Full text: Lübeckische Blätter. 1971 (131)

stahn, meist in lustige, schrullige Rulln, un weern Wir haben nun drei Helferinnen, die schon 15 bi de Maten un Frünnen up't beste bekannt. Dorüm Jahre diesen Dienst treu versehen, obwohl sie das hett Ür 'örzteh erschakt Vun. ;de „Gemeinnützige“ 70. Lebensjahr zum Teil schon beträchtlich über- §§ Hsöcht, büßt. un. hier up dat 182. Stiftungsfest schritten haben. Trotzdem tun sie ihr Ehrenamt kör de Nedderdütsche Bühn Lübeck de Denkmünz immer noch treu und unermüdlich. in Sülwer antonehmen. Se ward alltohoop geben für den groten Idealismus, den de Speeler Sie heute hier am Stiftungsfest besonders zu vun de Nedderdütsche Bühn in öber 50 Johr bi ehr ehren, war der Vorsteherschaft ein großes Anliegen. ehrenamtliche Arbeit bewiest hebbt in de Upführun- Eine Brosche an silberner Kette soll äußeres Zeichen gen to’n Nahdenken, Smustern un Lachen. – des Dankes an Sie sein: Prattdätsch lecwt! Frau Maria Zoellner Meine Damen und Herren! Frau Maria Hustedt. Eine besonders segensreiche Einrichtun §:rürissrer Frau Erna Hänsel. Gemeinnützigen Gesellschaft ist die Familienhilfe. Sie sind die ersten, die diese Auszeichnung für Seit 17 Jahren stechen jeweils etwa 50 Damen im Ihre opferbereite Arbeit erhalten. Der Rahmen des Einsatz, oft schon 1m vorgeschrittenen Alter, die Stiftungsfestes soll das Gewicht dieser Anerkennung für eine nur kleine Aufwandsentschädigung Frei- 6 zeit und Lebensabend dazy hergeben, bei Not oder Yermehren. Einsamkeit draußen beizustehen und bei Krankheit Möge Ihr Vorbild gleichzeitig ein Aufruf an viele zu helfen. Manche Mutter hat schon Urlaub machen sein, in die Gemeinschaft unserer Helferinnen ein- können, ohne daß dadurch die Familie hätte leiden zutreten. Not, Elend, Einsamkeit und Hilfsbedürf- müssen. Jeder Bürger unserer Stadt kann hier tigkeit gibt es immer noch mehr unter uns, als man Hilfe suchen und finden. lindern ähm. Die Familienhelferinnen, die drei Jahre im Ein- Alle, in deren Kräften es steht, zu helfen, sind satz stehen, erhalten als Anerkennung eine silberne Jazz “rufer Brosche, geschmückt mit unserem Bienenkorb, dem § ] , ; Sinnbild des Fleißes. Sie wird zur Arbeitskleidung Mit der Überreichung dieser Kette verbinde ich getragen. meinen Dank und meine herzlichen Glückwünsche. Das 182. Stiftungsfest 179 Mitglieder unserer Gesellschaft nahmen in his 4 Uhr in intensive Gespräche vertieft. Vor allem diesem Jahr an dem Stiftungsfest teil. Nach der Fragen der Altstadtsanierung standen in vielen Rauch- und Teestunde wurde der Jahresbericht vom Gesprächsrunden im Mittelpunkt. Schriftführer RA Ott verlesen und wurden die Ge- Im, Rahzucnr des Abectrdcsseti; sprach Dr. Edelhoff denkmünzen an den inzwischen zum Baudirektor P jm § h back, der treuen Seele der Gaststätte beförderten Karl-Heinz Lange und an die Nieder- Fr G uy ütz; e“, den Dank der Gesellschaft deutsche Bühne vergeben. Geehrt wurden eben- ">” e ) Ven 5:: zum „Kellner von I.übeck“. falls – mit der neu geschaffenen Silberbrosche mit q un der diese Gaststätte kennt, kennt auch die Kette ~ Maria Zoellner, Maria Hustedt und Erna J cr F Sorge von Herrn Scwuback für die Hänsel, die 15|.Jahre in.ider Familienhilfe; tätis Gäste sr. § I Stiftungsfest, das 20., das er sind. ue ein guter Anlaß für den Dank. dem Stiftungsfest nahmen wieder zahlreiche . . . G aus Politik p. Wirtschaft teil, unter innen Der Ablauf et Hoköfrssreets. ü . F k!. GSE I I C/ EH R E Kock, Altbürgermeister Max artemann, nd- : ; f. die von den Mil- erichtspräsident Dr. Tietgen, Präses Evers und reden zeigten Problemkreise auf, tv e Dr. Dr. Jürgen Pratje von der Fltslten Zee cum! „er wre Industrie- und Handelskammer. W ggùnt f! sfr w der tatsächlichen gesellschaft- Die Rede des Direktors der Gesellschaft wurde lichen und politischen Ordnung wirksam wird. überall mit viel Interesse verfolgt und mit star- / § : . ip. kem Beifall aufgenommen. Nach m Feiern nur um des Feierns willen wäre für lie gemeinsamen Abendessens waren die letzten Gäste Gemeinnützige keine Aufgabe. hjw T 29
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.