Full text: Lübeckische Blätter. 1980 (140)

Arne Skouen: Ballerina der Rolle des Sohnes. Überdies gefällt seine Gsksist: ccoOoh . . d mm Er c.. i ; i auch hier durc ut zücach m d d h tihttsts Gesell. Eu. Ecv inen. gensüchtige, Alkoholiker oder Behinderte, den gelten- Wie auch schon in anderen Inszenierungen Werner den Normen entziehen? Arne Skouen zeigt dieses Pro- W. Malzachers erwiesen sich das Bühnenbild und die blem am Beispiel eines behinderten Kindes, dessen Ausstattung Michael Godens als kongenial mit der In- Krankheitsbild die Wissenschaft „Autismus“ nennt. tention des Regisseurs. Lz beirogkc ue ßts stüdchen, wie UUlen att rtuo t zen Alct in der Premiere an s; dig auf seine Eigenart einstellen, weiß ihm Angste zu tolles U 41 fz trungslts pan Gespräch zwi- nehmen, ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln hs a! serrupsi sss. que exp mindert das De R N] ung tor sie Sprache ihre ttrtzierent sic kann e. fte: den positiven Gesamteindruck der Aufführung. : hat für deren Innenwelt, die reich an Phantasie Alle Mitwirkenden brachten F z>ehaltitem retsss und Sen=ibilität ist. hüt ihrsr tülke E sich die ein humanes Anliegen auf die Bühne. Etz botz eus Tochter ihre Umweltkontakte, die von Aulßenstehen- Publikum bekundete das mit lang anhalten: s Kohkeldt den als „unnormal“, von der Mutter aber ebenso als chemBeifall unte „normal“ empfunden werden wie die Welt der „Gesun- den“. So ht s imenston q ts rom Versighen er Die Zauberflöte 14.12! überdauernde “Uursigt. sts 495 k His Frsis Nezitceutsruns. Üss&rcöielreit istebon; Hzuzus i zser tet. erlebt sie als vertraute. ihr naheste- u er Zusi! s ciß der auf dem Spielplan. gegen den Vater des Kindes, ihren geschiedenen Mann, kühnungen rer.. la o 2ur Kostüirge. und Büh- und den erwachsenen Sohn Lsrteicligen. ase F Günter uc teh. erstaunen: Teile ei- Werner M. Malzacher stellt die Handlung mit na- nes Barockschlosses mit Säulen, Brücke und Putten turalistischer Genauigkeit auf die Bühne. Die Inszenie- Passen nicht immer zur Idee der Szene, tssrarzzit: rung wirkt völlig unsentimental und bildet in klaren wird in diesen Rahmen, der nach oben von einem ! Konturen das Geschehen im Medium intellektueller kenhimmel eines Märchenbuches abgeschlossen ist, Nüchternheit ab. TDrotzdem wirkt die Inszenierung nie durch Versatzstücke hineinprojiziert, was das Hbrstt; unterkühlt. Sie öffnet im Gegenteil einen Raum der etwa kordert, einen so häufigen Wechsel sahen wir sel Klarsicht, in dem Gefühlstöneg ausschwingen können ten. und in dem Poesie die Aura einer Gegenwelt entstehen Vie Kostime 1 assen glauben, da sù vis fes! äßt. lötzlich „fröhlic ' Die sensible Personenführung Werner W. Malza- betts: zt: t tcuen; Utrthuuus run Fttostn os ehers bewährt sich zunächst mit großem Erfolg in der Auttrittssignal auf die Szene sp een. man D'citor. Wia erstaunlichen Leistung der jungen Verena Krützkeldt. wirrt, nun geht 's mit sem Mildsct tes: H e werter. Pie EN g att cseruzie EE der Erfassung durch wissenschaftliche Kategorien ent- nen bedacht ist. zieht. Frauke Janssen als Mutter steht völlig unprä- Unddie Friester-- der „Sprecher“ sieht aus wie Goe- tentiös in ihrer Rolle. Ihr Konllikt zwischen Ehe und thes Privatsekretär, wie &uch die übrigen mehr auf dem Kind, der sich tragisch vertieft zu der Erfahrung des Weg zu einer Weimexae Kabinettssitzung als zur völligen Unverständhnisses der ihr nahestehenden Per- wichtigsten Versa E. g der Zeit“ zu sein scheinen. sonen für ihre innere Finsamkeit und ihr Zugehörig- p Ü Arc EE ltsitsgetüh! pe iheer Jochtct. err! t lrauke .. in starker Gegensatz zeigt sich hierzu den Inszenie- Screltes jg Erstende mmm es C Vb gts und V. Brechts, an ue! ta fich he! Auch Gloria Grimm gefällt in der Darstellung der ; Mtvu4asr r qucnth1ih!: ds-1 ms laren Rutta, des ehemaligen Kindermädchens der Tochter („noch mehr - er ist ein Mensch“) durch Kostüm. Bild und Freundin der Mutter. Sie trifft im Gespräch mit der und Regie wird nicht so deutlich Miittgr den tglösten Kone Ut. Zu vont: Mozarts Musik ist aber nicht nur Wiener Vorstadt- hit tr qersm=lrs- pat dem Kind zu theater, wenn der Gegensatz ernst uns heiter schonip puer ü i . 1. H.: "t ist Horst Vincon der Sprecher der wissen- §trerzer Fugs §!:ehsitt. P !s Keslitierrng.ter Oper au Se uESS$ . BH dszg.tuuese ws t C E lt u 111:3,15110::22223,223 ausstattet, setzten z : WO. : ; infonischen fen Kontrast zu der Gegenspielerin. Ouvertüre, der Allegroteil gewann iedoch sinfo Y us Begabung, psychisch ambivalente Chiatat;tore Czarattsr z Ä! Begleitung cler Faliste;; wurde klar gekonnt zu interpretieren, beweist Raymund Stahl in ..dur 333
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