Full text: Lübeckische Blätter. 1977 (137)

nicht zwischen Sein und Schein zu unterscheiden Vrskkzungsstüat. gie qr! sten. Ausdrucksmittel, vermag, sondern auch für das Fublikum te q. teils in der Schreibweise Regers angelegt offenläßt, wo die Grenzen zwischen komödian- ist vr s N NU Doug. Gne Sürnttcht és! tischer Selbstironie und dem verzweifelten Versuch war a tr htés: uu Te cz BehIees einer menschlichen Selbstfindung verlaufen. Diese hirizsr .: kleineren Ensemble grölßte Wirkung Gegensätzlichkeit bestimmte Quadfliess Kean zu zu ig s s V . â ais andere Gegebenheit einem unberechenbar-schillernden, genialischen, ervorzulocken, ; in' künstlerischen nicht recht einstellen konnte. ir zue ou! cu n verpflichteten Erst im letzten Teil des Abends, bei Dimitri ger rer ieler. Und die Darstellung dieses Kean ist Schostakowitschs 5. Sinfonie, spürte man den er- s H sis Leistung des Schauspielers Quadflies, fahrenen Orchesterleiter Raytscheftk, dessen Musi- é Lt ner und überzeugender als manche seiner kantentum dieses Werk besonders zu entsprechen es 053€ «“ Rollen schien. Höhepunkt der Wiedergabe war die Gestal- rflasstschen“ Hause. dflieg selbst inszenierten tung des langsamen 3. Satzes, an dem die Streicher, Zum Lobe der von Hua ss. werden, daß auch unterstützt nur durch wenige Bläser, den Haupt- Yourtiee-Auttührung nul 965a Vie JeiGer oft bei anteil hatten. Hier tkührte der Gast das Orchester z! rn sn cure z lots "sind. Hanne Rohrer durch sure Auansieruug der agogischen Mittel zu :Ü iess als Prinz von gro . bc t: :; . Wenn in esstn 9%: ; fits tels. Wirkung nur . . .; ie große Fähigkeit der Streicher zu gewin- Will Quadflies hat von jeher iu lues: c §. que s s Leistung grau Orchestergruppe damit nach dem Kriege oft zu .s6 sn Vicht der Grund Hervorgehoben wird, so mul auch die Qualität des tes . Nss ullein ch u rait dem die Lübecker sesamten Orchesters herausgestellt werden, das mit r DLF des Kollegen Kean bedachten. sten B!szern in L. Fate gor Futotis 14 ieses- Gro. Jen mußte. 5. Sinfoniekonzert Der starke Schlußapplaus gebührte daher zu Das 5. Sinfoniekonzert mit Russlan Raytscheff als n LU x s) tri terrtergszadsn Lisats des Gastdirigenten lag abseits von der Konzertroutine. Jer sich mit einem sehr kompakten Programm dem Raytschekf, GMD beim Nordmark-SinfonierOrche- Lübecker Publikum vorstellte. Arndt Voß ster, hatte sich ein Programm zusammengestellt, bei dem vor allem eines Linie hatte: das Mszztts zh 6. VAM-Konzert: Pandula-Quartett i i nfan, estellte q,, 2 Le gte hes grey fL Stoyanotk Als 1968 das bekannte Prager Noväk-Quartett in- schwelste in Melodien und orchestraler Kompakt- folge der politischen Ereignisse auseinanderbrach, heit. Dieses Eröffnungsstück ist ein typisches Werk führte dessen Begründer, Dusan Pandula, seine dieses Genres: leicht verständlica und auf brar kammermusikalische Tätigkeit in der Bundesrepu- vouröse Wirkung abgestellt; obwohl 1964 kompor h’lik fort. In Stuttgart formierte er ein neues Quar- niert, ist es in dem Gebrauch seiner technischen tett in internationaler Besetzung. Der Tscheche Pan- Mittel auf den jedermann ansprechenden Geschmack dula hat sich bereits vor Jahren einen Namen als ausgerichtet. Daß dieses Werk „den Stand heutiger guter Geiger und Altmeister des Quartettspiels ge- bulgarischer Musik zeigen wird“, wie es das Lür- macht. Neben ihm sitzt als junger 2. Geiger ein becker Programmheft versprach, ist nach dieser Meisterschüler Henryk Szeryngs, der Ungar Gyula Kostprobe des Komponisten, der dieses Werk im Kätai. Deutsche Partner sind auf der Viola Guido Alter von 62 Jahren schuf (ebenfalls nach dem Harth, der in Musikwissenschaft promovierte, und Programmhnett ein „junger“ Komponist!), nicht gzanz Andreas Schmid, Celloschüler Siegfried Palms. verständlich oder nur als ironische Umschreibung Dieser Abend war für Lübecker Kammermusik- dafür zu lesen, daß Musik systemerhaltend einger freunde von besonderem Interesse, weil sich nach setzt werden kann. mehreren renommierten Ensembles – Janätek-, Der Kontrast zu der stark persönlichen Ton- Smetana- und Melos-Quartett – nun ein unbekann- sprache Regers ist denkbar groß. Dessen 1910 ent- tes neues Streichquartett mit guter Visitenkarte vor- standenes „Konzert für Klavier und Orchester“ stellte, dessen Leistungsvermögen an drei anspruchs- hatte der Gast als Mittelpunkt des Programms ger vollen Kompositionen gemessen werden konnte. wählt. Über dieses aus verständlichen Gründen WMlozarts Quartett D-Dur KV 499, mehr unterhalten- wenig aufgeführte Werk sind sich Kritik und Publi- des Divertimento als tiefgreifende thematische Aus- kum wie selten einig. Jeder würdigt die enorme einandersetzung, war für einen munteren Auftakt Leistung des Komponisten, findet einige Passagen gut geeignet. Im Gegensatz zu dieser handfesten sehr schön, bestaunt den Fleiß und das Können des Gebrauchsmusik gehörte Debussys (einziges) Streich- Pianisten, der sich der ebenso enormen Mühe des quartett g-Moll mehr in eine Welt schwebend- Einstudierens hingibt, vermag auch die Leistung durchsichtiger Klänge. Als Abschluß stand Dvofäks anzuerkennen, die Orchester und Dirigent zeigen Quartett G-Dur op. 106 auf dem Programm, das müssen, wenn sie dieses Werk in dem kniffligen vielseitige Eindrücke wie Naturstimmen im 1. Satz, Zusammenspiel auffünren, und doch wird keiner ernste Gedanken im Adagio, tänzerisch singende so recht warm mit ihm. Melodik im Scherzo und Freude an rhythmisierter Die Aufführung, von der hier die Rede ist, ist Thematik im Rondotinale in sich vereinigte. durch die große Leistung des Pianisten Konrad Diese Voraussetzungen versprachen einen genuß- Richter gekennzeichnet. Richter verstand, in seiner reichen Abend. Doch wurde man vorerst arg ent- Wiedergabe das hohe Maß persönlicher Aussprache täuscht. Der 1. Geiger hatte keinen guten Start. des Esoterikers Reger einzufangen. Man spürte das hohne Maß an Konzentration und Versenkung in z 's >1 : f dieses Gebilde klanglicher und kontrapunktischer f «Ä i L y Meisterlichkeit. Leider führte das Zusammenspiel RB, \ . _ . . mit dem Orchester nicht zu größerer Klarheit. _ p- ; § Raytscheff überzogs auch hier. wie bereits bei dem t s üro-Orgahisatl; BM
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