Full text: Lübeckische Blätter. 1982 (142)

in anq ch ihr a n sind g UIBECK [! ( ! | n. u n . hi; l Z angsh, Nr. 3 J!::::1 lz z 6. Februar 1982 a Krzj Gesaellschatt zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit : Gegr 1789 ishen. . Der Wiederaufbau des Kaak Erinnerung an eine Verpflichtung Lübeck Man stelle sich vor: „Da in Bremen zwecks der um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Windlöcher so charakteristische Südcfassa- flüssigerer Verkehrsführung auf dem Lübeck wirkte. Inm verdanken wir die end- de des Rathauses - diesen Werken erweist Markt die Straßenbahngeleise vor dem gültige Gestaltung des Burgtorturms, den sich der kleine Zweckbau in seiner gediege- Rathaus um einige Meter verlegt werden Kriegsstubenbau und die durch ihre großen nen Ausführung durchaus als ebenbürtig. müssen, soll der Roland, mittelalterliches L § Sinnbild städtischer Eigenständigkeit und Gerichtshoheit, abgebrochen und in einem Magazin eingelagert werden.“ . Welch einen Sturm der Entrüstung würde P relss. eine solche Meldung nicht nur in jener bis hj Stadt, sondern auch weit über unsere Gren- Halbt, zen hinaus auslösen! Was aber heute un- Ausfl denkbar erscheint - vor 30 Jahren wurde Ftent genau Entsprechendes in Lübeck Wirklich- wel gkeit: otes Im Zuge der Neubebauung des bombenzer- c6 störten Marktbereiches wurde zur Verbrei- önne terung der Kohlmarkt-Fahrbahnen und zur k al Anlage von StraßBenbahn-Verkehrsinseln nd nicht nur ein Drittel der alten Marktfläche s-Rey geopfert, sondern eben jenes, dem Bremer wied Roland entsprechende Lübecker Denkmal varts] eigenständiger Gerichtshoheit, der goti- aß ht sche Kaak, abgebrochen. Tus ltagnp 500.J9hrs halts.qr.übszüquert, 3rar Der Kaak während des Abbruchs 1952 erb : als einziges Beispiel seiner Art in Nord- bei J deutschland bis in unser Jahrhundert über- rer t kommen und hatte auch den Bombenhagel ' von 1942, der sonst kaum ein Bauwerk des Marktbereiches unversehrt gelassen hat- abhiy ten, heil überstanden - jetzt stand er der en au geplanten und verwirklichten Häuserzeile and v damgzuverbreiternden Kohlmarkt im Wege. eth Immerhin, der Abbruch wurde nur geneh- .. ben wmigt und durchgeführt unter der Autlage erhzän und Verpflichtung, den Wiederaufbau si- cherzustellen. Den Verantwortlichen der frühen SOer Jahre war durchaus klar, daß es sich bei dem 1465 aufgeführten Kaak um ein unverzichtbares Element der histori- schen Marktbebauung handelt: Bescheiden zwar in den Abmessungen, stellt aber doch die zweijochig gewölbte Halle über der „Butterbude“ in ihren ele- ganten spätgotischen Proportionen ein bau- und kunsthistorisches Denkmal von hohem Rang dar. Zugeschrieben wird der Kaak dem Ratsbaumeister Nikolaus Peck. Der Kaak nach Umgestaltung der Butterbude 1926
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