Full text: Lübeckische Blätter. 1968 (128)

Beratungsversammlung [Mitgliederversammlung) Montag, den 2. Dezember 1968, 20 Uhr, Königstraße 5, Bildersaal Tagesordnung : I. Genehmigung der Jahresabrechnung 1967 Entlastung der Vorsteherschaft ff. Voranschlag 1969 Wahl eines Vorstehers Kolosseum / Altenwohnungen x. Verschiedenes Die Jahresabrechnung liegt ab 25. November zur Einsichtnahme im Büro der Gesellschaft aus. Wir bitten unsere Mitglieder, die Anregungen zur Förderung der Arbeit unserer Gesellschaft geben wollen, diese der Vorsteherschaft schriftlich einzureichen oder in der Beratungsversamm- lung vorzutragen. Peter Henschel zum Abschied Die Arbeit des Schriftleiters der „Lübeckischen den letzten Jahren auch die Schauspielkritik gehörte, Blätter“ will ehrenamtlich, d. h. für eine bescheidene war nicht der wichtigste Teil seiner Tätigkeit. Die Vergütung getan sein, und die Ausstattung der Re- Hauptsache war die Zusammenstellung der Hefte daktion besteht aus dem Briefpapier mit dem aus wertvollen Beiträgen. Das war schwierig; denn entsprechenden Aufdruck, der eigenen Schreib- einmal gehört es heute zum guten Ton, keine Zeit maschine und dem eigenen Fernsprecher des Re- zu haben, zum andern scheuen sich nur zu viele dakteurs. So steht dieser allein auf weiter Flur, nur davor, irgendwo anzustoßen, wobei es sich meistens daß der Ausschuß für die „Lübeckischen Blätter“ um irgendein Oben handelt, und schließlich ist es ihn unterstützt und berät. Mehr aber auch nicht; nicht ohne Wirkung, daß nur ausnahmsweise Hono- denn die Verantwortung hat Dr. Peter Henschel rar gezahlt wird. in den acht Jahren seiner redaktionellen Tätigkeit Dr. Henschel ist seinen Aufgaben so gut gerecht âllein getragen. geworden, daß mehrere der von ihm betreuten Diese Verantwortung hat ihn zwar nicht vor den Jahrgänge zu den besten der 128 Jahrgänge der Kadi gebracht - so schlimm hat er's nicht ger „Lübeckischen Blätter“ zählen. trieben — aber so manche Glosse, die seiner spitzen Wenn wir neben diesen Vorzügen seiner Schrift- Feder entflossen ist, wie es in der Zeit der Schreib- leitung auch noch bedenken, in wie angenehmen kedern hieß, hat doch Aufsehen, hat auch Arger Formen Peter Henschel und wir Ausschußmitglieder frrest; ita zn bis in die höheren Kreise Lübecks die Jahre hindurch zusammengearbeitet haben, so hinein. Wir Meten:. das war gut so. Gewiß hat besteht für den Ausschuß aller Anlaß, dem schei- Dr. Henschel hit und da ein ungerechtes Wort denden Schriftleiter auch in der Offentlichkeit gesagt . Me könnte es bei cinem nebenamtlich unserer Blätter zu sagen, daß wir der Jahre seiner hr föhrten Einmannbetricb anders sein! — meist kruchtbaren Tätigkeit und seiner Zusammenarbeit fte; zäßen seine glänzerid geführten Florettstöße mit dem Ausschuß stets gern und dankbar und – mit olympischer Sicherheit. dieses Votum sei uns erlaubt! – anerkennend §E- Doch die so reichhaltige schriftstellerische Mit- denken werden. arbeit an den „Lübeckischen Blättern“, zu der in Der Ausschuß für die Lübeckischen Blätter 31 8
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