Full text: Lübeckische Blätter. 1981 (141)

E A CH G E CHR FT FUR ALLE MUSIKFR E UN DDE | .. S) § D BER E t ~ D-. richtet richtig ein ! Breite Straße 29 Telefon 7 60 8 6 Einrichtungshaus Lübeck, Mengstraße 12- 14 schiedenen Bildschichten zu schauen. Rai- sonders eindringlich gelingt der zweite Akt. saal Lübeck e. V. und der NDR im Lübek- & ner Erhard Teubert umschreibt sein „Hart- Sicher und niemals vordergründig werden ker Dom gab, nicht allzu gut besucht. Den H mannsdorf“ mit Texten, deren klarformur die Sänger begleitet. Gelegentliche Un- Interessierten bot sich ein hervorragend lierte Sprachbilder die Bildsprache umset- stimmigkeiten mit dem Chor werden sich musiziertes, zu Unrecht nur s0 selten aufge- . zen. Hanna Jäger läßt teilnehmen an einem genau wie die Trübungen im transparenten führtes Werk der geistlichen Musik, Anto- |Kirt weiteren Schritt ihrer bildnerischen Ent- Vorspiel gelegt haben. nin Dvoráks Stabat Mater. wicklung, verläßt die linearen Rhythmen, Sehr störend allerdings ist der blecherne Nachdem dieses Werk in Hannover im Sen- D) Hie sich autlösen row Schwarz-Weiß zum klang der Lautsprecher, die die Bänder der desaal aufgekührt worden war, hatte der Farbigen. vonder Linie zum Farbfleck, des- ßühnenmusik einspielten. Das klingt wie Rundfunk den Wunsch, dieses Konzert sen gespritzte scheinbare Unordnung eben- „Dampfradio“. Hier muß Abhilfe geschaf- ebenfalls in einer Kirche mit Nachhall auf- fte: ß0 wenig en unkontrolliertes Ausflippen fen oder Bühnenmusik „live“ eingesetzt zuzeichnen. Hierfür bot der Lübecker Dom Dienstag, [sr]! wie de §e!rcar Rand des bras erden. den gewünschten Rahmen. len der t r t gu tronen ker. oc. Die drei Hauptpartien fanden beste Inter Chor und Orchester sowie die hervorragen- l;! ihre Bilder gestaltet. Auch Gisela Klein- preten: Als Gast sang Lr] gets gie den Solisten bewiesen erneut, welch positi- cles, % t z! Z lh Set csu wr. te s . _U s nen Disziplin eine Aufgabe gewählt, Testiz tes Piano, dramatisch kraftvolles Forte wie mus. f o rss ure s hen gn . o Bild umzuret:eo un lem; Ihews. rz! schlichte liedhafte Gestaltung zeichnen ihre |hjisten ist die Sopranistin Ur Svobodo- Mittvgch sLfosicenern veviamet: . T Stimme aus. Ihr Spiel im 2. und 4. Akt ya zu nennen, die ihre Passagen bis zum al- ftsrlieser Die umfangreiche Präsentation mit ihren kennzeichnen sie als hervorragende Dar- les überstrahlenden „Amen“ ausdrucksvoll chendortt vielfältigen Details ist mehr als einen Be- g¿tellerin. Als „Alfred“ hat es der ausge- gestaltete. Schoeck. such wert. Schade, daß der Ausstellungska- zeichnete Mozartsänger Joe Turpin nicht Nachdem die Altstimme, Ortrun Wenkel Ulrich Jel lender nicht eine Verlängerung erlaubt. leicht. Um so bewundernswerter ist es, wee . : vencel, Frsitag;:4 Vielleicht können in Zukunft Ausstellun- ger klug sein schönes Material einzusetzen im ersten Soloquartett noch Schwierigkei- treu, gen, die zum Teil während der Schulferien weiß, sich selbst nie überfordert, aber Hö- ten hatte, gegen die übrigen Stimmen aneu; § ! stattfinden, für einen etwas längeren Zeit- hepunkte setzt. Im Duett ist er ein gleich- singen, bewies sie in ihrer Arie Inflammatus ßtems: raum geplant werden. „Text und Bild“ hät- wertiger Partner. f! fees ns Me er Ygeg "f Norbert ! te das bestimmt verdient. Gerda Schmidt Clark Dunbar als Georg Germont hatseine | rius U!openo Baß, feu! LQ l stegek rag. '%cmpzg.. Theater und Musik Err mit seiner vollen Stimme. John Pickering, ten ve La Traviata ssiicnkt wieder wie sein eindringliches Spiel fen V res v ut. Souverän Eine sehr gelungene Premiere, mit reichem in der Wandlungsfähigkeit des Ausdrucks. yere tecum flere“ war zu hart, von einem Dipl.-Pol Beifall bedacht, die Mitwirkenden bei Ver- In weiteren Partien sangen qualitativ nicht herzlichen Weinen war in der Stimme we- Mittwoch dis „La Traviata“ wurden vom Publikum zurückstehend: Gerlinde Mohr und Melita nig zu spüren. Dafür bewiesen die Männer- „Meister] mit Recht gefeiert. Miculs, Franz Kasemann, Günter Eckart- stimmen in diesem Teil das notwendige Eichendc Eine sorgfältige Abstimmung aller Ele- Weber, Janusz Gregorowicz, Dan Musetes- Maß an Anteilnahme am Leiden Christi. Hans Pfit mente aufeinander sicherte den Erfolg. Die CU Hans-Georg Unger, Wilhelm Krohn Immer wieder erfreute man sich an dem Ulrich Ie durchdachte Inszenierung Michael Rot- und Günter Lieser. schönen Nachklang der Chöre und Instru- hackers ist sinnvoll in das stilistisch sorgfäls Der stürmische SchlußBapplaus forderte die mente. Die Aufführung lag in den sicheren Musikho tige Bühnenbild Ulrich E. Milatz’ gestellt, Künstler vor den „Eisernen“. Händen des Dirigenten Zdenek Macal. Mittwocl festliche Kostüme schuf Birgit Milatz. (Ei- Hans-Jürgen Wille Leider wird der Ertrag, der dem Verein desaal: ,, ne winzige Kleinigkeit, das moderne Fahr- I Konzertsaal zufließt, nicht allzu hoch sein. von Arn rad des Boten, fällt deshalb um so störender Dyvoräk: Stabat Mater Neben dem Interesse daran, in Lübeck be- führende aus dem Rahmen.) Vielleicht war es die Terminüberschneir deutende Konzerte zu veranstalten, soll Hochsch Die musikalische Leitung hat Gerhard dung mit der Premiere der La Traviata, durch solche Konzerte auf die Notwendig- Inkoste Schneider. Die so bekannte Musik ist von vielleicht ist es die Tatsache, daß das Werk keit, endlich in Lübeck einen angemesse- : dramatischer Spannung erfüllt. Der Verdi- nicht populär in breiten Schichten ist, leider nen Konzertsaal zu schaffen, hingewiesen Mittwoc] sche Dreiertakt wird zügig musiziert, ber war das Konzert, das der Verein Konzert- werden. hjw per r - Prof. Pet exCcIusive . [ mann, P damenmoden .. 6 / o) // Unkoste q H Di. Vera ~:; . % . Tschechi zn dd Er; EH ON (O4 51 ) / Zum Al Zyklus t h 152
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