Full text: Lübeckische Blätter. 1978 (138)

GES CHE NK- BUCHER ZEITSCHRIFTEN KUN ST Wir suchen ständig in festem Auftrag Langenkamp Buchhandlung Einfamilienhäuser, Villen. - Für Kapitalanlagen : P. Schauerte genannt Lüke [j J Beckergrube 19 (gegenüber dem Stadttheater) . Ruf 7 64 79 Mehrfamilienhäuser Waohnblocks, Geschästshäuser usw. in jeder Größe. in Z. tz! u ser tqttsntizch.: K. JE P S E N & C ©. melancholiscnen 1Mmensilon edantling. anger ella pf war der Dank für ihr kultiviertes Zusammenspiel, LÜBECK - PFERDEMARKT 6-8 . T. 0451 :71301 das eine sorgfältige Vorbereitung verriet. Arndt Voß ()) , F Klavierabend Menahem Pressler Us w Seit etwa vier Jahren gastiert Menahem Pressler Jgaß ohne reißerische Effekte ein krönender Ab- beim Verein der Musikfreunde abwechselnd mit schluß entstand, der begeisterte Zustimmung fand. dem renommierten Beaux Arts Trio oder als Solist Mlillies im eigenen Klavierabend. Dabei konnte man die m Entwicklung des Künstlers gut verfolgen, beson- Anmerkungen zu unserem ,„Opernanrecht“ ders deshalb, weil er wiederholt Kompositionen Es ist immer unser Bemühen, unsere fünf Opern- von Chopin und Ravel spielte. Während er zu Be- aufführungen zeitlich so zu bringen, daß je eine ginn seines Klavierabends 1975 bei einer Mozart- Aufführung im November und Dezember liegt, die sonate reichlich herb auftrumptte, war zur Eröff- drei letzten dann im Januar, Februar, März oder nung des diesjährigen Konzerts mit Brahms' 25 Antang April. So waren die Termine auch für diese Variationen und Fuge über ein Thema von Händel Spielzeit abgesprochen. kernige Energie angebracht. Unsere vorletzte Opernaufführung war für Mitt- Doch hat sich Presslers Klavierspiel ener zum woch, den 22. Februar 1978, vereinbart. Es war Zarten und Innigen gewandelt, so daß er noch ausr schon eine Notlösung, daß dafür Norbert Schulzes drucksvoller gestalten kann. Während er im Trio „Schwarzer Peter“ vorgesehen war, die sich selbst als Hansdampt auf allen Tasten durch starke Ge- als „Kinderoper“ bezeichnet. Die Erstaufführung bärde und fast übertriebenen Einsatz auffiel, schukt war nach dem Prospekt der Städtischen Bühnen für er bei diesem Klavierabend genau das Fluidum, in den 20. Dezember 1977 geplant. dem vollendete Darstellung gedeihen konnte. Seine Diese Kinderoper kommt jetzt aber erst am Ausdrucksakzente in den verschiedenartigen Cha- 22. April 1978 heraus. Wir mußten uns nun ent- rakterbildern der Variationen waren keinesfalls schließen, den Februartermin fallenzulassen. Wir überzogen, eher so bedächtig angesetzt, daß auch in Hätten Kollog „Wie einst im Mai“ in der hauseige- den zurückhaltend elegischen Variationen das Fili- nen Besetzung bringen können. Mehrere Mitglieder gran der Stimmen deutlich durchschimmerte. Nicht unseres Theaterausschusses haben sich Aufführun- mit stürmischem Pathos donnerte er über die Fuge gen im Januar in der Starbesetzung angesehen. hinwes, sondern ließ in Klarer Disposition das Wir sind übereinstimmend zu der Auffassung ge- Geflecht der Linien deutlich weben und zum Schlug Kommen, daß wir unseren Mitgliedern des Opern- ins Schwungvall-Virtuose wachsen. anrechts nicht als Opernersatz „Wie einst im Mai“ Auch bei Ravels „Gaspard de la nuit“ öffnete er anbieten können. : ; ; sein Arsenal perlender Tastenbravour für dieses Auch unsere Bemühungen, den „Parsifal“ brin- „Stück von transzendenter Virtuosität“ und äußer- Sen zu können, hatten bisher keinen Erfolg. Wir hät- ster technischer Schwierigkeit nicht zu weit. Viel- ten zwar an einem Wochentag eine Aufführung ha- mehr deutete er die hohen Ansprüche Klavieristi- bun langen ther er. fftkötrunssbesinn lost 13- scher Fertigkeiten nur an, so daß ,das Artikizielle r ( so krü , da das nicht zumutbar s' N Jet Aschen po; FFgtärlietet. uu Notvteuthssn se- ure. uus auttor tut or q. f n ant“. E acura-Skodsa. vor drei Jahren halten.. Ö Erst jetzt it ei Schreiben des steigerte er die Bewältigung technischer Probleme Theater; 2 G O ON ben, daß für von der schwärmerischen Anschlagsstudie in Arers zom 3. Januar, hat: sich ergeven. : § „Ondine“ bis zur klavieristischen Schreckenskam- §g!urtr ts sen .: M 1913. N E ut mer des „Scarbo“, ohne daß sein hitziges Temperar haben uns sofort an die Städtischen Bühnen ge- ment zu gewaltsam durchbrach. wandt und erreichen können, daß in diese Vor- Gern hätte man von Pressler die in der Vorschau stellung unser Opernanrecht hineingenommen wird, angekündigten 24 Préludes von Chopin gehört. so daß die letzte Aufführung im Opernanrecht nun- Gegen diesen Zyklus mußte dessen Klaviersonate mehr am Sonnabend, dem 6. Mai 1978, durchge- h-Moll op. 58 ein wenig verblassen. Doch wußte der Führt werden kann, und zwar mit einer Aufführung Pianist auch hier besonders im Rondotinale delikat des „Parsifal“ von Richard Wagner. Wir sind glück- und nobel die Grenzen des Virtuosen zu wahren,. so Iich, daß dies nun doch noch möglich war. Wir bitten wegen dieser Änderung die Mitglieder ~ unseres Opernanrechtes um Verständnis. . SEBR. MÜTER . LÜBECK Wir bedauern auch, daß unsere Weihnachtsoper INH „Entführung aus dem Serail“ enttäuscht hat. Dafür . ANNA SCHULZ war aber der Ballettabend am 25. Januar wohl für BESTATTUN GS-INSTITUT § | ERD- FEUER- SEEBESTATTUN GEN U >; | ] q! ; ÜBERFÜHRÜN GEN Li non ] | nuts. zam M Ü HLEN STRASSE 33 - FERN RUF 7 23 688 Ec @ 5(
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