Full text: Lübeckische Blätter. 1982 (142)

Ibwohl Glasfiberwände den Spielraum r i ij B En; erweitern, das ganze Studio ideenreich kung nicht realisiert worden, wohl um E.reignishakt war auch das Künstlerische. penutzt wird, (Ausstattung: Joltarmg! zs Zpie! gane auf seelische Vorgänge zz Es begann mit Webers Ouvertüre zur Daphne Papalexopulu), bleibt die Fragc zentrieren.) „Euryanthe“, mit einer Präsentation „kken, ob die Szenen am Anfang gar e Dalz uncl warum Jim die erhoffte Befrein. hervorragender Orchesterkultur. Das nüchtern ausfallen mußten, um sie mit ung nicht bringen kann, wird von Stefan große Ensemble, in dieser Besetzung Jem „festlichen Höhepunkt“ im zweiten Preiss hinreichend verständlich ge. avwsgewogen im klangyerhältnis zwi- Teil zu kontrastieren. (Der scheußlich Macht. Er ist der „nette, gewöhnliche, tenen az ztrciehets uns blzserz. fahr nackten Glühbirne über dem Tisch hätte [ge Mann“ gleichsam von der Stange, !5- okkensichtlich geschult den den,Präzi- Jer Referent am liebsten den Garaus ge. ! Normal und scheinbar so wenig Schaur Sionsanspruch häufiger Schallplatten- nacht; „gedämpftes Licht“ wünscht Ff; Spieler, daß sein perfid-penetranter Einspielungen, akkurateste Spieltechnik autor!) Ein zweiter und letzter Einwand “chälh: i „Fteutiäé ‘ug Fejzce“ zm 0r. danoben ber uch segsibetste jilt dem Umstand, daß selten ein Dialo Nachhinein noch erstaunlicher er- Klanglichkeit noch imzartesten Piano, 2. wirklich auf einen Punkt konzentriert s scheint. Josef Râury schließlich macht B- im verhangenen Largo-Teil der Ov- zenie. Jen meisten Szenen eignet somit etwas HCsonders die Deformationen deutlich, Ucrtüre. His. Hroits aler-cyqumisches tät un. Zentrikugales. die von der wohlmeinenden Tyrannei Schattierungsmöglichkeiten schien end- rürdensf|jc;in; ver; raug bereits cin-Jegitimge seiner Mutter ausgehen. Daß er zugleich los, ein Kennzeichen, das auch die Wie- 1B sich [Cs orett [!. lesttines als Erzähler fungiert, wird dem uneinge- dergabe des zweiten Werkes, der Ton- chte s!tttel ler Interpretation ? en sein, weihten Betrachter möglicherweise dichtung „Tod und Verklärung“ von Ri- ut hat. Ninskield ci E § n er Familie nicht immer ganz klar; hier hätte die Re- chard Strauss, auszeichnete. Hier aller- Simon jzùnnkällig zu zu L Kc es! gie etwas stärker akzentuieren können. dings wurde auch die Gefahr deutlich. Ü Ver. jor allem der Nenner, der Laura j s luszttint aber ist die Aufführung ein- [4:31 gu yu sen vor ren Bruder Tom verbindet. Schlechthin «Cutis zu empfehlen. Das Interesse an 7, i i i lie bei. zenial denn auch die Szene, in der Tom, I Ennessee Williams wurde vor einigen arte derzurither (zie xv terium lungen * Coq ' , om. szhret durch sci Stückes) durch die Holzbläser vom An- zu en [; !!