Full text: Lübeckische Blätter. 1971 (131)

kehrsorte fehle. Überhaupt sei es nicht der Preis sondern das attraktive Angebot, auf das e i k komme, betonte ein Reisebürochef. . m Achtung Beim nächste äch über . z Li E DorteN Gerpr ich Bh B röstrverkskr Einsendeschluß für Fotowettbewerb beachtliche Steigerungen der Beförderungszahlen „Rettet Lübeck“ verweisen. Am Skandinavienkaj würden heute bis zu ; 17 Abfahrten pro Tag durchgeführt. Die zu Freitag, den 15. Oktober 1971. sei für die Deutschen das Attraktive der Fährver- bindungen, auch wenn sie nicht gerade in Spitzen- geschwindigkeit erfolge, stellte ein Reedereivertreter fest. Für die Skandinavier sei es dagegen inter- ; zz icht; essant, schnell ihrem Reiseziel L O I! essieren könnten. Es fehle an richtigen Meldungen Die Seereise spiele dort keine Kolit. Viele ER niit einem Informationswert, Stimmungsbilder seien ürden..pitr unternommen, um iz Y f meist unbrauchbar. Hamburg einkaufen zu gehen. c k ?: Nicht einmal durch eine besondere Beilage für Hier mangele es besonders an einem attraktiven s Ntotrimaa. ge sie sse weit! eicsctige: Programm, das diese Nahtouristen dazu anhalte, Schlaf zu wecken gewesen. Statt Hilfe bei der Er- in Deutschland zu übernachten. Hamburg biete ein stellung solcher Beilagen zu leisten, habe man sich Angebot an Preisgünstigen Hotels, in Lübeck sei es damit begnügt, einen Prospekt zu schicken. Manche jedoch nicht s0. Eine Buchungszentrale am Skan- Touristchefs hätten nicht einmal die Busverbindung dinayvienkai sei unumgänglich. Auch müsse Lübecks in ihren Ort gewußt. Kein Ort sei von sich aus an Angebot attraktiver werden. die Redaktion herangetreten und habe auf sich auf- Auszubauen sei die Möglichkeit der Run düiven merksam gemacht. Beim Leser sei diese Nahtouris- (etwa über Travemünde nach Skändinavien. tiber musbeilage gut angekommen. Sie müsse sehr Präzise die Vogelfluglinie zurück), die auf viel Sympathie sein und ausgefeilte Vorschläge zur Wochenend- bei den Kunden gestoßen sei. Eine engere Zusam- gestaltung enthalten. menarbeit der verschiedenen Verkehrsträger sei des- Da die meisten Zeitungen über keine gesonderten halb notwendig. Reisejournalisten verfügen, müsse eine Meldung für Im Rahmen dieser Beratun ézlihrtwietthteht: den Reiseteil einer Zeitung oder über Tourismus Kritik an den Ska dm FS E Z1u§ iti Grsacottei sich Ion Notÿetzlligkeiten jeder 2 Fi. geübt, die es den Dänen beispielsweize pts tungsmeldung anpassen. Auch kritische Berichte schwermachten zu verreisen. Auch sci die R§icchs könnten Interesse wecken. Man müsse solche Mel- der Dänen sowieso nicht so groß. Durch die Fin- dungen von gewieften Journalisten machen lassen, stellung von deutschem Bedienungspersonal und das sagte Mark Lippold aus Schweden. Angebot von deutschen Gerichten auf den Fähr- Durch alle Diskussionen zog sich eine Forderung, schikken habe man der Entwicklung, daß mehr die nach der Konkretisierung des Angebots. Ob nun Deutsche als Skandinavier die Schiffe benutzen, im Prospekt oder im Pressematerial, die Aussage, Rechnung getragen. daß es an einem Ort schön sei, könne keinen Die Expansion des Verkehrs zwischen Lübeck Touristen anlocken. und Finnland ist am stärksten. Die Zahl der Bromme zog das Resümee und stellte die Not- Passagiere hat von 1968 = 51 000 über 1969 = wendigkeit der weiteren Förderung des Nahtouris- 70 000 auf 1970 = 81 000 zugenommen. Die Kapa- mus heraus. Vor allem im Angebot müsse sich zität der Fährschiffe, die sowieso schon zu den größ- viel tun. ten im Ostseeraum zählen, sei im Sommer zu klein. Dringend nötig sei der laufende Austausch von Sobald als möglich würden neue Schiffe in den Informationen. Man müsse ständig Erfahrungen, Dienst gestellt. Auch vom finnischen Vertreter wur- Analysen und Unterlagen austauschen, um so den die Landarrangements meist als ungenügend voneinander zu lernen. Auch solle man zu größeren bezeichnet. Werbegemeinschaften kommen. Im nächsten Jahr Hielten sich die Reedereivertreter bei der Beur- solle eine ähnliche Tagung in Südschweden auf Ein- teilung der öffentlichen Fremdenverkehrsbehörden ladung des Touristenverbandes Skone stattfinden. und Fremdenverkehrsverbände noch ziemlich zurück, Eine Bildung von Arbeitsgruppen sei wünschens- so wurden die Pressevertreter (Welt, Auslands- Wert. presse, Reiseschriftsteller und Rundfunk und Fern- Die Tagung hat eine Vielzahl von Problemen sehen) sehr deutlich. Was so als Pressematerial von angerissen. Auch hat sie zur Förderung der freund- Fremdenverkehrsorten bei den Redaktionen eingehe, schaftlichen Kontakte beigetragen. Aus vielen An- wandere meist in den Papierkorb. In epischer Breite regungen die Konsequenzen zu ziehen, wäre nun die würden Dinge geschildert, die keinen Leser inter- Aufgabe auch der Lübecker Stellen. hjw .39 "
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