Full text: Lübeckische Blätter. 1981 (141)

Z FACHG E S CHR FY FUR ALLE MUSIKFREUNDE HORSIMANN. BF TTF 1T47T§ richtet richtig ein ! e Einrichtungshaus Lübeck. Mengstraße 12-14 Breite Straße 29 Telefon 7 60 8 6 diesem Fall das Orchester vorwiegend ber Hören zu fällen ist, mit großer Selbstverr Von der barocken Fülle seines Werkes teiligt war. ständlichkeit genähert hatte. freilich gibt die Ausstellung nur einen sehr Insgesamt setzte sich der wünschenswerte Höhepunkt des Konzerts aber war die in Ungefähren Eindruck. Sie bietet zwar Pro- und durchaus verdiente Erfolg der letzten solcher Qualität überraschend gute Wie. Ven aus all seinen Schaffensgebieten, lenkt Zeit fort. Arndt Voß dergabe der ersten Sinfonie von Brahms, aber - damit emem internationalen Trent die wahrlich kein einfaches Werk für ein tha . Jie F ersemnteit vorerst : ; : & , u ~ . Konzert des Höchschulorchesters P yr set Kutmstichttverkeht. schichte 20 20. J ss Hes ! u rut tze V In seinem Konzert am 16. November in der V'arenl wie in .es Ha i Snfatis strafe selbst wohl als Entwurf einer besseren Stadthalle leistete das Orchester der Mu- jedoch nicht überzo zen Tempi. .die LO Menschenwelt, als Traum einer Wirklich- Tod sikhochschule Beachtenswertes. Das wiegt jungen Orchester z. Y pr. ug che keit von morgen verstanden wurde. Die lün it um so mehr, als Günter Behrens mit dem doch nicht an die ,. s des Leistungsver.. P hase der „Kristallbauten“ (1903-1908) ist ; j Programm, in dem neben Haydns „Trauer- wögsens führten. und eine Ichegdi hs! ale deshalb mit nicht weniger als 16 überaus Die sinfonie“ (Nr. 44) Johannes Brahms‘ erste [!!? Melodik nicht U Ur det venus ssstat reizvollen Arbeiten vertreten, die der chen Sinfonie und ein Werk des zeitgenössischen Nexr Streicherklang war auch hier warm und „UVbergangsbauten und Utopien“ wuns Walter Steffens standen, hohe Anforde- präzise, die Bläser gestalteten sicher und (1918-1925) gar mit 23. Unberechtigt ist (Ove rungen an die jungen Musiker stellte, An- wit schönem Ton. Stellvertretend für viele diese Überbetonung gewiß nicht: wahr- 1981 forderungen sowohl an das technische Kön Leistungen sei auf den Solo-Oboisten ver. Scheinlich, daß Habliks universale Bega- nen und die Konzentration als auch an die hviesen. bung von Anfang bn zum Gesamtkunst- In de geistige Verarbeitung der stilistisch weit Ö ' j : werk tendierte, wie es allenfalls im Bereich Kuns gestreuten Werke. Das insgesamt solch ei- ES öichsr emer Leistone hrche UHer der Architektur realisierbar schien. ur. ne quncie _eistung Stitstotr Çn kemzs. hsstä. ter tie [zj nur. Daß indessen die „Schaffenden Kräfte“ und] tis! Behrens in semem Vädagggischen Vor. i i i wohl doch Habliks Hauptthema waren ansp gehen. Offensichtlich hatte der Dirigent in dieses an gesicherter Routine voraushat, g Lt s siv N ckte br fyrh:ss zweriqnequbenzr.456 M tt erer irrt svotcermce 14:1 wuÖz] uz v Kouesrr.wit F§vizen Horns nur, daß der Besuch des Konzertes so tlsrfindetman vichn y! fine ühereengen. E spürbar entspannt, weil die naturgemäß Schwach war. Arndt Voß t Mr. s U u crrunson.19us. ‘zu! ra noch wenig routinierten Musiker sich auf ps uss § lt cei us. En: ULd sich das in den Proben Erarbeitete beziehen 94 Ölbilder ve! tf u zes uue konnten und sie nicht durch die neue immer Ausstellungen haben. und uit wenige Porträts. Hier i i urch den ; ? : <) tir: ErdSer Rr rind drrek rode Bg rrttondr grüße: rs urg tem zn" 11us uchwzetelzon: vie itsbtie ais spontan umzusetzende Zeichen überlastet enre a ! ice U mr ge ebenso nachspürte wie in der Bewegun- tren. Die tegenvsrtite . qusts uu st : "er: gen des Wassers oder im Geiste des Men- Fiel in der Haydn-Sinfonie vor allem der ec EC schafe 18 MER q uc Guusaus schen, wie sich für ihn das ungestaltet All- runde Streicherklang und die Präzision des stélluug aul: s eines. 