Full text: Lübeckische Blätter. 1977 (137)

"MME AUSSTA TT SEDUS . MIM ] M gu + vz cus g f IBüro-Stühle . Büro-Organisation ' u19 pate, "r . ' u rz in großer Besetzung an, da die rahmenden Pro- Ssrammteile, George Enescus erste Rhapsodie und Johannes Brahms zweite Sinfonie, dies verlangten. § Bereits mit der Rhapsodie, ihrer Faktur und ihrem Anspruch nach allerdings eher eine Zugabe denn . Teil eines anspruchsvollen Programms, konnte das Orchester seine Qualität beweisen. So- Ü ! . wohl die solistischen als auch die chorischen Par- den Höhen wirkten hier und da die halsbreche- tien verrieten hohen Orchesterstandard. Daß dieser rischen Rouladen der Marter-Arie. Beginn dann doch nicht so zündete, wie man es Aukfgeschlossen widmete man ich d c§ sich durch die Programmgestaltung erhofft haben lichen zweiten Paar, das in Ch ; Zit em volkstüm- mochte, ist wohl dem Dirigenten Mircea Basarah j ; ristiane Hampe, Wup- zuzuschreiben. Leider gingen von ihm nicht genü- pertal, und Heinz Kruss, Staatsop Er Hampurs, zwei gend gestaltende Impulse aus, wodurch das Orche- lebendige Vertreter hatts, és alle stimmlichen und ster zu sehr sich selbst überlassen blieb. Gleiches uch. Antorderunsen mit Ertrischendem Hu- muß von der Wiedergabe der Brahmsr-Sinfonie ge- mr Srralltsn. sagt werden. Sie verlor viel von ihrer romantischen Es bestand kaum ein Zweifel, daß Hans-Georg Grundstimmung, ohne daß ihre Interpretation in Knoblich sein komödiantisches Temperament in der irgendeiner anderen Richtung ein Profil bekam. 'sttts . un wi sé Esttinssss fen Der Mittelpunkt des Programms, Niccolo Paga- WUrc!e: et ele Gestalter, der seine ini tes Violinkonzert, hatte in Ton Voicu einen polternden Baß-Arien in jeder Situation glänzend f zr f d technisch Perfektion bewun- hinlegt, sollte jedoch seine Spielleidenschaft zugun- f erpre ss: Esten . ttsc s lertion. x su- ten sirés serisersn Mozartstiles etwas zügeln. Pernsrsr sr iel . Husen Haltun offenbart aller- Schade, daß sich Michael Rothacker, der das Ganze st !! § §l ; f. ät gms of Gehalt der als Regisseur glänzend autflockert, die Einleitungen fnst aen. Mars suustts j ü Ice s p Solisten, wie im großen Quartett, sinnvall gruppiert," cinas gewissen Zeit. Findet das Ohr dann in der zu d…bermiütige Gags leistet, die solche Par- musikalischen Faktur keinen Anreiz, stellt sich tien an den Rand der Posse bringen. Langeweile ein. Wenn dann das begleitende Orche- So werden manche Szenen um Osmin kast zu ster mit dem Wenigen, was es überhaupt bringen Zirkuseinlagen. Selbst der Schluß, wo Pedrillo nach darf, mit geringer Spannung geführt wird, zeigten seiner Begnadigung dem Sultan (in der Sprechrolle sich die Grenzen dieser Virtuosenmusik nur zu Edgar Marcus als vornehme Kontrastfigur) kume deutlich. pelhaft auf die Schulter klopft, dient dramaturgisch Was bleibt, ist der Eindruck von einem guten kaum der humanen Botschakt dieser wundersamen Orchester, das an diesem Abend mit dem Zgewähl- Musik, die man hier so vorbildlich einkfing. Rin ten Programm, aber vor allem mit den Anforderun- Sonderlob dem vorzüglichen Bühnenbild und der gen, die der Dirigent stellte, unter seinem Wert geschmackvollen Ausstattung, die Lübeck koopera- gehalten wurde. Arndt Voß tiv aus einer Inszenierung in Bonn übernehmen konnte. Ein buntes, bezauberndes Farbenspiel er- lebte man damit, das die Wiedergabe zu einem Konzert des Lübecker Kammerorchesters Fest für Auge und Ohr machte und am Schluß entsprechend gefeiert wurde. Dr. Gerhard Hanschke Das Lübecker Kammerorchester ist eine begrü- Benswerte Einrichtung, gibt es doch der musikali- schen Palette eine Farbe, die im bisherigen Spek- Sonderkonzert trum des vielfältigen Lübecker Konzertlebens kehlte und nur durch Gäste hereingebracht wurde. Aus Gastorchester sind teuer, und so muß sich das privater Initiative in der Vergangenen Spielzeit ge- Lübecker Konzertpublikum in dieser Saison mit gründet, bot es jetzt am 25. Oktober 1977 sein zwei- nur einem Gastspiel begnügen. Verptlichtet worden tes Programm dar. Das Ensemble besteht aus- war am 31. Oktober 1977 die „CGeorger-Enescu“- schließlich aus Mitgliedern des städtischen Orche- Staatsphilharmonie Bukarest. Das Orchester reiste sters. Darin ist sowohl seine Stärke als auch seine exclusive M Z la Ñ ms - m 4-. p U IT Z
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