Full text: Lübeckische Blätter. 1968 (128)

5. Februar 1968 Die W oh nun g s n o t ist in Lübeck noch längst 1 40 Lübecker Polizeibeamte werden aus allen nicht beseitigt. Dies geht aus dem Bericht des Lü- RE c B un ecken na iel befohlen, wo sie gegen stu- Z : E D tet Uetriet cc gn F" ld LU 21 Vtes actes 1s ten. durch Wohnungsnotstand gerechtkertigt“, heißt Es 8. Februar 1968 in dem Bericht. Der Sender Lübeck in Groß-Disnack strahlt nun Für lie Ertöllugs der Anttsge 431d. dem ob: m E E E i;:s 5 fügung als in den Vorjahren. Für die Erstvergabe : Für den Ausbau der Verkehrsstr a ß en gçtanden nur 678 Wohnungen zur Verfügung. 1965 in Lübeck sind in den letzten 17 Jahren insgesamt und 1966 waren es noch jeweils 1 200 pro Jahr ge- 50 Millionen Mark aufgewendet worden. Mit wesen. Ein weiterer Rückgang wird für 1968 er- 31 Millionen Mark trug die Hansestadt dabei die wartet. Hauptlast als Eigenmittel; der Rest wurde in Form Zum Teil konnte der einschneidende Rückgang von Bundes- und Landeszuschüssen aufgebracht. dadurch ausgeglichen werden, daß dem Wohnungs- Zur Zeit werden in Lübeck neun Straßenbaupror amt mehr freigewordene Sozialwohnungen zur Ver- jekte bearbeitet. Bei drei Vorhaben zahlt der Bund fügung standen. Neben der Grundstücksgesellschaft Zuschüsse nach dem Fernstraßengesetz; der Ausbau Trave und der Wohnungsbaugesellschaft Schleswig- der übrigen sechs Stralßen wird durch Zuschüsse aus Holstein überließen vom Sommer an auch die Woh- dem Mineralölsteueraufkkommen gefördert. nungsbaugesellschakt Neues Heim und die Heim- Nach dem Fernstraßengesetz werden die Ausbau- ztätisn G\ht ür; Wehuuseunt die Vergabe Erci: arbeiten an der Fackenburger Allee (B 206) und der tevor gccer 0zit Vr zungen. t ur h guts . Schwartauer Allee (B 207) sis ler Neubau des mehr als im S h ARE rn. r cüch Autobahnanschlusses Lübeck West unterstützt. Die e MU u D f Ü t gc. roracter Gesamtkosten betragen nach Angaben des Lübecker g. ern: s sr f ?§ Ü s Ende 1966 br Tiefbauamtes etwa 15 Millionen Mark für diese en cr o . § fuuss u. eu: pe 6:28. drei Projekte. Mit dem Abschluß der Bauarbeiten t TCE, Feuer ce nk rege Noch rechnet man für 1969/70. stärker sind die Anträge auf Baugenehmigungen Erst im vergangenen Jahr sind die Arbeiten aM jm vergangenen Jahr zurückgegangen. 1 676 An- den übrigen sechs Bauvorhaben angelaufen. Bei träge – darunter allein für 676 Einfamilien- diesen Projekten, die mit einer Gesamtsumme von häuser – wurden gestellt. Das waren I 125 weniger 22 Millionen Mark veranschlagt sind, handelt es gjals 1966. Auch die Zahl der fertiggestellten Woh- sich um Fortsetzungsmaßnahmen, die zwischen 1968 nungen ist stark zurückgegangen. 1966 waren es und 1970 abgeschlossen sein sollen. Das größte hoch 3 147, ein Jahr später nur noch 2 209. Auch Einzelprojekt ist dabei der Abschnitt des sogenann- gdJiese rückläufige Tendenz wird sich nach den Er- ten Mittleren Verkehrsringes zwischen Waldersee wartungen des Wohnungsamtes weiter fortsetzen. straße und Berliner Platz mit der Brücke üher. Jie Das Wohnungsamt empfiehlt, in Lübeck als Wakenitz und die Ratzeburger Allee bis zum Mönk- ici. Schvrerpunilet der Vrctungsnot Und-äls einer. hsfer Mes: Nxei. Ausbaumaßnahmen werden vor” gctadt, die jährlich um 1 000 Einwohner wächst, den aussichtlich noch im laufenden Janr Ubgerchlorzen: sozialen Wohnungsbau über die vorgesehenen Kon- Lindenplatz, Ziegelstraße, Geniner Straße. Nicht tirgente hinaus zu fördern“, heißt es weiter im Be- vor 1970 werden dagegen die Bauarbeiten an der richt des Amtes. 1968 werden vermutlich nur 600 Kreuzung Arnimstrabe / Marlistrale und an der und 1969 sogar nur 400 Sozialwohnungen gebaut. neuen Hafenstraße beendet sein. Weitere vier f Diese Zahl ist unzureichend, da allein 300 Woh- bauvorhaben bat die Stadt zur Förderung aus dem nungseinheiten durch den Bevölkerungszuwachs Mineralölsteueraufkommen für 1968 angemeldet. üähulich erforderlich werden.“ Die Stadt Lübeck besitzt etz 550 Kilometer In Lübeck gibt es etwa 90 000 Normalwohnungen, Straßen, von denen 63,4 Kilometer als Bundes- ud in denen nach statistischen Unterlagen 94 000 selb- Landesstraßen klassifiziert sind. Für die Unterhal- “tändige Haushaltungen registriert sind. Nach tung der klassifizierten Straßen vferdey jn E zhpien offiziellen Schätzungen werden in der Hansestadt des Finanzausgleichs Zuschüsse gewährt. Im ver och 5 000 bis 6 000 Wohnungen benötigt, um cinen gangenen Jahr gab Lübeck kür die Unterhaltung §s ausgeglichenen Wohnungsbestand zu erreichen. Straßen insgesamt 1,3 Millionen Mark aus uz e Weitere 5 000 Wohnungen müßten im Zuge der hielt dafür vom Land einen Zuschuß von 195 go Stadtsanierung neu gebaut werden. Schließlich müß- Mark. Für die Unterhaltung von 6s Brücken ny! § ten 13 000 Wohnungen - vor allem in der Innen- die Stadt aus eigener Kraft weitere 150 000 Mar stadt – den Anforderungen unserer Zeit entspre- aufbringen. chend modernisiert werden. 1.7
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