10 d § u. § uger gemeine in eine unendliche Fülle individu- Ensemblespiels auf, die Behrens trotz des hir tt emen. ünstler gew met, Er hen eller Formen verwandelte, in Berge und recht straffen Tempos in den Ecksätzen Zu den vie seitigsten. wenn ficht hmerse . Blumen, in Wolken und Wellen, in. eine erreichte, so stand die Fülle von konzen- ten gehört, 1e jen)'e 1n dcnlesyyy: H! Welt von unendlicher Schönheit, überhöht triert gestalteten Einzelleistungen in Stef- few Le wirkt haben. Sein et: wurde ten durch die Schöpfung der Menschen, die das kens Elegie für Bratsche und Orchester Is Äutiert, fene. .! q!r ergessen en dYWerk der Natur vollendet. Hier wird - (1970/78) im Vordergrund, allen voran sin UM 9 wu uur z m io n seinem ang obgleich der „Sternenhimmel“ von 1909 cher und mit schönem Ton Beate Grund, uns Femer e eu E V e ] Pustge. aus unerfindlichen Gründen in den zweiten Viola, die mit diesem Part eine gute Mög- schichte wieder entdeckt. Y enzeltH:d]| Raum verbannt ist und das „Feuer“ von lichkeit hatte, erste Solistenerfahrung zu (1881 1934). 1913 sogar fehlt ~- etwas sichbar von den sammeln. Der 1934 geborene Komponist Er wurde in Brüx in Böhmen geboren, geistigen Dimensionen, in die Habliks nennt sein Werk „Guernica“ nach Picassos erlernte beim Vater das Tischlerhandwerk, Werk hineinreicht, und von der Spannwei- großformatigem Gemälde. Er bedient sich studierte in Teplitz und Wien und Prag, te seiner Kunst. Ein größerer Gegensatz als auch der Darstellungsweise des Malers. Ss reiste und machte sich 1907 in Itzenoe der zwischen der kalkulierten Komposition gewinnen einzelne Elemente wie besonder ansässig. Er heiratete 1917 die berühmte der Radierungen, die man sich nicht anders re Rhythmen oder melodische Wendungen Weberin Elisabeth Lindemann aus Wester- als in vielen kleinen geduldigen Tagewer- oder Klänge plötzlich Klarheit, nenmen wacohld, inspirierte ihre Arbeit und wurde ken geschaffen vorzustellen vermag, und Gestalt an und zerfließen wieder oder wer- von ihr inspiriert, war Maler, Zeichner, dem Leidenschaftsausbruch der Olbilder, den durch anderes überdeckt. Steffens Radierer, Architekt, Designer, Schrift. die meist an einem Tage entstanden sind, scheut sich dabei nicht vor prägnanten mer künstler, Dichter, Philosoph, Sammler von läßt sich kaum denken. In diesem Gegen- lodischen Formen oder auch vor einem hohen Graden, ein Mann, der nach seinen satz teilt sich dem Besucher der Ausstel- klaren Dur-Schlußakkord. Es ist ein interr eigenen Worten kosmisch universal emp- lung unmittelbar etwas von der Spannung essantes Werk, dem sich das Orchester, fand und sich vielleicht gerade deshalb auch deer Zeit mit, in der diese Werke entstanden soweit solch ein Urteil nach dem ersten den Blick fürs einzelne bewahrte. sind. etwa gleichzeitig mit Tnomas Manns JE J h.
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