Full text: Lübeckische Blätter. 1981 (141)

E t. A | | rung ge- (} B El; | | S [ M) i . Le 7, ] | | g n def Nr. 20 - Jahrgang 141 ' Hs is H 10. November 1981 e nicht Gesaellschatt zur Betorderung gemeinnütziger Tätigkeit Gegr 1789 ?rgütun T tr. die . .. e Fin altes Haus erzählt Geschichte - V V r PB auhistorische Erforschung des Gebäudes Koberg 2 montags ; maus Das t. te! ttt! und Handelskammer Lübeck Koberg 2 erworben hatte, began- der zweifellos langwierigen und nicht billi- :! und zu Lü eck erworbene Gebäude Koberg 2, nen Freilegungen, die zunächst auf die Klä- gen Freilegungen konnte der Bauherr ge- fol. in dem später ein Berufs- und Fortbildungs- rung des statistischen Zustands zielten. Da- wonnen werden. Daß das nun, nach über t zentrum errichtet werden soll, genört zu den bei fielen bemalte Hölzer in die Hände. und einem J ahr, gewonnene „Röntgenbild“ des L rr ältesten Bauten Lübecks. Der nachstehende es zeigte sich ein überaus merkwürdiges Hauses eine weitgehende Revision frühe- 2 41 50. artikel berichtet von den erstaunlichen Er- Tragsystem in der Hausmitte. Solche Ber rer Planung in denkmalpflegerischer wie “chrus; gebnissen einer bauhistorischen Untersu- funde gaben schließlich im Frühjahr 1980 baustatischer Sicht erforderte, erscheint se. chung des Instituts für Bau- und Kunstge. Anlaß, eine bauhistorische Untersuchung Kennern unserer alten Häuser selbstver- erltscxe schichte der Universität Hannover, geför- durch das soeben seine Tätigkeit aufneh- ständlich. Aus der gewonnenen gründli- Deecke, dert von der Stiftung Volkswagenwerk und mende Forschungsprojekt „Der Profanbau chen Kenntnis des Baues, seiner Konstruk- : Yetsis der Hansestadt Lübeck. ; der Innenstadt Lübeck +- Geschichtliche tion und Ausstattungen im wörtlich zu ver- , Wer vom Markt- und Marienhügel kom- Zusammenhänge von Baustruktur und stehenden geschichtlichen Zusammen- c:14-Vträ mend, der Stadtkrone des bürgerlichen Lö- Nutzung“, gefördert von der Stiftung hang, ist nun aber die Möglichkeit zu einer nde, Dr. beck, die Breite Straße hinunter und gegen Volkswagenwerk und der Hansestadt Lü- tiefgreifenden, doch zugleich behutsamen ür: Jakobi wieder hinauf dem Laufe der ver- beck, einzuleiten. Für die Durchführung erhaltenden Erneuerung gegeben. wie wir m em muteten ältesten Fernhandelsstraße folgt, Sssh mag sich nach der geschichtlichen Bedeu- .. Ernst tung des Koberges und der von ihm und St. au, Tel.: Jakobi ausstrahlenden Gruben fragen, die ngeborg bereits im Geländeverlauf so spürbar und [zét; im Stadtgrundriß augenfällig ist. In der Meesen- Literatur zur Stadtgeschichte wird dieser 06. Ge- zweite Stadtkern meist nur umschrieben V:; B41 und als jünger gegenüber der Gründungs- ft 2400 stadt eingestuft, ohne daß eine klare Vor- ngegend stellung von seiner Rolle und Entstehung 9 1229. entstünde. Hier liegt noch ein bedeutender {rj U w: weißer Fleck der historischen Topographie Gi Lübecks, zu dessen Aufklärung Grabungen 0 33 12. und Bauuntersuchungen der jüngsten Zeit Dieter angesetzt haben. Heute kann aber noch e! keine Antwort gegeben, vielmehr soll von urs der Erforschung eines Hauses berichtet 168€ 16, werden, dessen Baugeschichte uns überra- reis der schend einen Schlüssel zur Deutung des ht K§lt Koberges geliekert zu haben scheint (Abb z 1). zu n Holzhandlung Franck war den Lübek- § Lys: kern wohl geläufig, mancher mag auch den tu; Tet.: gotischen Hokgiebel und die stuckierte Douse im Flügel gekannt haben, vielleicht i>ters: ist inm auch die ungewöhnliche Breite des Lone Hauses aufgefallen, in die geschlossene n tou klassizistische Platzwand eingebunden. Dahinter wurde die Vereinigung zweier einst getrennter Häuser vermutet, wie wir sie etwa im Behnhaus klar vor Augen haben. Ein Haus wird ,„geröntgt‘““ Als die Industrie- und Handelskammer zu 3 1 J
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