Full text: Lübeckische Blätter. 1968 (128)

bei der Einfuhr: d) Die Anrainer-Staaten der Ostsee gehören 1959 1960 .1961 1964 -1965 1966 drei verschiedenen Wirtschaftsblöcken (EWG, 10,3% 9,4% 9,5% 8,5% T,8% 7,4 EFTA, COMECON) an, wobei diese Sy- der gesamten Aus- bzw. Einfuhr der Bun- steme von dem einer klassischen Zollunion desrepublik. Dabei dürfte der z. T. prozen- (EFTA) über das der EWG mit ihren tual sinkende Anteil auf die EWG-FFT A- supranationalen Marktordnungen für ein- Entwicklung zurückzuführen sein. zelne Produkte uncl Dienstleistungen mit (Vgl. Statistisches Jahrbuch der BRD 1697 tfils heralsn. Zit LGUtthen Zügen §. 318) jetzt jedenfalls vorwiegend national aus- .' Die Seeschifftonnage der Ostsee-Anrainer- gerichteten Volkswirtschaften, die jedoch Staaten umfaßt über 20% der gesamten dirigistisch einer einheitlichen Planung durch Welthandelstonnage: die UdSSR unterworten sind, reichen. [Länder : No Il. 1963 in 1000 BRT Wrelttonnage Sch daraus ergebenden Konsequenzen sind Bundesrepublik 5 050 3.5 1. Es besteht nachhaltige Konkurrenz aller An- SBZ 250 0,2 rainer-Staaten der Ostsee im Seeverkehr, da sie Dänemark 2 418 1,7 alle über hochindustrialisierte Volkswirtschak- Finnland 926 0,6 ten mit bedeutendem Außenhandel und über Norwegen 13 669 9,4 bedeutende Handelsflotten andererseits verfü- Schweden 4 176 2,9 gen. Polen ; 925 0,6 2 Sowohl im Überseeverkehr wie im Anrainer- Sowjetunion 5 434 3.7 verkehr innerhalb der Ostsee bestehen u. a. wegen der verschiedengearteten Wirtschafts- Welttonnage 145 863 22% systeme durch Hafen- und Flaggenprotektionis- mus teilweise keine einheitlich kostenecht sich regulierende Seefrachten bzw. Umschlagsmärkte; c) Die Ostsee ist Randmeer. Sie ist damit ein- was zur Folge hat dak die Güterverkehrswege mal Zukahrtsweg für . den Ubersceyerkehr nicht ausschließlich von den Kosten her be- ihrer Anrainer, zum anderen Verkehrsweg stimmt werden, sondern oft durch wirtschafts- ihrer Anrainer untereinander, wobei im politische Gesichtspunkte. letzteren Fall besonders zu beachten ist, dak 3. Im Anrainerverkehr der Ostseeländer unter- dieser Verkehr, soweit er über die Ostsee- einander steht der Seeweg wegen der im Ver- häfen als Anfangs- und Endpunkt landein- hältnis zum Gesamtweg meist geringen Distanz wärts hinausgeht, meist dergestalt ist, daß und wegen der steigenden Tenden, aller Ter- ler Ös wegen der Länge des anschlie- tiärkosten in Konkurrenz zum umschlagsparen- enden zinnenverkehrsweges zum Gesamt- den »„Haus-zu-Haus-Verkehr“, wobei hier ent- weg. verhältnismäßig kurz ist. weder Der Gesamtdurchgangsverkehr durch den a) die Schienen-, Straßen- oder Luftverkehrs- Nord-Ostsee-Kanal zeigt folgendes Bild: wege an die Stelle des Seeweges treten oder Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal Art und Flagge E . -es. S _ Raumgehalt der Schiffe 1962 | 1983 | 198e | 1965 | 1966| 1962 | 1963| 1964| 1965 | 1966 zit Tvz cÒó»e:..iccoeInt..U Sonstise Schiffe. .. . ..; s6ss 7933 7839 8.332 8 6651 848 . 819 817 g9g9 1 932 UU rt: ; 53 635 57 245 | Ausländische Schitte. . . . . 28.7753 24 235 29 157 27 774 Y.. ! ;! ! t: 15 z. ' !! H % [s. Statistisches Jahrbuch der BRD 1967 g. 360) c, Ü 1 D
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