Full text: Lübeckische Blätter. 1975 (135)

Breiten Raum nahm auf der Beratungsversamm- schen Blättern“ stehen. Keine politische Rücksicht- lung die Frage der Weiterführung der „Lübeckir- nahme dürfe die Arbeit behindern. schen Blätter“ cim: Der Vorsitzende des Redaktions- Alle Diskussionsredner waren sich darüber einig, ausschusses Herr Ott berichtete über den zazanten daß die „Lübeckischen Blätter“ weitergeführt wer- und beängstigenden Kostenanstieg. Die „Lübeckin_ Äct x.zütssts schen Blätter“ seien seit 1835 bis zum Ersten Welt- . krieg aus dem Leben der Hansestadt nicht weg- Von der Schriftleitung wurde darauf hingewiesen, zudenken. Damals setzte man sich mit den dort ger daß sich der Redaktionsausschuß ständig bemühe, äußerten Meinungen politisch auseinander. Die Autoren zu aktuellen Fragen anzusprechen. Die Re- „Lübeckischen Blätter“ hätten die Aufgabe, die sonanz sei jedoch häufig unbefriedigend. lübeckischen Angelegenheiten zu fördern und Sprech- Von einer Diskussionsrednerin wurde angeregt, fs! ü k Löhecker Pürger xz! stip- Pie Redeuruns, in die „Lübeckischen Blätter“ auch Anzeigen der der Blätter wäre unverkennbar, denn sie seien die ein- hviitgliedzr aulzunehmen. zige Zeitung in Lübeck, die wirtschaftlich unabhän- gig ist. Als Bindeglied der Mitglieder müsse die Über die Lübecker Mütterschule berichtete Frau Zeitschrift so lange erhalten werden, wie es finan- Dr. Priebe. Erfreulich sei, daß die Mütterschule ab ziell überhaupt nur möglich sei. Das Echo aus der 1976 die Fortbildung der Lehrkräfte für Mütter- Gesellschaft sei jedoch gering, einzelner Kritik schulen durchführe. Die Schwangerschaftsgymnastik stände einzelne Zustimmung gegenüber. ; werde in Zukunft von den Krankenkassen bezahlt. : ; Das Kindergarte jekt sei aus Angst vor den Direktor Lund wies darauf bv. 236 ze § ? Folgekosten ty F o ; WOr- Fatzung der Gezellschslt der Re tignsauss !! den. Über 200 Interessenten hätten sich für Halb- unabhängig von der Vorsteherschaft arbeite. cake zemciclet Aus der Mitgliedschaft, vor allem durch Carl- ger § ô Dietrich Sander, wurde kritisiert, daß hinter der Über den Umbau des Brauhauses Hüxstrakße/ Arbeit des Redaktionsausschusses kein Konzept Ecke An der Mauer berichtete Christoph Deecke. In stehe. Zwar hätten die Blätter gelegentlich engagiert den Gebäuden sollen 33 Zimmer für Studenten von zu einzelnen Problemen Stellung genommen, es wür- 14 bis 16 qm zu einer Monatsmiete von 125,,7 DM den jedoch zuwenig heiße Eisen angefaßt. Auch sei zuzüglich der Umlagen entstehen. es nicht gut, wenn engagierte Politiker im Redak- Zum Punkt „Verschiedenes“ wurde angeregt, daß tionsausschuß tätig seien. Der RedaktionsausschuB heim Stiftungsfest in Zukunft zwei Essen angeboten sei zu Passiv gewesen und habe nicht genügend hyyerden sollen. Lübecker Bürger zur Mitarbeit angesprochen. Die Vorsteherschakft müsse voll hinter den ,Lübecki- V Architekt Wilhelm Bräck zum Gedächtnis Architekt Wilhelm Bräck starb am 31. Januar Gemüt, Aufgeschlossenheit gegenüber allen Men- 1968. Am 30. Dezember dieses Jahres hätte er sein schen und nicht zuletzt Herzensgüte. hen 100 Oehurtstas fcietn köunes: Yrsck. gehörts Als Architekt zeichneten Bräck einige Grundsätze zu einer Architektengeneration, die heute im Aus- us -die. ar zs in elner. Heräftcttlich. ys sterben begriffen ist. Ein Rückblick auf sein Leben h R t Ce. ct E e Er ral! .ure s; N. pr Wirkt helsuchtet deshs] b guch lie Lühecker darauf an, einen bclich.gen zufälligen Gedanken Kulturszene, die nun endgültig der Vergangenheit kunstvoll auszudrücken, sondern es sollen die be- gugehört. sonderen Bedürfnisse einer Person, einer Famllie Bräck war sowohl als Mensch wie auch als Archin mit der Seele erfaßt und mit allem Wohlwollen tekt eine einmalige Persönlichkeit. Daß er trotzdem dargestellt werden. Erst wenn es gelingt, gewisser- kein Lübecker „Original im landläufigen Sinne maßen mit den Augen des Bauherrn zu sehen und war, davor bewahrten ihn viele liebenswerte, mensch- seine echte Freude mitzufühlen, ist der Boden reit liche Wesenszüge, die dem engeren oder weiteren für die Arbeit mit ihm. Dann erst ist er wirklich der Kreise seiner Freunde offenbar wurden. Dazu ger Herr seines Baues und wird mit Nutzen die hörten sein verhaltener, feiner Humor, dem eine Art Persönlichkeit des schaffenden Künstlers neben sich von Schalkhaftigkeit beigemischt war, ein heiteres wirken und bestehen lassen können. Die Grund- -: hir: .16
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