Full text: Lübeckische Blätter. 1973 (133)

der UOffentlichen Bücherei abhängig gemacht hat. Absatz 7 d: lage d Die Konsequenz dieser Fusion ist eine verschärfte Die in diesem Absatz erwähnte populäre Litera- thekar Koyranst der Herr Dr. Bock — so nach seiner Aus- tur, Trivialromane usw., die ausgeschieden WEr- Auc rz tsterotms n Wali üsier sict arsettitienctter. ftr;t Ahlhofbunker überführen ließ und weitere 5 400 Absatz 7 e: » Bände ausschied. Er trägt für diese Ausscheidung Insbesondere bieten sich einige Zeitschriften- n die volle Verantwortung, nachdem er dieses Vor- reihen zum Ausscheiden und evtl. zum Verkauft B tts ia jc Papier „Zur Raumsituation der [ Dort kann viel Raum mit wenig Katalog- j tadtbibliothek Lübeck ä ü ~ f. «“ scheiden von Büchern aus I sundsster gur t tt gewonnen. tgräer: Ich 'äul G Wel 1971 dargelegt hat. In der vorgelegten Form wur- Hieran wird erkennbar, hach .vsls fh éren §§: Phant. den diese Grundsätze vom Kultussenator und Kul- sichtspunkten, zusammenhängen § éter. m. en turausschußk gebilligt. Ohne auf die hier zutage Regalen, ausgeschieden worden ist. Kein Wort Nac tretende, einseitig von der Vkonomie und Efkektivi- wird über Fachgebiet oder Qualität verloren. tionen tät her bestimmte Haltung eingehen zu können, Dabei war die schr umfangreiche ältere Zeit: Papier müssen folgende Gegenüberstellungen gemacht wer- schriftenliteratur der SB eine wesentliche Quelle k den: für die wissenschaftliche Forschung. > 1: Papier S. 3 Abs. 7: Aufgrund der Billigung dieses Papiers durch das „Kann mit genügender Sicherheit entschieden] Amt für Kultur und den Kulturausschuß wurden in Vrerden. welche Bücher auszuscheiden sind? Da- größter Eile die Ausscheidungen sorgenommen. für sind in Lübeck besonders günstige Voraus- Dem Kultussenator ist keine Liste yorgelest wor- setzungen. Seit 40 Jahren werden die Bücher den, die durch Titel und Bändezahl den wirklichen bei der Ausleihe gestempelt. Es ist also mög- Umfang dieser Reduzierung aufgezeigt hätte. 0b lich zu kontrollieren, ob ein Buch überhaupt, eine solche Liste überhaupt gekordert wurde, um wann und wie oft benutzt wurde. Wenn ein danach eine endgültige Entscheidung trekken 21 Buch auch nur einmal in den letzten 20 Jahren können, entzieht sich meiner Kenntnis. Es bleibt ausgeliehen war, sollte es im Bestand bleiben.s die Tatsache bestehen, daß die vorgesetzte Dienst- Zu Diese Aussage ist falsch. Altere Bücher ~ und behörde ihre Kontrollpflicht nicht ausgeübt hat. Es . diese handelt es sich in Ücr Haupts r I g kann dem Kultussenator der Yoryrvrt jjicht erspart litt nur Zur Benutzun in den gr uc; E werden, einen Freibriet kür Willkürakte geg ohen Bei diesem s OLE créallt die F. Yve. Eine Kgstrolle !! "rs ts fo ; Ute zs i n i icher gewesen, als es sich bel em Pa € sch: csnnaIaea sloO co:. f f. E w. Fe zs L sr gar Wurzeln einer geistigen Institution geht. Man hätte nicd Es ft in der SB absolut keine Kontrolle mp üs: alarmiert werden müssen beim Lesen solcher Zeilen [.. nutzungsfrequenz möglich. pe: ö : n Ahsatz ? b: „Sollte es sicher sein, daß ein Hy niemals tz „Bücher, die besondere Sammelgebiete der ttt us t rut erst wenn 2, Bibliothek betreffen, bleiben im Bestand.“ wissenschaktlichen Bibliotheken in Deutschland . Diesem Grundsatz wurde in der Praxis nicht ent- noch ungewöhnlich ist, in angelsächsischen Län- gle sprochen. Neben Verwaltungsberichten und Sta- dern wird er schon praktiziert.“ (Papier S. 1 f §n tistiken wurden u. a. Zeitschriften wie „Jahres- Abs. 3 a.) nat berichte des landwirtschaftlichen Zentralverban- Hi K ; : We : « ; ierzu muß gesagt werden: Das Ausscheiden von j Scileslsp 1553.06" der. g: “cr wissenschaftlichen Büchern verstößt gegen biblio- ode sst c s ? n dd § k egen thekarische und verwaltungsrechtliche Grundsätze. Che Fs O Bücher j ssrziincen U cL ch eth Verwaltungsrecht ist ein durch Stemps! Zur Ieatlihen den fand ? Ta.; ter. und Signatur ausgewiesenes Buch einer wissenschaft- Ües. vvt europa) verdeutlichen den fundamentalen Ein- jichen Bibliothek eine öffentliche Sache und genießt gebract griff, als solche den Schutz des Gesetzgebers!). Biblio- Pauerl Abastz 7 c: thekarisch gesehen ist dieses Buch durch seine Poten- geleger „Bücher, die historischen oder künstlerischen tialität, d. h. durch die Möglichkeit seiner Wirk- umterei Wert haben, bleiben im Bestand.“ samkeit in der Zukunft, konstant trotz eventueller einem Hiernach ist nicht gehandelt worden vorübergehender Einbuße an Aktualität. Das gibt Auch a Über den historischen Wert der vergebenen r. r f t „ Â41 E tiz6in immensen Zeitungsbestände gibt es wohl keine kann eben diese Literatur eine Forschungsgrund- [ltzl Debatte. (Einige Titel vgl. Lüb. Blätter vom J : b 7. 4. 1973 S. 86.) 1) Rost, Marianne, Bibliotheksverwaltungsrecht, Kiel 1952 t! ' ) t ()
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