Full text: Lübeckische Blätter. 1976 (136)

q Einladung zu einem Informationsgespräch :- Am Donnerstag, dem 13. Mai, um 20 Uhr stehen für alle im vergangenen Jahr neu eingetretenen b- Mitglieder, aber auch für alle anderen an dem „Leben“ der Gesellschaft interessierten Mitglie- lig der der Direktor und die Vorsteher im Restaurant des Gesellschaftshauses Königstraße 5 zu einem ad Informationsgespräch über Aufgaben und Tätigkeiten der „Gemeinnützigen“ zur Verfügung. t. Diese zwanglose gesellige Begegnung soll den Kontakt zwischen den Mitgliedern und der Vorste- :]. herschaft enger gestalten und neuen Mitgliedern eventuell vorhandene „Schwellenangst“ nehmen. Christoph Deecke EN Direktor ler uf 2n. 5§ Muleum Drägerhaus nit Lübeck erhält ein neues Museum ler Das Behnhaus, Lübecks Museum für die Kunst amt eingebaut wurde. Er stammt aus dem dritten te- des 19. und 20. Jahrhunderts, wird wachsen. Zwei Viertel des 18. Jahrhunderts und ist durch eine be- En. Millionen Mark „stiktete der Lübecker Industrielle sonders reiche Stuckdecke charakterisiert. ue Dr. Heinrich Dräger kür die Erweiterung des Mu- K rzsss ;. . ichs. seums durch die Einbeziehung des Nachbarhauses Dés havttise Austro Hrsee tz. ist [; u. % Königstraße 9, ein spätklassizistischer Bau mit gro. et ps s te. d z vo ute use é “. . rer: fi großem Rokokosaal und Gartenzimmer. Dieses mes er ou s§. Fei u s ng r Wasa Unict ng E u: zoll der Noten zAbzetitn Drägerhaus“ be- purer; f fes rw. wohnte dort Bürger- m : ; meister Fehling, Schwiegersohn Emanuel Geihels Nach dem Willen des Stifters wird die Stadt in und Vater des bekannten Theaterregisseurs Jürgen ler den neuen Räumen cin Museum zur Kulturgeschichte Fehling. Die Stukkaturen des Rokokosaales sind N- Lübecks zwischen 1780 und 1920 einrichten. Dieser wahrscheinlici. von dem Meister, der auch den [u- Zeitraum wurde in den bestehenden Lübecker Mu- Audienzsaal des Lübecker Rathauses ausstattete. t seen bisher nicht recht sichtbar. Erst die große Aus- Nahezu einzigartig in der Hansestadt ist in dieser stellung des Vorjahres anläßlich des Thomas-Mann- Form das Landschaftszimmer, das schönste von vier el. subilirme muse det Titel „Lübeck zur Zeit der in Lübeck noch erhaltenen ähnlichen Räumen. Nes qs! oo vj Ut die 1 1: § rs rethynzraes Mit den gestifteten Mitteln wird die Stadt auch ele magaziniert. Besonderes Gewicht soll nach Dr. Drä- das zur Zeit in dem Haus untergebrachte Tages- fr; gers Wunsch „auk die Darstellung von Leben und heim für geistig behinderte Kinder umsiedeln. [! P rx der Brüder Heinrich ud Thomas Mann e: Einen Betrag von 210 000,0 DM stiftete Dr. Drä- gt werden. Bisher f éklte In Lübeck noch eine stän.. er für die Forschungsarbeiten am Bur all Alt- dige Präsentation über die beiden großen Söhne fer &... .Alt-Lübe uus Ani «ler m L Et Üer cht der Stadt. Die Thomas-Mann- Gesellschaft wollte Sch % réci. indie Trave gelegen, ist“, so sagen die ber tit Dr. Drägers Hille ! Buddenbrookhaus tmc Fachleute, „als slawischer Burgwall und obotritische ren ftändige Mann-Ausstellung erstellen. Schon seit dem Königsresidenz sowie Siedlungsvorgängerin der JE~ r origen Sommer Vsren die Räume dafür angemie- deutschen Hansestadt der wichtigste Platz dieser ; Â tet worden. Dieser Plan Jürkte jetzt durch das Hsu art auf dem Gebiet der Bun desrepublik.“ Die Mit- ens F. und wohl auch glücklichere - Projekt verdrängt tel sollen vor allem der Restaurierung der Kirchen- cke sem. kundamente im Wallinnern dienen. Die Ausgra- Das „Dräger-Museum“ mit seinem herrlichen bungsschätze von Alt-Lübeck sollen einen eigenen Rokokosaal und dem anschließenden Landschafts- Raum in jenem zukünftigen stadtgeschichtlichen Mu- zimmer soll noch bereichert werden durch den Ein- seum finden, das man gern in Lübecks herrlichem, bau eines weiteren Rokokosaales, der ~ ursprüng- aber zur Zeit noch wüstem Burgkloster unterbringen lich aus einem Bürgerhaus der Breiten Strake möchte. Für diesen Zweck stiftete Dr. Dräger wei- stammend —– dann {- ausgerechnet – im Finanz- tere 100 000,6 DM. Gro. 103 uu,
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