Full text: Lübeckische Blätter. 1972 (132)

der Breite und der Tiefe, . : Fernen, des plastisch Diele. ct tlshes veces (ss eigenen „Körpersinn“ so weit zu intensivieren, daß Enge und der Weite, des Offenen und d ." er r öhne viele Wor terklärungen ~ dadurch be- échiüssenen tw D usrai Cres Ua “ish; §t: kähigt wurden, die Leiblichkeit der Plastiken inten- diese Phänomene hingewiesen zu Verlei s' s . ttrer als vorher zu erfahren und dadurch auch die tur mit den Auger mei allein Sa se Intentionen des Bildhauers besser zu verstehen. Be- registrieren. Ziel sollte vielmehr zs eine V rlt Cre Hrstheltzngen der Menschen wie Stehen, sesamtkörperliche Sensibilität für diese Qualitäten, setzen, Liegen fanden in der eigenen Haltungs- zu entwickeln. Dics aher jet rEra c c LS tien und Richtungserfahrung ihre Resonanz. Besonders die Sensibilität für M sc ] ou . unä st voluminöse Formen etwa konnten in ihrer körper- entwickelt wurde. Ich ct en rtvrei serüses lichen Mächtigkeit und vor allem in ihrer Funktion, vor Eimer Arthtiektut Ee Br iy Y Ls zstesy “dete t 'ehs.uches. bester nachempfun- sollte also vers ine Be-: ; f ; Und cas Gekühl für die den EE . O - Körper bzw. dem Rau j : : § sss in dieser Mei N l'herußt terziers ! Ln D- E petite Ut vurde dann fortgeführt mit dem wir uns in einem Raum besonders wohl fühl Penn Ziel, eine Sensibilisierung auch für architektonische dort lange verweilen oder aber in ein . s z. täte "U ericen. Zu diesen; Zweck besuchte bedrückt sind, aber diese Wahrnehmung. zo qren fies Ge: ' U rutem & t. oberflächlich und durch Zufälligkeiten n s qu i orta (Architekt: Emi Ste ann), um und weil wir uns richt ' pzjetch en h stmunt: te \Iterna he tur üblichen Architektur,, besich- Reaktionen Klarheit verschaffen können durch- uus. y eo fr: Die Mitglieder der Gruppen schauen wir nicht unsere Abhängigkeiten unél blei- fun u en artes i vorne kutichz! zy. Buhs ..: j d. 1s. bst‘, gehen dann jeder für sich E. ttei.:.:> Unser Verhältnis zu Kunstwerken scheint mir oft selbst, folgen mit den ch s vu V allzu einseitig, zu gedanklich bestimmt, es erfaßt nehmen bewußt wahr, verändern ihre Standorte. nicht alle die Sinne, die angesprochen werden müß- setzen sich mit geschlossenen Augen und hören die ben. Deshalb bedarf es notwendiger Ergänzungen. Schritte der andern, wie sie sich entfernen, wie sie Von zwei Experimenten, die der Erweiterung und näherkommen, bilden cinen Kreis. verteilen sich in Intensivierung der Wahrnehmungsfähigkeit dienen Gruppen in den gerundeten Ecken des Raumes usw. sollten, ist zu berichten: Im Frühjahr dieses Jahres Das Ergebnis beider Experimente: Nach anfäng- wurden in der Bielefelder Kunsthalle Plastiken licher Scheu konnte der überwiegende Teil der des kranzösischen Bildhauers Henri Laurens gezeigt. Teilnehmer eine merkliche Steigerung der Wahr- Bei Führungen habe ich stets ein Gefühl des Un- nehmungsfkähigkeit und des Wahrnehmungsgenus- genügens empfunden. Es schien mir zu wenig, die ses beobachten, was die Fortführung der UÜbun- Formen und Inhalte mit Worten zu erklären, auf gen in der Form eines Kurses gewik bestätigen Details und plastische Qualitäten nur hinzuweisen, würde. Durch diese Fortführung würde die Wahr- auf die Vitalität der dargestellten Leiber, ihr nehmungsfkähigkeit nicht nur für die Qualitäten Gewachsensein, ihre Rhythmik. Mir schien, man von Architekten, sondern auch für ihre Mängel müsse dies sehr viel intensiver erfahren können, weiterentwickelt. Deshalb ist nicht nur eine so wenn es gelänge, eine Beziehung zwischen der meisterhafte, auf den Menschen bezogene Archi- Leiblichkeit der Plastiken und dem eigenen Leib tektur wie das Gemeindezentrum in Hausberge ein zu knüpfen. Ein Experiment in der Kunsthalle mit lohnendes Übungsobjekt, auch der heutige Woh- einer Gruppe junger Lehrer unter Anleitung der nungs- und Städtebau könnte es sein. Rhythmiklehrerin Frau Margarete Zimmermann hat Ulrich Weisner gezeigt, daß dies möglich ist. Durch einfache rhyth- Abdruck aus: Bielefelder Spiegel. 13, 1. bis 15. mische Übungen gelang es. zunächst einmal den Juli 1972, 19. Jahrgang, S. 23 ff. Utterlich ist progressiv Mütterlich is: [s Sonst ging er einen Schritt hinter ihr, ein wenig Das war erst einmal der Eindruck. den man bei hilflos um sich blickend, was sollte er auch in der Eröffnung der Ausstellung „Hobby- und Frei- diesem Haus? Das war das Reich der Frauen, und zeitarbeiten“ im Haus an der Jürgen-Wullenwever- was er anfaßte, war nicht sein Material. Was Straß : eine Freizeitgestaltung: ohpe. Hild. ging's ihn an, denn seit wann gibt es den eman- tzsz E gewang: Ene ten Fesa1tung O. : zipierten Mann? Sicher + seitdem Lübecks Mütter- schirm Z für Vater, Mutter unc Kinder. Fit schule zur Stätte der Begegnung geworden ist, zum Schwieriges Problem. das aber n diesen Hause Haus der Familie. Seitdem ist der Mann da, fühlt überzeugend aufgegriffen wird: die familiäre Ge- sich sichtlich wohl und stellt sogar selber aus. meinsamkeit. 1 I Z
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