Full text: Lübeckische Blätter. 1981 (141)

Schauspiel-, Opern- und Theatertaxi-Anrechte für die Spielzeit 1981/82 [. teh §tsrk hin, daß sich alle Anrechte, die bei uns für die vergangene Spielzeit bestanden, automatisch verlängern. _ . bis spätestens 15. Juni 1981 schriftlich oder fernmündlich an unser Büro (Tel. 7 54 54) gekündigt worden sind. Neu-Anmeldungen kür die Anrechte bei uns werden ebenfalls bis 15. Juni 1981 schriftlich oder fernmündlich erbeten. Sie können auch noch in der Zeit vom 9. bis 16. September 1981 angemeldet werden; in diesem Zeitraum erfolgt auch die Ausgabe aller Anrechtskarten. Wir machen noch einmal darauf aufmerksam, daß die Anrechts-Preise gegenüber dem Tageskassen-Preis sehr ermäßigt sind. Die Preise in den beiden Schauspielanrechten je sieben Vorstellungen in den Kammerspielen betragen: ,) Et: 1 PM 98,—- PI.-Gr. Il DM 78,40 .Gr. IN DM 59,50 PI.-Gr. IV DM 35,9 Für das Opernanrecht mit fünk Vorstellungen betragen sie | PIl.-Gr. I DM 78,2 Pl.-Gr. I1 DM 65,7 PI.-Gr. IN DM 52,7 PI.-Gr. IV DM 35,75 PI.-Gr. V DM 19,50 §i. Alle Preise verstehen sich zuzüglich DM 3,7 Verwaltungsgebühr; sie wird, auch wenn Opern- und Schauspielanrecht ge- )! nommen wird, nur einmal erhoben. m- Für das Taxi-Anrecht wird sich der Preis gegenüber dem Vorjahr erhöhen: Eine Fahrt Stadtgebiet DM 3,60 - eine Fahrt nn Außenbezirk DM 6,2. h- Den voraussichtlichen Spielplan mit den Aufführungsterminen finden Sie unter „Meldungen“ auf Seite 169 abgedruckt. en, [ri Die Städtischen Bühnen laden ein ht, Für die vom I6. bis 24. Mai 1981 stattfindende 3. Norddeutsche Opern-Studio-Woche in Lübeck erhalten Anrechtsinha- LE- ber des Theaterringes der Gemeinnützigen gegen Vorlage ihrer Anrechtskarte an der Vorverkaufskasse für alle Abend- e- vorstellungen eine Ermäßigung von zehn Prozent auf den Tageskassenpreis. Das gleiche gilt für die Aufführungen des 11. nd Norddeutschen Theatertreffens in der Zeit vom 29. Mai bis 7. Juni 1981. Der Vorverkauf hat am 5. Mai 1981 begonnen. f; D V . Was geschieht mit Alfstraße 38? st Der über dieses Gebäude hier erscheinende Struktur des Gebäudes im Laufe der Zeit grüßt und abgesegnet worden sind, ist nun en Artikel enthält mangelhafte Informationen zwar erheblich beeinträchtigt worden, den- aber schlicht gesagt eine die Tatsachen um- ug und teilweise völlig unzutreffende Benaup- noch blieben die wertvollen Räume be- kehrende Unwahrheit. Seit 1977 zogen sich lic; tungen, die eine kurze Richtigstellung er- wahrt, wenn auch die teilweise Verwen- die Verhandlungen mit der Firma hin, die forderlich machen. dung für Lagerzwecke vielfach Schäden sich wegen der besonderen Bedeutung der ‘ Das große zweigeschossige Eckhaus an der verursachte und seit längerem fehlende re- zu erhaltenden Innenräume als äußerst eim, Untertrave, das aus dem mittleren 16. Jahr- stauratorische Maßnahmen insgesamt den schwierig und zäh erwiesen. Der das Amt erer hundert stammt und in der folgenden Zeit allgemeinen Zustand ernstlich gefährdet für Denkmalpflege beratende Arbeitskreis wuß- mehrfache Veränderungen erlebte, zeich- erscheinen ließen. Das Haus sollte deshalb für Bau- und Kunstdenkmalpflege hat sich inke net sich neben seiner besonderen äußeren €inem neuen Verwendungszweck zuge- in Anbetracht der wertvollen Bausubstanz Form durch seine kostbar ausgestalteten führt werden. allein in zehn Sitzungen seit 1978 immer Innenräume aus und ist ein Kulturdenkmal Der vom Verfasser des Artikels „schnell err wieder mit dem Projekt beschäftigt und von außerordentlicher Bedeutung. Vor al- zählte Rest“ läßt sich nun jedoch schwerlich versucht, mit vertretbaren Kompromissen, lem vermag die aufwendige Stuckierung s0 kurz fassen, da er von falschen Voraus- die nicht auf Kosten des Gebäudes gehen der Flügelsäle in schweren barocken For- setzungen ausgeht. Der Eigentümer hat das sollten, den weiteren Yortzl! des Hauses men und die lichte Ausgestaltung des Ro. Haus keineswegs seit sechs Jahren zum durch eine geeignete Nutzung aufzuhalten. koko-Saales zur Untertrave hin eine Vor. Verkauf angeboten, sondern wollte die Letztlich wurden dann auch die für eine stellung von der bürgerlichen Wohnkultur Verpachtung über einen längeren Zeitraum Genehmigung gemachten Auflagen Yes des späten 17. und 18. Jahrhunderts zu ver- mit einem ihm geeignet erscheinenden Nut- Amtes für Denkmalpflege von der Firma mitteln. Schon vorher war aber zumindest Zer erreichen. Die Hansestadt Lübeck war zum Anlaß genommen, 1981 aus dem im Erdgeschoß des Hauses eine reiche Ber: daher überhaupt nicht in der Lage, als Er. Pachtvertrag auszutreten. malung der später durch die jetzigen Stuck. werber aufzutreten. Vorher waren bereits zur Beurteilung der decken verkleideten hölzernen Balkendek- Im Hinblick auf eine geplante gastronomi- Standsicherheit erforderliche Freilegungs- ke vorhanden, wie sich bei den jetzt durch- sche Nutzung schloß dann die Firma W.-Kr. maßnahmen ausgeführt worden, für die un- geführten Untersuchungen herausstellte. einen zehnjährigen Pachtvertrag mit dem ter Hinweis auf die besondere Situation der Die hiervon erhaltenen Reste weisen auf ein Eigentümer. Daß die damit zusaammenhän- alten Innenräume die Genehmigung vor- ne Entstehungszeit der Malerei um 1650 genden Überlegungen unter dem Argu- lag. In der Tat hätte die teilweise Öffnung hin. Durch immer wieder erfolgte Umbaur ment der Neuschaffung von 20 Arbeitsplät- der einfacheren Stuckdecken an drei Stel- ten und Nutzungsänderungen ist die innere zen von den Lübecker Behörden eilig be- len vorsichtiger vorgenommen werden 15.7 I
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