Full text: Lübeckische Blätter. 1975 (135)

INN " .. m m V m ] richtet richtig ein! Einrichtungshaus Lübeck, Mengstraße 12-14 Liane Schiller als Graphikerin einzuordnen fällt Düsseldork, der in der wichtigen Partie des Prin- schwer. Die höchst verfeinerte Technik der Batikt zen kurztristis eingesprungen war, als ein gewieg- drucke läßt die Möglichkeit der photomechanischen ter Könner in allen Bereichen des klassischen Bal- Wiedergabe ebenso zu wie deren Verfremdung durch jetts. Soli und Pas de deux dieser beiden Partner volkstümliche Abdeckr und Adbsprengverfahren. jyaren vorbildliche Demonstrationen beherrschter, Farbig, formal und technisch entstenen so äußerst geschmackvoller Tanzkunst, die alle übrigen zu delikate Bilder. besonderem Einsatz inspirierten. Die Eröffnung dieser Jahresschau war, wie schon Sehr erfreulich setzte sich Gisela Kretzschmar als in den letzten Jahren, übervoll besucht. Sollte man, gute Fee ein und deutete mit charakteristischen so lobenswert der persönliche Kontakt zu dem Vor“ Gesten und Bewegungen die Symbolik des kunst- tragenden der Einführungrede ist, nicht ganz darauf yollen Märchens. Als Vertrauter des Prinzen war verzichten und besser den Vortrag schriftlich verr mit Mathias Schmidt, Darmstadt, ein weiterer Gast öffentlichen? Doch was könnte man bei einer Aus- yerptlichtet worden. Auch er fügte sich mit sym- stellung weniger kritisieren als ein zu großes Inter hathischer Eleganz nantlos in das Ensemble cein, esse, einen zu zahlreichen Besuch!’ Gerda Schmidt hünter dem sich in Kleineren solistischen Aufgaben Brigitte Hantke und Hans Werner Bozenhard neben ihren trefflichen Kallegen bewährten. Theater und Musik In reizvollen Gruppentänzen, die das Publikum . . . nach bewegten Ballszenen, folkloristischen Ein- Prokofieff: „Cinderella lagen, dem eindrucksvollen Jahresreigen der Fee Das Ballett hatte seinen großen Tag. Obwohl und packenden Gavotten, Mazurken und Walzern Z Q E riteJ4. ; der Solisten immer wieder zu Szenenapplaus hin- man aus Krankheitsgründen zwe! wichtige Partien rissen, fand das gesamte Ballettcorps die verdiente mit Gästen besetzen mußte. erütete Foht Grant mit Anerkennung des voll besetzten Hauses. Große tem: tichtizen unsemtile einen stürmisch he hie uh mean sech auch tre üchcticttrr. Grettocles jubelten Erfolg. Mt zCincerelly ron Frgtstists unter Klaus Eisenmann, die schwierige Partitur mit hatte man s! ch gewiß toi !sietites. Vorn qu m ihren heiklen Passagen zum Klingen zu bringen. Von Osten wie im Westen beliebtes Mer En einigen Unebenheiten abgesehen, die sich noch glät- men, das Fersde gls „Me )tzrsckts ¿Bs oft hsson ten lassen dürften, bot man hier ein reiches Fun- deren z!!x kinder f Es ist gss betznte >vlürchsn dament verständlicher Leitmotive, das sich im guten M tt ens rose alc Hh vertieft wurde, wor- Kontakt mit der Szene zu einem Erlebnis steigerte, durch es einem erfahrenen Choreografen, wie John für das alle Mitwirkenden lebhaft gefeiert wurden Grant, vielseitise Ansätze bot. Pr. G. H Die Musik von Prokoktieff, der durch sein musi- kalisches Märchen „Peter und der Wolf“ populär 2. Sinfoniekonzert wurde, ist auch hier melodisch eingängig, farbig instrumentiert und gelegentlich mit kühner Har- Es ist eine gute Übung, in jeder Saison auch monik gewürzt. Die komplizierte Partitur enthält Orchestermitgliedern die exponierte Stellung eines bei allem tänzerischen Elan allerdings auch einise gSalisten zu geben. Im 2. Sinfoniekonzert präsentierte exponierte Partien, die selbst „einem routinierten zich der FlIötist Sidney Smith. Mit J. Ss. Bachs Orchester zu schaffen machen können. Ouvertüre Nr. 2, h-Moll, wurde ihm eine Aufgabe r T P t tt ster Urte >53 csssst gt s o u t ED ss Smith meisterte seine s mit großem beiden bösen Stiefschwestern mit Männern zu he; Urztyis:. trwochts fich zuzzuss tut ! sss: ten, pom w p Miche Bs LT e grant 1uY Solist EV OSO Doch kann dies dem Solisten mit pantomimischen Effekten auszustatten, dann ist nur zu einem geringen Teil angelastet werden. Es ein wirkungsvoller Kontrast zum grazilen Stil der fehlte in der Partnerschaft mit dem Orchester ein Solisten und den noblen Tänzen der Gruppe gewon- [r~zertlches Geztaltuugemqment. Diss n ist ten. der Ust: Ut sungen. heft herangezogen – gpq,höfische Unterhaltungs- Vor dem in feinen Farbwirkungen gehaltenen, musik“. In diese aber ein subjektiv-deutendes, sin- fantastischen Bühnenbild (Michael Goden) erlebte fonisches Empfinden hineinzutragen, gent an der man n der reizenden Ausstattung Marianne Witt- Intention als Unterhaltungsmusik vorbei und ist nebens eine großartige Wiedergabe, die der lei- Zudem auch historisch falsch. Es entstehen dabei stungsfähigen Truppe an den Städtischen Bühnen ungewollt Klangüberdeckungen, die die Flöte ein- alle Ehre machte. betten, die kontrapunktische Fügung nicht Hörbar Als „Aschenbrödel“ erntete Edith Krohn, die werden lassen und das konzertante Spiel zum man bisher kaum in so glänzender Form gesenen Erliegen bringen. So wirkte diese Aufführung eher hatte, mit ihrer anmutigen Ausdruckskunst in jeder schwerfällig als konzertant spielerisch. Schon eine Phase ihrer vielseitigen Aufgaben begeisterte Zur noch kleinere Besetzung des Ripieno Wäre sicher stimmung. Nicht minder überzeugte Heiner Schunke, besser gewesen. Es bestätigte sich zudem einmal V : , N §
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