Full text: Lübeckische Blätter. 1979 (139)

Sanierung als erhaltende Stadterneuerung verstan- und Sicherheit wohnen, arbeiten, sich bilden und den, muß nach der Meinung der Fachleute mehr sein, erholen können. „als nur der Versuch, das Alte nicht zu verlieren". DieseKomplexzitätderSanierungsaufgabeschlielßt Diese Forderung läßt sich aus der gebauten Ger Patentlösungen grundsätzlich aus. Und so bietet schichte unserer Stadt überzeugend ablesen. Denn sich die Sanierungsproblematik als Wettbewerbs- was heute zum Beispiel ein wesentliches Element aufgabe geradezu an. Daß dabei eine typische Pro- im Stadtbild unserer Stadt ist: das brüderliche blemstellung aus unserer Stadt als Wettbewerbs- Nebeneinander unterschiedlicher Architekturstile aufgabe ausgewählt wurde, gibt dem Wettbewerb wäre bei einer gestalterischen Übernahme nur vor- nicht nur eine besondere Aussagekraft, sondern handener Formen nie möglich geworden. Im Gegen- erhöht sicher auch das Interesse der Öffentlichkeit teil: Der lebendige, individuelle Charakter unseres an dieser Ausstellung. Ftzztvider bzrvht js teresse st! Fiten Fnsembis So ist es mir als Bürgermeister ein besonderes von en, die sich in Alter, Form, Material un Anli lien. ai el di Baustil durchaus unterscheiden, dabei aber gleich- f uesgon. . en; gte am Zustay § a en i 15:6. wohl in den Gebäudetypen, Fassadenstrukturen etthewerbs unc seiner Figennisse beigétrage und anderen Elementen Gemeinsamkeiten in ixrem Bund Huutsctor Bc Zu amen. Her Pank sit. jom äußeren Erscheinungsbild erkennen lassen. ingenieure, den Fachhochschulen - Fachbereich Undnocheines: Bei allem Bemühen um gestalterirn Bauwesen - in Eckernförde, Kiel und Lübeck und sche Form, darf nicht vergessen werden, daß Sanier nicht zuletzt auch allen Wettbewerbsteilnehmern. rung zugleich die Einleitung aller Maßnahmen kordert, die geeignet sind, bauliche und städtebau- Wir freuen uns, daß wir die Ergebnisse des Wett- liche Mißstände zu beseitigen und noch fehlende bewerbs in unserem Rathaus zeigen dürfen, wir sind bauliche Voraussetzungen zu schaffen, damit die überzeugt, daß von ihnen mancher wertvolle Denk- Menschen zeitgemäß, das heißt, den heutigen tech- anstoß ausgehen wird, und wir sind auch glücklich, nischen Möglichkeiten und sozialen Anschauungen daß wir auf diese Weise einmal die Verbundenheit entsprechend, ohne Gefährdung von Gesundheit zu unserer Fachhochschule unterstreichen können. 1978: Erwartungen der Wirtschaft nicht erfüllt Mit diesem Fazit kennzeichnete Hauptgeschäfts- zent am niedrigsten, den größten Anstieg der Steige- kührer Dr. Jürgen Pratje in einem Pressegespräch rungsrate verzeichnete der Kreis Ostholstein mit aus Anlaß der Veröffentlichung des Jahresberichtes rund zehn Prozent. Dazwischen lagen die Kreise 1978 der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck Herzogtum Lauenburg mit knapp fünf Prozent, den Wirtschaftsverlauf zwischen Ostsee und Elbe. Segeberg mit rund 2,5 Prozent und Stormarn mit et- Eine durchgreifende konjunkturelle Erholung Was über einem Prozent. Die absolut tiöchstean Um- habe es bedauerlicherweise nicht gegeben. Leichte Sätze erzielte erneut der Kreis Stormarn, die Hanse- Aufwärtsbewegungen um die Jahresmitte hättenim Stadt Lübeck belegte weiterhin den zweiten Platz. Laufe des Jahres wieder an Bedeutung verloren. Wenngleich die Zahl der Industriebetriebe mit 20 Zwar habe es in einigen Branchen positivere Ent- und mehr Beschäftigten um sechs auf 454 zunahm, wictiungen gegeben, diese würden jedoch von konnteder Rückgang derindustriellen Arbeitsplätze ernsten Sorgen in wichtigen Wirtschaftszweigen insgesamt noch nicht gestoppt werden, allerdings überschattet hat sich die Verlustrate verringert und belief sich Als unübersichtlich wurde die konjunkturelle Auf etwas über ein Prozent. Diese generelle sta- Situation im ersten Quartal 1979 bezeichnet. Wenn- tistische Aussage verdeckt jedoch starke regio- gleich sich die Auftragslage überwiegend leicht nale Unterschiede. Während im Kreis Stormarn gebessert habe, könne jedoch zum gegenwärtigen rund 250 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, daß der der Beschäftigtenstand in den übrigen Kreisen gerade angefahrene „Konjunkturzug” in Kosten- Behalten wurde, sank die Zahl der in der Industrie Iawinen wieder stecken bliebe. Währungsprobleme Beschäftigten erneut um über 1000 in der Hanse- und Ölpreisexplosionen als außenwirtschaftliche Stadt Lübeck. Demgegenüber konnten in den Jahren Negativeinflüsse und Kostenbelastungen aus den 1976 bis 1978 in der Hansestadt durch Ansiedlungen inländischen Tarifrunden bildeten Gefahrenmo- nur 155 neue Arbeitsplätze geschaffen werden mente, deren Wirksamkeit noch nicht abzuschätzen sei. Hinzukomme, daß der durch den starken Situation des Handels: Tendenziell positiver hat Wintereinbrucherfolgte Umsatzverlustindenersten sich die konjunkturelle Lage des Groß- und Einzel- beiden Monaten des Jahres 1979 beispielsweise im handels im IHK-Bezirk Lübeck entwickelt. Von Baugewerbe nicht mehr aufzuholen sei. einer grundlegenden Tendenzwende kann jedoch ...:; noch nicht gesprochen werden. Zu viele saisonale Industriewirtschaftliche Lage: Nur ein insgesamt oder nur kurzfristig wirkende Einflußfaktoren leichtes Umsatzwachstum mit etwas über zwei Pro- prägten den Geschäftsverlauf, so daß sich keine zent verzeichnete 1978 die Industrie im IHK-Bezirk geradlinige Entwicklung durchsetzen konnte. Zu- Lübeck. Regional betrachtet war das Umsatzwachs- rückhaltendes Einkaufsverhalten der Verbraucher tum der Lübecker Industrie mit unter einem Pro- führte in stark modeabhängigen Einzelhandels- 7 R
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