~ aus “rr Kino hoi suh sentt Lebensbeichte tuns zt tzuesend: fat her pichr zu realisieren izt; Es witch „Neu. jeuern berichtet: Die Anforderungen die „Glasmenagerie“ gehört seit eh und zs tier hören ver. uur mehr. Gs: rer we. yon Prestige und Realität, der Außen.. i€ zum kesten Bestandteil des Englisch- : ! : | Sagen ßgeruks-, Erwachsenenwelt Vers inken. unterrichts der Gymnasien. Sie ist be- Errcgen;) vx z1ersebsn. vic der Chef enneke Ü Lic ron trier s vircgay Llücklighs reits zu einem Klassiker geworden. Eine des Orchesters, Herbert Blomstedt, mit Minuten an die Stelle von Repression. Wiederentdeckung sollte man nicht ver- Hesem : Orchester spielte. Bloystect, en: Diese geht, wir wissen es, vor allem von fauumen. zus! angesichts eines Spiel- ut ! zzz < : Fizz . ans, der derarti i i ; ; 1nessee [ G vs we zwathstan . okt Secigtii Heléstzhhelten nieht keins Mlenchns sllein dem Mus iker. lor ster Absicht, wiclmet sie sich ue u ftzrie q oVit tor i yreutuse Aut ren be. schier aussichtslosen Unterfangen, für Sonderkonzert der Staatskapelle ww E §zyou 4- [smuÜs; flexibe] Laura einen Partner zu finden. Nancy Il- Dresden [us u n: .. yr y ere sich lg, seit einem Jahr in der Hansestadt tär Das Ereignishafte des Sonderkonzertes modulierte, im Atem führte; eu zl Ge. tis. bietet hier ihre bisher eindrucksvoll- der Staatskapelle Dresden (4. Oktober) auch die sensiblen Reaktionen der Or- das Pu. ste Leistung. indem sie der Anweisung war vom ersten Moment an zu spüren: chestergruppen, wenn 2. B. in dem chlosse- Williams nahekommt, neben aller solch einen Beifall zu Beginn eines Kon- Durchführungsteil, wo die wieder auf- alle der Herbheit und Härte auch einen „großen gzertes hat es noch nie gegeben! War das tretenden Schmerzen die glücklichen : Regis- Reichtum an Zärtlichkeit“ zu besitzen. nur ein Danke-Schön dafür. daß dieses Erinnerungen zu verdrängen suchen, um um: Noch eindringlicher ist, wie Heidrun Pe- traditionsreiche und Eno mmicrte. Or- Bläser gegen Streicher gestellt wurden, ird, fin. tlersen, ebenfalls seit einem Jahr im En- chester überhaupt da war, oder war es dynamisch und agogisch jede Nuance der Zu. semble und seit den „Gekährlichen Lieb- wie ein Konzertbesucher L§ katmuilierté. aufnehmend. Das ist höchste Orchester- das sei schaften“ als große Bereicherung für die schon ein Politikum, also die Würdigung kultur, lebendig gemacht von einem rebliche Städtischen Bühnen ausgewiesen, die des Besonderen, das sich aus der politic zwingenden Dirigenten. den ins- ganze Skala Lauras ausspielt: vom quasi- schen Situation ergibt? Vieles kann bei Auch in Brahms zweiter Sinfonie ließen : zu wür- autistischen, kindgebliebenen Mädchen dieser minutenlangen Demonstration sich wieder alle diese Qualitäten beob- bis zur erwartungsvollen, mit unentdecke von menschlicher Verbundenheit und achten. Auffällig. wie der Dirigent cis wohl ter Schönheit begabten jungen Frau, die, Achtung mitgeschwungen haben, vieles Brahms Rhythmik melodisch führte lern ung sprächst du nur das Zauberwort, aus ih- mag auch durch die Köpfe der Musiker (drittes Thema im ersten Satz). Immer dio jene rer Einsamkeit erlöst würde. (Ihre Kör- gegangen sein, die stehend diesen Beifall war es sein Darstellungswille, der die x Anulot perbehinderung ist in dieser Inszenier entgegennahmen. Dichte der Wiedergabe bestimmte. Die cann dag ene Tie- lerdings: | GmbH & Co. KG [ Fleischhauerstr. 88 .- 2400 Lübeck d q - Telefon (04 51) 7 7180 Gebrauchsdrucksachen - Prospekte : Broschüren - Beratung für Drucksachen im Offset- und Buchdruck I 89
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