Full text: Lübeckische Blätter. 1975 (135)

lOilly LCät;iis m H g Malermeister .;. 7- Öeediegene Far bgebungen und Bapeten h ist fürs Schönsein da Lübeck, Heischhauerstraße 75, Ruf 77177 " “ADD. 11 M Uli haben 974 überbatht nicht sls kirchticher Bau er- Rekezäiciiden Kirca waren, in Lübeck Hausarrest scheinen Jürte. Auch Welte bei gesttucien Außen: cr t abhalten. Darauf- türen picht der Blick in inen kirchlichen Raum sicht- hin sammelten sich die Lübecker Lutheraner, die bar werden ; So entstand in den Jahren 1824 bis zur Bekennenden Kirche standen, in der nicht zur 1826 die reformierte Kirche in der Königstraße 18 lübeckischen Landeskirche gehörenden reformierten mit ihrer streng klassizistischen Fassade. Der halb- Kirche bei dem sehr beliebten Pastor Bode. Übel- kreisförmig angelegte Kirchenraum ist durch eine genommen wurde es von strengen Lutheranern Mauer vor den Blicken von draußen geschützt. Der allerdings, daß etliche dort auch zum Abendmahl Seelsorger der reformierten Gemeinde war damals gingen , der hothtugesebtzr Puitsr Geibel, er Vater des Solche Schwierigkeiten hat die Leuenberger Kon- Yichternz tus Heil]. . kordie beseitigt. 35 Jahre später wurde es in Trave- Engere Verbindungen zwischen der lutherischen münde beschlossen: Lutheraner, Reformierte und und der reformierten Kirche knüpften sich im Jahre Unierte, die Angehörigen aller reformatorischen 1940 in Lübeck. Damals erhielten lutherische Pasto- Kirchen. können gemeinsam zum Abendmahl gehen. ren, die Anhänger der von den Nazis bekämpften Gro. Kunst am Bau Für den Garten des Hauses Glockengießer- Im Folgenden möchte ich einiges aus meinen straße 8, dem von der Lübecker Siedlungsgesell- Ausführungen wiederholen, was die Frage „Kunst schaft zu einem Studentenwohnheim umgebauten am Bau“ betrifft: ftr ztes-züit. Z. rer Viczs P H iidheuer Vermutlich unbedacht und unbeabsichtigt ez. haus-Stiftung eine Plastik geschaffen und am. 3. zeichnet dieser nach dem Kriege hrpräste Beg!) Juni in einer kleinen Feierstunde an die Hübecker die Situation: „Kunst . das ist nicht mehr das [: Siedlungsgesellschakt übergeben. . s ue Zrthtehtur. sovdseo ux cp sts Es handelt sich um einen Aluminiumguß, bei daß auch Architekten in unserer Zeit (vielleicht dem zwei gleiche Reliefformen mit geringem Ab- sy mpathischerweise) sich nicht eigentlich als Künst- stand voneinander auf einem Sockel befestigt wur- ler, sondern vielmehr als Bauingenieure verstehen. den und so gleichsam eine Vollplastik ergeben. Die „Kunst“ ist offenbar inzwischen in der öffentlichen Strenge und die absolute Symmetrie der durch- Meinung nur noch ein kleiner Teilbereich der „Bil- brochenen Formen, die wegen der Zweiteiligkeit er- den Kunst“, nämlich Malerei und Plastik. Dabei forderlich war, geben dieser Plastik ihren besonder darf man anmerken, daß heute die Grafik wichtiger ren Reiz. Ob man sie „Windharfe“ nennen muß, geworden ist als die Malerei und dak die Skulptur bleibt dahingestellt. Mich erinnert sie vielmehr an in den Hintergrund getreten ist zugunsten der etwas Pflanzliches. Das Naturgewachsene wird zei- Plastik. Das hat erklärbare Gründe, die hier nicht chenhaft gedeutet und in der Sprache des Bild- erörtert werden müssen, die aber auch dazu bei- hauers formelhatt verdichtet und übersetzt in cin getragen haben, daß wir nunmehr von „Kunst am plastisches Gebilde, das bei dem Beschauver vielerlei Bau“ reden: Die Künste haben sich emanzipiert, Assoziationen auslöst, wie wir es auch von anderen vom Bau, der unmittelbar keine Aufgaben mehr Arbeiten Weilands kennen. stellte, zurückgezogen und sich dafür neue Arbeits- Da der Künstler bei der Einweihung anwesend bereiche Erobert; die sich anboten. Ist Kunst am war und selbst Auskunft geben konnte über sein Bau“ Nostalgie: Werk, durfte ich mich in meiner Ansprache auf Ursprünglich war Architektur – durch Jahrtau- Fragen zum Grundsätzlichen beschränken, nachdem sende f die umfassendste der Künste, alle anderen Herr Wischmeyer, als Geschäftsführer der Lübecker hatten dienende Funktion. waren architekturgebun- Siedlungsgesellschaft, vor allem über die Renovier den. In unserer Zeit nun hat sich die Tatsache, daß rung des denkmalgeschützten Hauses berichtet hatte Häuser meistens hohl sind. dahingehend ausge- 165
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