Full text: Lübeckische Blätter. 1979 (139)

MitteilunganunsereLeser! AufGrundvonUmstellungenimPostversandwerdenIhnendie,,LübeckischenBlätter"”inZukunkft nichtmehrschonam Sonnabend, sondernerstam darauffolgenden Dienstagzugehenkönnen. Wir bittenfürdiesetechnischbedingte AnderungumIhr Verständnis. DieRedaktion Bundesregierung will der Jugend Mut machen Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft lich ausgebildet worden seien. Es komme heute aut Dr. Jürgen Schmude besuchte auf Einladung des Beweglichkeit und auf die Fähigkeit zum Umdenken Lübecker Schulsenators die Hansestadt. Nach der an. Besichtigung einiger Einrichtungen sprach der Minister vor einer Gruppe vor allem im Bildungs- Fördern statt Auslesen bleibe Prinzip der Bil- bereich Tätiger. dungspolitik der Bundesregierung. Der Wettbewerb zwischen den jungen Menschen dürfe nicht im Bildungswesen, sondern müsse auf dem Arbeits- Dr. Schmude begrüßte die Tatsache, daß heute markt ausgetragen werden. Daher sei es fraglich, ob 20 % eines Jahrganges Jugendlicher Hochschulausn die Entscheidung hinsichtlich des Bildungsweges bildung erhielten, während es vor 15 J ahren nur 6 % bereits am Ende der Grundschule gefällt werden gewesen seien. Die Quote der Arbeiterkinder beiden miùüsse. Die Bundesregierung halte die Gesamtschule Studenten habe sich vervierfacht. Zwar sei die fürdie beste Lösung, sie wolle diese jedoch nicht den Gruppe derjenigen, die ohne Schul- und Berufsaus- Eltern aufzwingen. In Hamburg und Nordrhein- bildung wären, reduziert worden, jedoch sei hier Westfalen habe es sich gezeigt, daß die Wünsche der noch besonders viel zn tun. Eltern nach Gesamtschulen kaum befriedigt werden können An dieser Entwicklung hätten Eltern und J ugend- Bei der Fortschreibung des Bildungsgesamtplanes liche erheblichen Anteil gehabt, es sei keine Folge seien die politischen Gegensätze besonders stark. einer „Bildungspropaganda”. Wer heute nach Ab- HFrür die einen gelte die Gesamtschule als Proviso- schluß der besseren Bildungsmöglichkeiten ent- rium, für die anderen als zukunftsweisende Schul- täuscht sei, müsse sich kragen lassen, ob seine Er- form. Es sei bisher nicht gelungen, ein System der wartungen berechtigt waren. Bessere Bildung und Anerkennung der verschiedenen Schulabschlüsse bessere Ausbildung seien nicht automatisch mit zu finden. Die berufliche Bildung müsse aufgewertet besseren Berufschancen verbunden. Bei den Hochr werden. 1978 habe sich gezeigt, daß global 628 000 schulabsolventen liege die Arbeitslosenzahl immer Bewerber um einen Ausbildungsplatz vorhanden noch erheblich unter dem Durchschnitt der Alters- seien, denen nur 624000 Ausbildungsplätze gegen- genossen. Schulabsolventen hätten heutedas gleiche übergestanden hätten. 26 000 junge Menschen seien Risiko wie alle, die ins Berufsleben einstiegen. Inge dohne Ausbildungsplatz geblieben, 22000 Ausbil- Menschen müßten daherihre Erwartungenhinsichtr dungsplätze hätten nicht besetzt werden können. lich ihres Einkommens und ihres Status der Lage Die Anstrengungen seien erheblich gewesen, so auf dem Arbeitsmarkt anpassen. habe die Wirtschaft seit 1975 150 000 Ausbildungs- plätze mehr geschaffen. Dieses reiche aber immer G noch nicht aus. Da nach 1982 der Bedarf an Fach- Die Bundesregierung bemühe sich, soweit es gehe, kräften steigen werde, hätte die Ausbildungsplatz- den Numerus clausus abzuschatten. Es könne nicht förderung besondere Priorität. Ziel sei eine breite Aufgabe der Schule sein, vor dem Zugang zur Hoch- Grundbildung der jungen Menschen, gerichtet auf schule junge Menschen herauszuprüfen. BeratunB cine vielseitige Verwendbarkeit. und Information, nicht hoheitlicher Eingriff, gs: Hie Etttrrsiets: sfr stretch. v'ezzr avzts Die sinkenden J ahrgangszahlen, die auf die Schu- kungspropaganda noc § len zukämen, böten die Chance, die Qualität der angewendet werden. Bildung zu verbessern. Die Klassen seien immer noch zu groß, es dürften nicht zu lange Séhuhvse ; i ifikation zu ntstenen. Behinderte müßten besser gefördert ufs tqls: h teur tt Wrtttschattsicben werden. Die Zzzindstkindehidungrtets izr ver. Habe sich gezeigt, dali je hesser aussen she! ut wis alle Kinder, die jetzt hier aufwachsen, auch sz;!s byssers here t zt y rut f TCGs Das Bildungsziel der Integration habe Wäre in geen. tätig, für die sie nicht ursprüng- absoluten Vorrang. hiw Y 7
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.