Full text: Lübeckische Blätter. 1980 (140)

h Theaterring: Anrechtskarten für die Spielzeit 80/81 h; Zuseher kindet von Mittwoch, 17. September, bis Freitag, 26. September, zwischen 10.00 und : Ene. sonnabends) in der Geschäftsstelle unserer Gesellschatt statt. s werden in di i .: p n ) h Juser Zs uthoct Neuanmeldungen für alle Anrechte einschließlich Theater- Siehe auch den Appell an unsere Theaterbesucher im Innern des Blattes. écheu Hus yards t; Frogs scttellt Hiss schsitt Ul:t befklecktem Karl Moor, auch bei dessen freiwil- sf; : G ers, der ja ligem Sich-Stellen, ist ein schauriges, auch wenn auch in vielem anderen seinen Spielraum beim Um- das Gerechtigkeit, , fühl befriedi es. f d. Dami setzen der Partitur genutzthat . . . Nach der Premie- aber be zus Si sse ). d fu Li ] Barrst re erfuhr ich, daß in den letzten Aufführungen in Stück § SE . Sch] q dikal t; 1999s Düsseldorf und Berlin Karl ebenfalls erschossen „Kann man fem s Ob ig . bet q! ! 1b- wurde, wahrscheinlich aus einem ähnlichen Unge- îolute U t Le zuuoer rs tube "t als t: nügen an Schillers aufgesetztem Schluß. setzen damit v rgre! Äaß FrŸetst ? rr se Helmut zur Nieden war damit nicht zufrieden ung Aber Schiller tat es eben nicht. Er benutzt lediglich schrieb erneut an den Generalintendanten (14. 4. den Justizapparat eines korrupten Staates, um die 80): . . Für mich, der ich 55 Jahre Theaterbesucher »beleidigten Gesetze“ und „die mißhandelte Ord- bin, ist das Verändern des Schlusses ein Novum. So nung“ zu heilen. Mit diesem Akt aber ist der korrup- etwas hat es noch nicht gegeben, daß Urheberrechte te Staat nicht gerechtfertigt . . . Es wäre noch zu er- eines Autors einfach ignoriert werden, wobei zu ber- Wähnen, daß der Theaterbesucher die unverfälsch- denken ist, daß dieser, da er schon lange tot ist, sich ten ,„„Räuber“ von Schiller zu erleben erwartet, wenn nieht wehren kann. Ich finde das unfair ... Ieh im Programm Schillers Räuber ohne iede Ein- möchte Sie, sehr geehrter Theaterintendant, drin- schränkung angekündigt werden. Sogar die Fern- gend bitten, daß in Zukuntt so etwas unterbleiht .. seh- und F ilmsesellschatten ~ und man ist bei die- Zugleich wandte sich Helmut zur Nieden an Re- fs . letheuggersnnt smt zusu nütasr gisseur Dr. W. Malzacher (14. 4. 80): „Das legitime was das Lübecker Theater gemacht hat, nicht Z Recht des Theatermachers“ soll nicht bestritten wiederhole werden. Sie machten ja auch davon Gebrauch, in- . dem Sie die Simultanbühne Schloß-Räuberwald Generalintendant Hans Thoenies in einem Ab- schufen . . . Außerdem machten Sie von Inrem Re- schlußschreiben (29. 4. 80): Ganz herzlich möchte gisseurrecht Gebrauch, indem Sie den qualikizier- ich mich für Ihre ausführliche Stellungnahme zu ten Pfarrer Moser nieht, dafür aber den stupiden Pa- unseren „Räubern“ bedanken. Ihren Brief an Herrn ter mit seinem kragwürdigen Amnestieangebot auf Dr. Malzacher habe ich zusammen mit dem Schrei- der Bühne erscheinen ließen : : : Sie schreiben, „die ben anmich an ihn weitergegeben. Ihre guten Wün- Möglichkeit einer harmonischen Lösung wurde in sche für unser ganzes Haus gab ich selbstverständ- Frage gestellt“. Es darf bezweifelt werden, daß es lich weiter und hoffe, daß Sie noch oft Gast unseres überhaupt eine solche gibt . .. Das Ende des mit Hauses sind. Mit freundlichen Grüßen ... Wieder städtischer Zuschuß für die Musikschule Einstimmig und ohne Debatte hat die Lübecker der „Gemeinnützigen“ gedeckt. Jedoch könne die Bürgerschaft beschlossen, unserer Gesellschaft im Gesellschatt nicht laufend solche Detizite überneh- laufenden Jahr eine für die Musikschule zweckger men. Sie habe deshalb für 1980 um eine Zuwendung bundene Zuwendung bis zu 100 000 Mark zu ger von 113 300 Mark gebeten. Glücklicherweise würde währen, sofern ein Defizit in entsprechender Höhe sich der Zuschuß des Landes Schleswig-Holstein entsteht und nachgewiesen wird. von 12 000 (1979) auf 45 400 Mark (1980) erhöhen. Darüber hinaus stehen für unsere Musikschule Die noch immer anhaltende Ausweitung der Tä- und die Jugendmusikschule zusammen eine Zuwen- tigkeit der Musikschule sei die Hauptursache dafür, dung bis zu 12 000 Mark für Begabtenförderung und daß sich das jährliche Defizit auch in den kommen- soziale Ermäßigungen sowie bis zu 6000 Mark kür den Jahren weiter erhöhen würde. öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Verfü- Die Zahl der Schüler wäre auf 861 (1979: 643) ge- gung. stiegen. Nach Instrumenten aufgeschlüsselt: Violine In der Begründung der Bürgerschaftsvorlage wird 135, Viola 6, Violincello 15, Kontrabaß 5, Blockflöte darauf verwiesen, daß 1979 das Defizit der Musik- 110, Querflöte 29, Oboe 1, Klarinette 8, Trompete 6, schule rund 124 000 Mark betragen habe. Die Stadt Posaune 1, Klavier 139, Gitarre 69 und Schlagzeug hätte >- wie angekündigt - einen Zuschuß von 4. Für diesen Unterricht stünden sieben hauptamtli- 100 000 Mark gezahlt. Der restliche Unterschuß in che und 34 nebenamtliche Lehrkräfte (1979: 7/26) Höhe von 24 354.50 Mark werde aus dem Vermögen zur Verfügung. Zum Personalbestand gehörten I 93:
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