Volltext: Lübeckische Blätter. 1980 (140)

sem Geld die Kommunen ihre Musikschulen Der Kultusminister hat mit Schreiben vom künftig stärker fördern. Dies ist in der Begrün- 18. Juli 1979 den Landesverband der Musik- dung des Änderungsgesetzes besonders zum schulen davon unterrichtet, daß der Haushalts- Ausdruck gebracht worden. entwurk 1980 vom Kabinett verabschiedet und Für Musikschulen in freier Trägerschaft ste- für die Iizikechulez sine s tstetuns ss: 1- Vi. hen Zuschüsse in Höhe von 650 000,0 DM zur He Zusage ist in diesem Schreiben nicht enthal- Verfügung. Auf diesen Betrag ist der Ansatz ten. Sie ist auch zu einem späteren Zeitpunkt bei Titel 0720—684 05 im Haushalt 1980 erhöht nicht gegeben worden. Im übrigen verweise ich worden. auf die Antwort zu Frage 1. Die Landesregierung geht daher davon aus, daß den Musikschulen über einen Titel beim 9. Ab wann gelten neue Förderungsrichtli- Kultusminister und über den Finanzausgleich pjien für Musikschulen und welche Stellung- insgesamt 1,65 Mio. DM zutließen. nahme haben die zuständigen Verbände dazu 4. Trifft es zu, daß der Kultusminister des bezogen? Landes Schleswig-Holstein dem Landesver- œ band der Musikschulen in Schleswig-Holstein Aufgrund der ab 1980 veränderten Sachlage e.V. mit Schreiben vom 18. Juli 1979 mitgeteilt hinsichtlich der Zuwendung von Zuschüssen an hat. daß der Landeszuschuß 1980 auf DM freie Träger von Musikschulen werden 2.2. 1 000 000 steigt? Wurde diese Zusage des Kul- neue Förderungsrichtlinien im Benehmen mit tusministers später noch einmal bestätigt? Wie dem Landesverband der Musikschulen erarbei- will die Landesregierung ihre Zusage einlösen? tet. Gespräch mit dem Generalintendanten des Vor der Sommerpause erklärte sich der Ge- ausgesprochene Erfolge erwiesen. Die Pre- neralintendant des Lübecker Theaters, Herr miere der Welturauffünrung „Das große Hans Thoenies, bereit, einige Fragen zu beant- Schlachten" (Oper von N.F. Hoffmann) ist vom worten, die seinen Arbeitsbereich betreffen. Publikum mit ungeteilter Zustimmung getei- Seine Ausführungen werden hier in einem ger ert worden. Inzwischen hat die Inszenierung in schlossenen Text wiedergegeben. Im Interesse der „Opernstudiowoche”"” in Braunschweig ei- der Leserschaft der Lübeckischen Blätter habe nen Preis für die beste Ensembleleistung er- ich Herrn Thoenies um Ausführungen gebeten rungen. Auch in Fällen, in denen die Pressekri- zum Spielplan, zur Regiekonzeption, zu Regis- tik negativ urteilte, wie bei dem Carmina- seuren und Stücken und auch zum Lübecker burana-Abend, hat die erste völlig frei- und Publikum. gut-verkaufte Vorstellung gezeigt, daß die The- Erist bereitwillig und engagiert auf alle The- ütexzinterészierten zich on. solchem Einzelur- men eingegangen; wir danken ihm herzlich da- !§ Iden. und dis fiel Hier so rusttm mad aue kür. _ daß die Darsteller noch hinter dem eisernen Zunächst ein Kompliment an das hiesige Pur Vorhang herausgeklatscht wurden. blikum: Dem oft zu hörenden Vorwurt, es sei konservativ, mochte der Intendant sich keines- Zutfrieden zeigte sich Hans Thoenies auch mit wegs anschließen. Er hob vielmehr hervor, daß dem künstlerischen Ertrag der zu Ende gehen- die Stücke des Spielplans großer Unterschied- den Spielzeit. Die Methode, mit vielen Gästen lichkeit doch recht gut aufgenommen würden; im Bereich der Regie und Ausstattung zu arbei- ihm falle eher ein Qualitätsbewußtsein des ten, habe zu hervorragenden Ergebnissen ge- Publikums auf. Moderne Stücke wie „Hexen- führt, vor allem auch deshalb, weil die Schau- jagd" und ,„Kuckucksnest” haben sich als spieler und Sänger mit den Gästen ausgezeich- Aus Lübecks Stadtbildatlas (14) Kleine Gröpelgrube ~- Südseite Einen beklagenswerten Eindruck macht die südliche Straßenseite der Kleinen Gröpelgrube. Das Haus Nummer 4 ist abgerissen worden. Ziemlich verfallen und unbewohnt ist die Nummer r 6. Durch zwei große Garageneinfahrten ergibt sich eine totale Verunstaltung der Nummer 8, das fkensterlose Obergeschoß steigert die Geschmacklosigkeit noch. Äußerst häßlich ist die Fassade ó des Hauses 10 mit modernen Baumaterialien modernisiert worden. Großflächige Fenster in den t- . Häusern 10 bis 16 verletzen außerdem die Maßstäblichkeit in dieser Straße. Der Durchgang Nummer 18 führt zum Fünfbuden-Gang. Hinter dem Durchgang Nummer 26 liegt der Kinder- | hüschen-Gang. d 220
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