Full text: Lübeckische Blätter. 1969 (129)

prämiierungen und Kinderbelustigungen unterhal- vorsichtig durch die Zweige sahen. bemerkten wir ten werden. zu unserem Erstaunen. daß unsere Schwestern in So. hatte. man denn.. yor, . einen Bootsblumen- der herrlichen Glasveranda saßen und sich mit Herrn Korso zu veranstalten. Die schönsten Boote sollten und Frau Hgüsyald unterhielten. Doch Herr Haus- mit Preisen der Travemünder Kurverwaltung be- b:: bötts hertilz uns.. vo! z bmtien..l Rät dacht ysrdgn. SHdben K, up auch §e ihnen S; Als dies bejaht würde, ss Es ist wohl das einzige Mal gewesen, dak wir .; uns heran. Er war sehr erstaunt, als nun noch uns entschlossen, bei einer solchen Veranstaltung fünf ziemlich verwahrloste Trabanten herankamen mitzumachen. Aber és reizte uns, den Travemün- Se r fia. Uli A ;. . dern mit ihren reichen Kurgästen zu zeigen, daß gzh: 0, R. rz . , . : .: Pastoren- wir ohne einen Pfennig Unkosten auch etwas e U Orale AiZe Cv. o ces ]5!. ér Hübsches zustande bringen konnten. sz Rosinen und kalte, frische. ungekochte Milch standen So wurden denn zwei Boote zur Beteiligung an- gquf dem Tisch. Auf ein Klingelzeichen erschien ein gemeldet. Natürlich waren es die Nußschale und hPjiener und brachte für uns Gläser, und der Guts- das weiße Boot. herr schenkte selber ein. Am Strande war uns aufgefallen, daß vom Topfkuchen mitten in der Woche, an einem All- Mecklenburger Gut Rosenhagen herüber ein rotes tag, dachte ich. Aber Herr Hauswald war ja ein Feld leuchtete. Freund des Kaisers, der ihn in jedem Jahr besuchte. Werner. Otto und ich zogen auf Kundschaft auas Da konnte es wohl auch Kuchen mitten in der Woche und den schließlich einem großen Motrstelde geben. ' ' G ' gegenüber. Der gewöhnliche Feldmohn, der ab un Und dann durften wir soviel Mohn pflücken, wie zu mal im wogenden Korn zu finden ist, hatte gwrir wollten: hier ein ganzes Weizenteld völlig erstickt. Unser Gleich am späten Nachmittag ging das Girlan- Entschluk stand fest: Wir würden unsere Boote |Jlenbinden los. Meter an Meter formten sich zu mit den leuchtenden Mohnblumen schmücken. § langen Schlangen. Einen Tag vor dem Bootskorso Z0g en s zs Es gab da viele pessimistische Stimmen: am Morgen aus. Alles, was Beine hatte. rst que. „Ihr hättet andere Blumen nehmen müssen, die So waren es dann fünfzehn Jungen 1 z! ! 2 e: Mohnblätter fallen ja doch vorher ab. – Konsul von sieben bis achtzehn Jahren. Zzrei Bloccy h; ’ Christiansens lassen ein Boot für fünfzig Mark mit beladen mit Zinkwannen und Körben, bildeten den K sen schmücken, da kommt ihr nicht gegenan! Troß. Ein Boot ist heute nachmittag in Travemünde schon So zogen wir zur Grenze nach Mecklenburg. Es fertig geworden mit Tannengirlanden und roten war das Ende des Priwalls, das Ende der langen Bändern, sieht fein aus, wird wohl den ersten t! Ls aber auch das Ende einer guten Preis bekommen!“ Fahrstraße, ; weit und mächtig é ekt sh oy Ahc+J6rhigsen wurde weiter 'Fehuücet. hier das Land des Großherzogs von Mecclernot Am nächsten Morgen wurden beide Boote einer Schwerin. , d gründlichen Säuberung unterzogen. Persil, Seife In dem alten Granit des Grenzsteins War s oder Ata kannten wir nicht, wohl aber das yiel kraftstrotzende Büsfelkopk auf der einen Seite une besser reinigende Travewasser. Das ergokß sich nun der Doppel-Adler einer Freien und zyt eimerweise in die Boote. Lübeck auf der anderen §site..cmgen § § Fuß in Und dann mußten Wind und Sonne trocknen machten uns einen Spaß daraus, mit jedem Kcifetf einem anderen Land zu th SÖ Zc1 in Gegen Alittag sprang der Wü. rzdk Ceten Up Tief gruben sich die Räder serer P ww und das Wasser wurde bewegt. „Da habt ihr die den losen Kies ein. Ein kleines Schild , ur. “ U u U Orz: pit. 63,90 E Zip urid Diltitiisl Gut Rosenhagen“ zeigte den Weg, der ron ite van auf; der Drave und der ganze Mohn weht euch her durch Stranddorn und an ge: 1z. ?. davon!“ meckerten die Pessimisten. einer großen Kuhweide begrenzt wurde. E i LM Urde qie. Fache bodezktich. . Wir erreichten den großen Eichenwald, der ust blok der Wind nicht wäre! lich das Herrenhaus verdeckte, und p- Of gE- Aber dann ging €s besser als gedacht. Unsere Mohntfeld. Im Schatten der Fichen y fae en zum schönen Girlanden waren dick und fest gebunden, macht, und die jungen Mädchen f flücken und die Mohnblätter hielten sich gegeneinander. Herrenhaus, um die Erlaubnis zum Mo mp Das weiße Boot hatte ich zu führen, und in die zu holen. ¡ed Nulßschale kam Otto. Beide hatten wir unsere weißen Die Zeit verstrich, keiner kam wieder. Kieler Anzüge an. Da wir keine Lust hatten, länger zu vr©en. tor. Punkt 4 Uhr schoben wir vom Stege ab. ten wir zögernd und etwas sche! u lag im Schon tanzten zwanzig Boote in herrlichen Far- Geschwistern. Hinter einem großen Gs h ) ben. bunt wie Papageien. auf dem Wasser. Voran Hintergrunde das vornehme Gutshaus, un 203
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