Full text: Lübeckische Blätter. 1980 (140)

tur, Musik und bildende Kunst, und daß der Film in der Allgemeinbildung längt einen fe- Kunststoffenster und Türen, Rolladen und sten Platz eingenommen hat. In Paris, London, Jalousetten sowie alle Tischlerarbeiten New York und Moskau, aber auch in Kopenha- GMBH gen, Ostberlin und anderswo werden zudem Kastanienale 2, 24 LÜBECK 1 | äußerst umfangreiche und akribisch geordnete langjährige Telefon (0451) Sammlungen der bedeutendsten Filme aus al- Erfahrung von der Herstellung d: + 595242 ler Welt unterhalten. bie zum fartigan. Einbau z Insofern sind grundsätzliche Vorbehalte ge- Z; gen das Medium Film, wie man sie in der Bun- desrepublik vornehmlich in geisteswissen- N schaftlich ausgerichteten Kreisen noch an- Freude dran hat, wie andere an der Oper, nicht trifft, eigentlich nicht recht einsichtig, zumin- auf das Zufallsangebot der gewerbsmäßigen dest unzeitgemäß. Lichtspieltheater oder aut das kleinformatige Vielmehr sollte bei uns mehr und mehr an die Fernsehen angewiesen izt. : Möglichkeit gedacht werden, sich mit dem Me- Vieles deutet darauf hin, daß der Film sein dium Film gezielt auseinanderzusetzen. Und Kreatives Potential noch lange nicht ausge- wenn zu guter letzt ein Wort zu Lübecks Kul- schöpft hat, er verdient mehr Beachtung - turleben erlaubt ist, so wünschte ich mir zu den auch in Lübeck. Hans-G. Leonhardt bestehenden etwa 130 Kommunalen Kinos in : Städten der Bundesrepublik, die ganz im Sinne ! zus; Th. Mann, „Kino", Romanfragment, Verlag Fr. Blau der Empfehlungen des Deutschen Städtetages Hic Pagrase Linclet sich fast identisch im „Zauberberg", zucprmale Zet N, Vo t 2) wrilke Schäfer, Frankf. Zeitung Nr. 149, 31.5.1912 Komniunaies Kino für Lübeck, damit, wer 3) aus: Max Brod „Neuland für Kinematographentheater" Film verstehen will, vergleichen, diskutieren 4) U Ueuttrzan U: Scgt 1010. Schaubühne Heft 6 und drüber nachdenken möchte oder einfach Juni 1920 Zur Rede von P. Kleinschmidt anläßlich der OXD-Aus- dlartf sie sich nicht wundern, wenn niemand mit stellung (Heft 13 S. 196 f.) dem Regenschirm kommt. Motto: ,,... wird doch die Kunst in unserer Gesell- ® ,„Theoretisierung bringt die Kunsterzie- schaft meistens dann gebraucht, wenn sie schmücken hung um.” und repräsentieren soll ...’ (P. Kleinschmidt) Das Fach „verkümmert”" zu Geistes- bzw. So- q Ftäis Ausstellung „Bildende Künstler aus Kunsterziehung wird sesprochen? Und: Jon er OzD” nur ein Lübecke e [Z;;4 ; .! ; d.h. im Sinne dieses Zitats als gesellschaftliche welchem Thron herab wird gepredigt, daß alles Selbstbestätigung gemeint, oder war es eine andere neben der reinen Lehre „Verkümme- Demonstration der Kunsterzienung? Die Lek. !unsg bedeute? Eine solche Beurteilung be- türe von Veter Kleinsehmmläts Rode “ schr eiu prob wier Arrosatte. zongorn isi anor r eine Jahres Cin der Jetaten Mummer Lu worten, Jon sich vile Fachicollesen wat die erste Annahme zutrifft, was im folgenden ger Jahre der Mißachtung ihres Faches auszuführen wäre. Kurz gesagt: wenn die Kunst- setntsn. ô erziehung sich selbst so in den Regen stellt, In dieser Konsequenz kann die inhaltliche Erneuerung des Faches auch der in Lehrplänen niedergelegte andere Anspruch bei vielen Kunst- f; erzienern gewisse Vorbehalte wecken, viel- leicht SOgAar zur Vberzeugung kühren, daß Wlir suchen ständig in festem Auftrag jhrsrrtzier: . Zickt ?! cunst, rf tun Einfamilienhäuser, Villen. ~ Für Kapitalanlagen : retten müsse. Mehrfamilienhäuser t Hg) Uu sich sgteu sie 16ussi Wohnblocks, Geschäitshäuser usw. in jeder Größe. ästhetischer Denkmodelle. Die gesamte + zu- K. Ir t s EN § Co) t§r Z Er IG LÜBECK - PFERDEMARKT 6-8 . T. 0451 -71301 [j Kongressen und in den Lehrgtenforzett r. t u ts Kr jette: t Us zu haben. Obwohl, man staune: / . jVisuslie Gestaltung” wurde Unterrichts- H . unhalt! 224
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