Full text: Lübeckische Blätter. 1968 (128)

[liren „erieters t uz: u seien über- engagierter Musik theologisch oder politisch insistie- CH S pl vw rege. erreichten Lebensstandard der Epoche. Statt dessen nämlich den höheren Ruhm Gottes. Arikstizche; éfttert; 13.7. L:; der das Glück yt z Ernst ist dessen Säkularisierung, nicht die Herrich- yt us es quer v urvue Ins op hefe Gehrzceb. gutrgwt. tr nannte, er müsse dafür zahlen. Das armselige mar chen läßt. ! ze. terielle Los gerade so vieler der bedeutendsten Sterk Je'puit:d : ! 12.4; Komponisten wird aus dem Schandmal der Unter- erkgpße!t vii det D izt! qu! Men sthen izt tie drückung des Geistes zum heiligen Naturgesetz um- E:! defssr vor ps:ttitZwu:ik H ügzcht Se als gelogen Et [ Lebensfreude, als gemeinschaftsbil- . j . “ û ende Kraft, oder wie immer die Formeln lauten Sets "tb bürgerlicher Anthropologie ist es, den mögen. Sie alle sind pragmatistisch und gliedern t: vtech un. toit er Ytesy von der damit dem Trend eben der Zivilisation sich ein, den crperuen Y rver . ume „ glei Zeitis aus die Lobredner ästhetischer Positivität zu befehden ce. rewissen une’ wer! er vom Profitablen pflegen. Kein Kriterium von Musik ist es, ob sie ö ält, hämisch zu verachten. Geändert hat sich positiv oder negativ sei, und welche Verhaltens- f zerste blok, da K h eut e Bil d un g s - weise sie in den Menschen fördere ~ ihr mora- o si gkeit si ch ok k en deklariert und hlischer Effekt ist dubios ~, sondern einzig, ob sie u n te t? ebildeten ih reInt ere ss ent en Wahrheitsgehalt hat, und ob dieser Wahrheits- un. Aud to get ez ligdet or. Mh gif gehalt, indem er an ihr erfahren wird, dazu hilft, Der eklatante Mangel an musikalischer r cs ci lsttites Eerrlittein Fu 4urthsuus.s g der Ver- Stur G Guts c h EE ER EE Bra Fmis res k su ger Yôrer L'eit sreltts- licht suf Fie Lergau: einer sozialen Funktion der Musik geredet werden. dungsverfall dünkt, besiegelt, daß es rte Ideologisch ist die empörte Einschätzung vieler Bildung, sei es als Gesamtgesellschaftliches, sei es Phänomene des zeitgenössischen Musiklebens, wie innerhalb der Bildungsschichten, überhaupt nicht ge- der angeblichen materiellen Interessiertheit von geben hat. Niemals konnte die Musik ohne Verrat Hochschulstudenten oder der Gleichgültigkeit junger aus ihrer Zunftsphäre ausbrechen. Dafür ist nicht Musiker gegenüber nicht lukrativen Sparten. Primär die Zunft verantwortlich. Die Verkrüppelung von werden derlei Gefährdungen der Musikkultur, die Musikalität, die Abtötung von Phantasie und Be- ich keinesfalls bagatellisiere, nicht bedingt von gierde nach Neuem zugunsten eines statisch Trüben egoistischer Gesinnung, sondern von dem unerträg- und Primitiven, ist einzig Erscheinung des gesell- lichen Abstand zwischen den allgemeinen Erwerbs- schaftlichen Mißlingens von Kultur überhaupt. Da- möglichkeiten und den traditionell der Musik offe- her ist keine Korrektur von der Musik her zu er. nen. Die Nachwuchsprobleme wären wohl dadurch warten. Würde sie sich, wie man es wohl zuweilen Zu lösen, daß dies Gefälle ausgeglichen wird. Wäh- mit moralischem Pharisäismus verlangte, ins Leben rend der wirtschaftlichen Hochblüte hätte sich das zurückbegeben, um von sich aus ihre Distanz zur ohne weiteres bewerkstelligen lassen. Nun auch ein Gesellschaft herabzusetzen, so beraubte sie sich der Mm us1 kali § c her Bildungsnotstan d sich eigenen Stimmigkeit und verstärkte womöglich abzeichnet, dürfte die Förderungspolitik der öffent- jenen Zustand von Bildungslosigkeit, dem man lichen Hand für musikalische Bildung innerhalb der durch Anbiederung entgegenzuarbeiten glaubt. Gesamtpläne beschnitten werden und dadurch der Die Jetzien vierzig Jahre haben das unmikver- musikalische Bildungsnotstand sich verschärfen. Dal ständlich demonstriert. Heutzutage macht die Mu- eine ihrer Aukzzbcn bewußte Förderung nicht cinem sikpolitik jenseits des Vorhangs durch den aukge- objektiv überholten Typ us yon Jugendmusikschulen wärmten Appell an Volksverbundenheit, die schein- und ähnlichem um .Femsr lautstarken Ä: §zaniks heilig beklagte Entfremdung zur eigenen Sache. willen ein Monopol einräumen sollte, sei en passant Müsttc wird. vie aller atidere Geist; zum Helfer erwähnt. Sucht dagegen avancierte Musik nach insti- “gi ArbeitsciGral.: ru Eemuiiterung Gleichgültiger tutioneller Deckung; organisiert sie sich ihrerseits ui pos talk degra Uict. Ob cer aIlbclieltts Sate, innerhalb der totalen Organisation, oder wird ihr iutiler-üei um. Äer Mens ctrarectsvilhen;da; met. von dieser die bescheidenste Zuflucht gewährt, so physisch sich halten läßt, ist zu bez weifeln; fraglos erhebt sich Gezeter. Dem ist drastisch zu erwidern, stellt er in der gegenwärtigen Lage den Sachver- dal man sich der alles umfangenden verwalteten halt aufden-Kopt. & iIksichattkichirich;- Welt nicht anders erwehren kann als durch Mittel, L cs Zopf Gel c Ma J as s ein, die ihr gleichen; eben darin drückt ihre Totalität was an sich selbst wahr ist. Was unter sich aus. dem Vorwand, demütig den Menschen zu dienen, Der Widerstand gegen das genormte Gequäke, diese B erdews aufweicht, betrügt dadurch die mit dem die Welt §i: Einspruch überflutet wird, Menschen um das, was ihnen zu geben man vor- steht nicht bei dem Künstler, der in eine Wald- gaukelt. Auffällig, daß O Ss welche auf einsamkeit sich zurückzieht, die doch, wörtlich und [| 28
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