück- yon Verinnerlichtem Betrachten und dra- tinuo, wobei sich die Frage der Ange- nem lich schätzen, so gute Schauspieler in ih- Mmatisch-aggressivem Schreien einer [nessenheit dieses Instruurents für Pas- Eck) ren Reihen zu haben. Ihnen gönnte man wildgewordenen Menschenmenge dar- sionen erneut stellte. Der recht scharfe nge- jedoch bessere. anspruchsvollere Rol- ¿tellt. Allein Behutsamkeit im Gestal- Klang des Cembalo mit seiner relativ ge- logi- len, als sie rBlicksehsey zu bieten ver- ten, das immer von der Musik selbst aus- ringen Modulationsfähigkeit, aber auch ich- mag. ieter Bornholdt zugehen hat, nicht aber von außermusi- mit seiner Unfähigkeit, einen Akkord in for kalischen Einsichten, verhalf zu einem einem so großen Raum überhaupt zu tra- mg, Sebastian Bachs Matthäuspas. Öcesamteindruck, der zu Recht die Be- gen, schien Röhls Konzeption eines in Da Joham ; Lübeck E zeichnung „große Aufführung“ ver- sich abgerundeten Klanges geradezu zu kurz ion m om.eu : N. 4; client. Und außerdem kommen zwei widersprechen. Gänzlich störend wurde lIap- Man mag dazu stehen, wie man will: die Punkte neben dem Gestaltungsaspekt dies besonders in den Begleitungen der ren- Matthäuspassion von Johann Sebastian hinzu, die dafür sorgen, daß man bis zum mediativ aufgefaßten Choräle, in denen Pro- Bach gehört noch immer zu den zentra- Schluß gebannt zuhört: die dichten An- vom Cembalo eher ein Schlagzeugeffekt logi- len Werken kirchenmusikalischen Inter- schlüsse zwischen Choreinwürfken und nachblieb. Dabei - und das sollte beson- rohl- esses; dabei - und dies wurde in der Auf- Evangeliumstext sowie einige Striche, ders hervorgehoben werden - hatte sich pten führung im Dom wiederum deutlich - ist die es möglich machen, das viereinhalb Matthias Siedel sehr viel Mühe gegeben, Tük- die musikalisch-theologische Substanz Stunden lange opus auf dre; Stunden zu durch zusätzliche Manieren textunter- noch fon derart hoher Ovalität. daß es emcers ürzen. stützende Deutungen sichtbar werden zu einigermaßen groBen lIgrgrun; hedsrs. Getragen wurde die hohe Dichte der lassen. CAI prollte man an diesem Stück. vorbeise: Aufführung durch einen glänzend dispor Für die erkrankte Marie-Louise Ages sait hen. nierten Domchor, der ganz präsent und war als Sopranistin Susanne Denman >nde Generationen von Interpreten haben konzentriert Röhls Regie mitmachte, sei eingesprungen. Ihre fast knabenhafte Dar- sich immer wieder an diesem Werk ger es im sich verströmenden Legato des Stimme überzeugte besonders in der cher rieben, sei es in der romantischen Tradi- Eingangschores oder der meisten Chorä- Arie „Aus Liebe will mein Heiland ster- 1 des tion durch die Hineinnahme des Erlö- dle, sei es in der Brutalität des Barrabam- ben“, während sie überhaupt nicht mehr rgen sungsgedankens (der doch wohl eher zu Rufes oder der „Kreuzige“ Forderung. im Duett „So ist mein Jesus nun gefan- Sd. Wagners Parsifal gehört), sei es als Aus- Unterstützt durch Mitglieder des Sinfor gen wahrzunehmen war, weil der Alt ni. gangspunkt für doppelchöriges Musizier nieorchesters des NDR kam eine dem Anke Schulz-Eggers’ sie völlig zudeckte. ht zu Ihm sc UZ. L., Er 99 lOilly Kalims AU DE “ee ' uus Malermeister zoiis zr rss k PO LST ERMDBEL Sediegene Farbgebungen und Bapeten “z1 . 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