Full text: Lübeckische Blätter. 1976 (136)

und in einer Stadt mit geschichtlich gewachsener zig Pfennige aus. Hier müsse unbedingt eine andere kultureller Tradition wie Lübeck gelte es im ber Tarifstruktur gefunden werden. sonderen, nicht nur beauftragt sci, die Bedingun- Bei den Schwimmhallen betrage der Unterschuß gen der materiellen Lebenssituation zu verbessern, 4,2 Millionen Mark. Das hedeuts dati die Hanse: sondern daß sie gleichermaken gefordert sei, für étüdt Lübeck iüdern. Besucher im Durchschnitt drei ein hochwertiges kulturelles Angebot zu sorgen. Mark zuzahle, wenn er die Schwimmhallen benutze. Ein solcher Auftrag umfasse auch das Theater. Er Kostendeckende Preise würden sicherlich einen star- ließe sich aber mittelfristig nur aufrechterhalten, ken Rückgang in der Frequenz bedeuten, was wie- wenn von den Ländern, den Trägern der Kultur- derum kommunalpolitisch nicht gewollt sei. hoheit, bald cine Finanzierung gefunden werde, Gags f z “ z die sicherstelle, daß die ungedeckten Kosten des Grundsätzlich jedoch vertrat der Senator die Theaters zu je einem Drittel vom Land und der Meinung, daß die Leistungen der Gemeinden ko- Theaterstadt getragen würden und das restliche stendeckend angeboten werden müßten. Auf das Drittel über den kommunalen Finanzausgleich als Kostendeckungsprinzip zu verzichten und den viel- Beitrag aller Bürger des Landes zum Theater auf- ["t begutnecetwts: det Uttstrchtbkivancierang s tracht v E Tg fäbrlick vrcil sich rid nc en 16 §§: Bei den Kindergärten habe der städtische Zuschuß herausstclle, daß diese vermeintlich soztalo Politk im Jahre 1975 7,1 Millionen Mark betragen. Von . Ersch t; tiefst iale A. z :u v k jeder Mark, die für die Unterhaltung und den Be- V Erze u ue u risle Lu: unser .o s trieb der Kindergärten ausgegeben werde, trage die ., titi J . I 'i rein ;! : " peer Stadt selbst achtzig Pfennige, der Anteil, der über ret cen uu ar cu n utatesse aller Entgelte der Eltern hereinkomme, mache nur zwan- s & ô L Vorsòteherwahl Eine Korrektur und Ergänzung Der Bericht über die Beratungsversammlung am einen jungen, tüchtigen Kaufmann als Nachfolger 3. Dezember 1975 („Beratungsversammlung übte in der Vorsteherschaft vorgeschlagen habe, so des- Demokratie“, Lüh. BI. 135. Jg., Nr. 23, S. 275 »„hjw“) wegen, damit dieser sich in das nicht leichte Amt bedarf einer Korrektur und Ergänzung, soweit des Kassenführers in den nächsten Jahren einleben meine Ausführungen zur Vorsteherwahl erwähnt und einarbeiten kann. wurden. Unrichtig ist, daß ich gesagt haben soll Der Dircktor.der Gesellschaft wird für drei Jahre „vor allem sei es notwendig, daß die Kassenfüh . .: qe or usr Us Fahre gewählt. sa will . rung in andere Hände gehe, da der jetzige Kassen- §n Cs § er f zes s di t f b.. s6 ! 100 Jah kührer Herr Crasemann im nächsten Jahr ausschei- . strung. kü # L. leje cn V er tl;i z r§ den werde“. Herr Crasemann stellte sich in der Be- fte cge hu U u .; ue su Le! Guse ratungsversammlung 1972 nach anfänglichem Zö- ze zs. es s enge 16 . . ee t hl. gern noch einmal zur Wiederwahl, so daß sein Amt ole. uur . (Ct c cI “nns in xs. 1978 endet, bemerkte aber damals schon, daß da- . mit seine Bereitschaft enden würde. Es wäre Un- Ich habe deshalb auch nicht gesagt, daß ein Vor- dank und auch Unrecht, würde man Herrn Crase- steher „nicht bis zum Ende der möglichen Wahl- mann auch nur den Anschein eines Nichtgenügens periode in der Vorsteherschaft bleiben müsse“. Ich in seinem nicht leichten Amt anlasten, wie das aus hin auch keineswegs gegen eine Wiederwahl, also dem Bericht entnommen werden könnte. Dieser gegen eine zwölfjährige Tätigkeit in der Vor- Eindruck wird noch dadurch verstärkt, daß über den steherschaft. Ich habe lediglich gesagt, daß das Vor- Kassenbericht lakonisch die Bemerkung gemacht steheramt nicht als „Erbamt auf Lebenszeit“ an- wird, er sei „statt vom in der Vorsteherschaft da- gesehen werden solle. Ich bin der Ansicht, daß jeder für Zuständigen“ (also Herrn Crasemann) „durch Vorsteher sich daraufhin prüfen mülte, ob er in den Prüfer gegeben“ worden. Herr Crasemann war seinem Amt unentbehrlich ist oder ob er nicht jün- in dieser Beratungsversammlung anwesend trotz geren Menschen Platz machen sollte, damit unsere augenblicklicher Unpäßlichkeit. Er hätte, wenn es Gesellschakst um des Überlebens willen attraktiver verlangt worden wäre, jederzeit Rede und Ant- für die nachfolgende Generation werde. Das dem- wort stehen können. Im übrigen ist die Kritik über gegenüber abzuwägende Gut ist die Erfahrung ei- den Kassenbericht verfehlt: Er sei trotz mancher nes Vorstehers, bestimmte schwierige Aufgaben er- nützlicher Einzelheiten viel zu lang gewesen. Wäre Cüllen zu können. Wer z. B. hätte bei einer Abwahl er weniger ausführlich erfolgt, hätte das berech- der Vorsteherin Dr. Priebe die schwierige Aufgabe tigtere Kritik und Nachfragen ausgelöst. Wenn ich der Leitung der „Lübecker Mütterschule“ über-
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