Full text: Lübeckische Blätter. 1968 (128)

gen Bedenkpause zu diskutieren. Und. warum wirkliche Diskussion möglich : ä spricht nicht auch einmal ein Gemeindeglied im unter vier Au Er z oc: Das Lerptsch t est. h eymal g gen, das Gespräch ohne Publikum. Lk zweite Form des Gesprächs: Referent und cht en has tor Sepräar . s ' en hr sterest ' §ptettent over. st! ts! reste: L L und es gibt verschiedene Beschränkung auf die Thematik – von den Hörern ormen, ja cer she Eper ze / z§hlichte:t diskutiert. Voraussetzung einer ersprießlichen Dis- per fn eam p c jst 15955; zt kussion ist einmal, daß keiner der beiden Referen- Hen up K pra f vceftssns: werds: Je prs. ten gleichzeitig als Diskussionsleiter fungiert und “zer L seylretsr u rey. pehr wir ir daß der wu imstande ist, die Diskus- gjerer Zeit ser E n n otesthn un. sion wirklich beim Thema zu halten. iti ; Die dritte Form des Gesprächs schließlich ist jene, ttt zerteyen C rst 's) Ludetct err! die nach Meinung von Jaspers als einzige die Prof. Dr. med. H. Glatzel W'alter Heidrich zum Abschied Seit vielen Jahren sind unsere Gesellschaft und Bühnen 21. Wenn wir die älteren Dichter bis zu die Bühnen der Hansestadt Lübeck durch den Shaw rechnen, gab es in Hamburg 6 ältere und Theaterring in besonderer Weise miteinander ver- 7 neuere Stücke, in Lübeck 5 ältere und 16 neuere. bunden. Eines ist gewiß: Der Theaterring ist mehr Wenn auch zu den neueren einige Kurzstücke der als ein übliches Mieteranrecht. Es hat sich zwischen Studiobühne gehören, so ist doch offenbar die wich- dem Theater und der Leitung des Theaterrings ein tige und zuweilen auch gewagte Aufgabe gelöst reger Gedankenaustausch ergeben, und darüber worden, neuere und neueste Dichtung zu bringen. hinaus hat die Zusammenarbeit auch zu geselli- Im übrigen zeigt ein Vergleich mit den über hundert gen Veranstaltungen geführt, die Mitglieder und deutschen Spielplänen, wie gut sich unser Spielplan Freunde des Theaters persönlich zueinander brach- neben anderen behaupten kann. ten. „Provinz“ kann aber auch heißen: Die schau- Unser Intendant: Walter Heidrich hat diese Be- spielerischen Leistungen sind dürftig. Gewiß hat es mühungen immer aus vollem Herzen bejaht, und so Versager gegeben. aber wo kämen die nicht vor! ist es selbstverständlich, daß die zahlreichen Freunde Gewiß kann ein Theater von der Größe des Schau- des Theaters sein vorzeitiges Scheiden schon des- spielhauses in Hamburg mehr leisten, aber immer halb aufs tiefste bedauern. ist das nicht der Fall. So hielten sich die Auffüh- Aber nicht nur deshalb. Wichtiger ist sein erfolg- [rj vun Z „Prs kalte Licht" gd zer git nur S§s . Ihiun St tüzs Ensemble zr ers „Ein Duft von Blumen“ durchaus die auf würdiger Höhe zu halten. Es gibt das Wort Aaage- ; „Provinztheater“. Es ist überheblich, es liegt etwas : Am guten Spielplan und am guten Ensemble Verächtliches darin. Wer sich dieser Wendung be- bewährt sich Jer Intendant, und Walter Heidrich dient, sollte wenigstens klar sagen, was er damit hat sich bewährt. Es stimmt also nicht mit dem nueewf Provinztheater. „Provinz“, das kann heißen: Der Spielplan ist Auch Walter Heidrichs Regieleistungen seien her- dürftig, er richtet sich nach kleinbürgerlichem Durch- vorgehoben. Erinnert sei nur an Giraudoux, Die schnittsgeschmack. Das trifft für Lübeck nicht zu. Irre von Chaillot, an Goethes Goetz, an Shaws Gewiß hat unser Theater nicht immer einen Wallen- Androklus und der Löwe und nicht zuletzt an das stein tm Ensenihle, ihm fehlen die Voraussetzun- Wagnis, Barlachs „Der arme Vetter“ zu bringen. gen, um etwa die sseäeziidhen Hersdicn 89% Als ein großer Gewinn der Heidrichzeit ist auch tirfezth«h y t t%e f cs U ces ssi die Fuutthtvos der Studiobühne zu buchen. Aber haben denn âuch die großen Bühnen immer Die Umstände, unter denen Walter Heidrich aus ein Ensemble, das ihnen jedes Stück in jeder Spiel seinem Amte scheidet, sind unerfreulich + aller- zeit zu bringen erlaubt? Auch sie sind wie jedes dings nicht nur für ihn, wie die zu seinen Gunsten mittlere Theater für diese oder jene Rolle auf ergangene gerichtliche Entscheidung deutlich zeigt. Gäste angewiesen. Wir Theaterfreunde aber wollen die Tätigkeit In! Theater: 1967*, dem Jahressonderhekt der und das stets freundliche Entgegenkommen Walter Zeitschrift „Theater heute“, werden die Spielpläne Heidrichs hoch anerkennen und ihm herzlich für aller deutschsprachigen Bühnen vorgelest. (Die DDR alles danken, was er uns in den Jahren seines fehlt leider.) Danach hat das Hamburger Schaur Wirkens gegeben hat. spielhaus 1966/67 13 Premieren gebracht, unsere Dr. Georg Behrens „F M:
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