Full text: Lübeckische Blätter. 1973 (133)

als Tochter überzeugten ebenso wie die großartige Charakterstudie des hämischen Saufkumpans Joxer FS. Q . von Erwin Bigus. "E H o [U. Das Publikum gquittierte die Leistung des En- MIL sembles in einem eindrucksvollen Stück mit unein- geschränkter Zustimmung. Gro. Studio: „Klaus Störtebeker“ Die kleine Bühne im Studio des Lübecker Thea- ters ist noch erheblich kleiner geworden. Sie paßt und Kammerspiele: sich in ihren Ausmaßen den Puppen des Möllner dies „Juno und der Pfau“ von Sean O’Casey Puppenspielers Fritz Fey an. Vormittag für Vor- men M . . é mittag gibt es dort bis Ende November ein „Seer der Zu den frühen Stücken des irischen Dramatikers zuberspiel“ zu sehen, dessen Titel nach seiner Tho Sean O’Casey, bei uns vor allem durch „Purpur Hauptgestalt „Klaus Störtebeker“ heißt. tz itt staub“ bekannt, gehört „Juno und E P E§ h l rat. sss Stück. nsch S Ito or f jetzt in den Kammerspielen eme 1§ fs. : _ ite SCs für das Lübecker Theater in enger Zur Es spielt im Jahre 1922 in einer ärmlichen Miets- Sammenarbeit mit dem Theater geschrieben. Denn Kaserne im Arbeiterviertel von Dublin. O’Caser jj Lübeck war man wieder in einiger Verlegenheit, zeigt auf dem Hintergrund des irischen Freiheit «n Stück für das Jugendtheater der Zehn- bis kampfes die Geschichte des ehemaligen Seemanns Yierzehnjährigen zu finden. Sigr und jetzt grheitsloren Iz Boge rns cr Z? Das Spiel beginnt in einer Lübecker Hafen- Ts file ; L U s he! lets LI; sehr leben- bchenks. . ger St6rtohgker uysrtsnyt. zuktauckt; enk c g pe. g sprecherischen. arhoitsscheuen. „tus versucht, das des Piraten und dem eines Rigafahrers, führt an fang Exzu Fung. gis trotz aller Be Bs Johnny, zur den Hot der .schwarzen Margarethe“, der Königin kön! eher reztlut xu Insistern... é? suis Freiheit und von Dänemark, und endet mit der Gefangennahme here gleich xactikaler Kämp ker fUr sn die inn dann und Hinrichtung der Seeräuber, der ,„Likedeeler“, kant soch U SE p eu mit. der Sehnsucht die das, was sie den reichen hansischen Kaufleuten en nach einem etwas glücklicheren Leben. abnahmen, zu gleichen Teilen unter sich autteilten. t §§ » trastiert Szenen voll kauzigen oder Das bekommt auf der Puppenbühne etwas von tens HC5sc7 luniras it jenen, in denen immer wier jenem erschröcklichen Schaubudenzauber, der einen Ver gulztren Uu rr dis Familie Boyle einschlägt. der großen Reize des Marionettentneaters aus- Cha In ihrem Dasein scheint eine angekündigte Erb- macht. Und es dürfte interessant sein, in einigen ku I i bringen. Aber die Hoff- Wochen einmal ein Fazit zu zienen und festzustel- und schaft die große F etds zu vr nn z des Sohnes len, in welchem Maße die so schwer durch das eine puns rpletet. nuch OT Fscus verschwundenen Theater anzusprechende, fernsehgewohnte Alters- Kon S terres e. Kind erwartende Tochter die Woh- gruppe der Zehn- bis Vierzehnnjährigen diesem sein ü den trinkfreudigen Jack sein Zauber gegenüber noch aufgeschlossen ist. Neben- Schr hung und überlassen bei gesagt: Ein Stückchen heimatlicher Geschichte nem Schicksgl. . : .. c: kann kaum reizvoller vermittelt werden als durch : Obgleich im letzten Akt in sich überstürzender cine solche in die Marionettenwelt übertragene und N' Weise das Unglück mit erbarmungsloser Härte über gJurch die Marionetten in die Romantik alter Bil- “sts. die Familie hereinbricht, bleibt die Handlung voll Jerbogen transponierte abenteuerliche Story von Kna überzeugender Kraft und weist damit O’Casey als Piraterie, Seefahrt, Kämpfen und durch Aas Rictit-; krei einen der großen Dramatiker unseres Jahrhunderts heil bestraften Negativ-Helden. Da schaukeln die pr Uu AUS. alten Koggen in den hohen Wellen der Ostsee und §u9 Der neu ans Lübecker Theater gekommene Junge hit dor necde F9r Uelgalatez. E sf Neher zt. i t?! r. Mich ti F wt Sf M. fs u Ee daß die Kinder in den ersten Esiliäü th! dramatisch so wirkungsvolle Geschehen nach ir- anfangen zu husten. yet gendeiner Seite zu überziehen. Unter seinen Var: Mitglieder des Lübecker Schauspielensembles mit ’tellern gab es keinen Ausfall. Günter Kütemeyer Zehen für die etwa zwanzig, von drei „Drahtzier- stun war ein großartiger, lebensvoller, fauler und an- hern“ geführten, Puppen als Sprecher zur Ver- org zeberischer Jack Boyle. Irene Marwitz als seine tigung. eing F'~n hats. sowohl die resoluten Töne dor hztüreute- Der Rezensent, der in seiner Jugend noch sehr os tf vor fr auch se uupalttzchen ss rote. viel öfter Puppentheater sehen konnte als die heu- 1 Karl-Heinz Müller als Sohn und Frauke Janssen tigen Kinder. wünscht dem Puppenspieler Fritz Fey Psal halt k iC . D: é „ein guter Grund Bier zu trinken ! — BRAUEREI ZUR WALKMUHLE H.LUCK AG ) 54
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