Full text: Lübeckische Blätter. 1981 (141)

. mr n [ Ü fs! Nr. 21 : Jahrgang 141 [ / | ;71 lr: Si . November 1981 cht Gesaellschatt zur Beförderung gememnütziger Tätigkeit Gegr.1789 ung --: die ~ Vor 800 Jahren: Kaiser Barbarossa in Lübeck Tä- Im Jahr 1181 +- wohl im Juli - erscheint der mals Haupt der Hanse j , :7 fü deutsche König und römische Kaiser Fried- freie Reichsstadt ...“. h. 12.66. t:! ts . gent §oo Jahren - mitder kaiserli- sist rich E teh! hd tu n r Heer f; Auftrage des Vereins für Lübeckische E.! Luiz tus. v t dA. and hr /: Mt fe hrsächsische Geschichte und Altertumskunde herausge- fen diesen Rechtstitel häufig überl. Stadt öffnet schliefilich ~ wohl im August ~ gebenen Werk „Lübeck 1226 -- R rl Be tauch noch §. z ] g Urs den Belagerern die Tore. Barbarossa behält heit und frühe Stadt“’ heißt es daß aus t. ect rect "tens. des Fettetts: ter- üb § . » » ). §§ Üuemwcten beaotttam serviert Hurd tte R: n? / §1" [URC Vel Ds Jubiluun mes biet offiziel teach 50. sts ; . : t ; - i ; r /. : f s t GU E f EUV Lr Rr IE nsrüdle MME td aG Ca UE [t; gen Fürsten, insbesondere ihrer bisherigen Hie Ülyiegt ts e. z rz tereinrichtung unserer Gesellschaft ~ hatte o L 3 VA G [d ug 1:25 2,920 00758 ts. In der Hauptsatzung der Hansestadt Lübeck ; tut f A:! ges v t “tu wu .. t ~ der Verfsssung dieser Stadt f steht ein Entwicklung so wichtig war, erlangte Lü- der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dr. anderes Datum: „Die Stadt Lübeck, vor- beck aber offenbar rechtlich bereits I181 ~ veröffentlichen wir den folgenden Auszug. ur B tiùsros jn luhsck: fiese Iso des dieser Politik eine Bedeutung über die da- Holstein von Heinrich abgefallen war, Iö- ui mehreren Gründen. g;... [s Pz itt cis Az osenhezt des Kaisers: für ts. rUge kür schu seine Nachkommen Bauen konnte der Herzog jedoch auf die :Its- ü i i ä atsächlich eine önigli iti ächsi ä . Hessch cines Kaincrs werden faut zuei Jahn: erwerben, dax war sine Frage nicht nur det Hrauncchnwcie und L.unvburg. und auch au t tr 4% t cR 400 gelmäßig wiederkehrende, nicht immer be- Schichte. Im Jahre 1181 zeigte sich (in Li- Hoftag in Lüneburg ein- grüßte, sondern oft als lästig angesehene Deck, in Stade, in Lüneburg), daß diese ; ; z j zva Realität. Lübeck ist unter den dem Reich halysztislehs Position nicht zu erreichen sis l vrt ssur Eh setgi J unmittelbar unterstell ä ; . war, daß der Kaiser und die norddeutschen M . : ; Y setsswöhliche Erscheimune un t é: Hehuer dps Her-ogs 131k genug waren. 1is0 iL uedurg hier Wie Z Kren sta es, danach zu fragen, was dieser Besuch ellung zu zerstören. der Ankhän ist. dender Herzo j 12. Barbarossas für die St ü ; ßsr ev'esen15!. von ae § G tsv BR ch R § r F SV RR tt». teile Sodann die Geschichte Heinrichs des Lö- Benosse der Ereignisse, gibt ein suggestives Die Versammelten mögen sich gefragt ha- fu, wen. Auch wenn man heute weiß, daß in Bild von dem Verhängnis, das sich im Janre ben, wer unter ihnen sich als nächster von sc den Kämpfen zwischen ihm und dem Kai- [1z16vet Heinrich dem Löwen zusammen- Hemmien abwenden würde, und der Herzog Rolf r kein prinzipieller Konfli zieht. selber wird mißtrauisch gewesen sein, ob- [5; rec e ust dabei st sts Nach der Verurteilung Heinrichs im Januar WOohl doch Mißtrauen das sicherste Mittel der- scheidung zwischen Italien- und Ostpolitik, 1180, nachdem ihm seine Herzogtümer ge- [ den Kreis seiner Anhänger weiter zu ude- noch um eine generelle verfassungsge- richtlich aberkannt waren, mußten der Kai- reduzieren. el.: schichtliche Weichenstellung), so bleibt ser und die Gegner des Herzogs versuchen, Man möchte annehmen, daß eine solche, ue T L s I E N CR DO w 1 ;; w sers und dann gegen ihn geführten Politik hatte behaupten können, gelang es seinen den §e center vr eus L se eit tor. zukommt, groß. Auch wenn Heinrich der Gegnern seit dem Sommer 1180 verhältnis. durch die Erzählung vom Mißtrauen des Löwe sicherlich nicht auf dem Wege war, mäßig rasch, dem Herzog seinen Herr- Herzogs gegen den Grafen Bernhard von moderne Staatlichkeit nach normanni- schaftsbereich Stück um Stück zunehmen. Ratzeburg charakterisiert. Eine Verschwö- schem Muster nach Deutschland zu impor- Zu Ende des Jahres 1180 kam der Kaiser rung, Untreue und Verrat warf Heinrich tieren: die im 12. Jahrhundert in Deutsch- selber nach Sachsen, um auf einem Hoftag dem Grafen vor. Seine Lehnsleute hätten land aktuelle Herrschaftsbildungspolitik in Werla am Harz die sächsischen Anhän- ihm schlagende Beweise dafür geliefert, praktizierte er in einem so beträchtlichen ger des Herzogs von diesem zu trennen. daß der Graf ihn, den Herzog, und seine Ausmaß, daß der Erfolg oder Nichterkols Nachdem schon kurz vorher der Graf von Gemahlin zu einem Gastmahl nach Ratze- 3)":
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