Full text: Lübeckische Blätter. 1967 (127)

de vörrige Speeltied mit „Dat lütte Rathuus“ so fangt in de nächste Tied noch en Kursus vun’t Nah- gode Kritiken kreeg –+ mit Bühnenbild vun Heinz wuchs-Studio ünner Leitung vun Robert Ludwig Hansen in't Rampenlicht bröcht warden. an. Dor künnt sich Jungs un Deerns, Fruunslüüd För Februar is en ganz lustiges Stück vörsehn, un Mannslüüd melden, de Talent to’t Theater- „De möblierte Herr“ vun Werner Schubert orrer speeln hebbt un tominnst en lütt beten Platt- „Herr Staatsanwalt geiht angeln“ vun Wilfried dütsch snackt. Wat bi’t Plattdütschsnacken noch Wroost. fehlt, böögt ehr Dr. Budich bi. Nah en halbes Johr Ton Afsluß kümmt en Lustspill vun Jens Exler, sall sik denn wiesen, wat de Anfänger in den „Dat Horoskop“, wo dat üm de Steerns un üm D1 Kursus lehrt hebbt, un twors bi en lüttes Theater- geiht. stück orrer bi lütte Szenen. Dat is würklich en buntes Programm un man Wedderhalung vun „Viola“, Komödi in 3 Törns kann höpen un wünschen, dat alles so aflöppt, as vun Hans Balzer: Dingsdag, 17. Oktober Klock 8, Bühnenleitung und Speler sik dat denkt. Nebenbi Kammerspeelbühn. NBL Zukünftige Leitstrukturen der Lübecker Wirtschaft Von Professor Dr. Harald Jürg ens en, Hamburg (Fortsetzung und Schluß) III. Die zukünftigen Leitstrukturen der Lübecker bewerbsprozeß zu behaupten hat. Wie dem einzel- Wirtschaft nen Unternehmen + von den schon fast Staaten Die bisherigen Leitstrukturen der Lübecker Wirt- sgleichenden Massenunternehmen einmal abgesehen schaft sind umrissen. Wie aber können sich dieee ein Pioniergewinne versprechender „vorstoßen- Leitstrukturen entwickeln? Und wie sollten sie sich der Wettbewerb (Helmut ARNDT) Mitt yurx entwickeln? Beide Fragen können - selbstverständ. dann möglich igt. VEM. €s si ch guk bestimmr te Frs; lich lediglich skizzenhaft — nur getrennt für die dukte konzentriert tl k ”;er; 53 141 Fs cizzeltien Funktionen besntztortet werden. Maße spezialisieren, um ihre Wachstumsziele mit Die Leistruktur des Handels- und Verkehrsbe- Jer für sie optimalen Infrastruktur erreichen zu reichs wird auch künftig durch Lübecks Verbindung können. Diese sektorale und regionale Speziali- mit den an der Ostsee gelegenen Teilen Skandi- sierung sowie die aus ihr resultierende Arbeits- naviens auf der einen Seite und der starken An- teilung der Gebietskörperschaften ist ein untrenn- ziehungskraft Hamburgs auf der anderen Seite be- barer Bestandteil jeder interregionalen und inter- stimmt. Diese beiden Wachstumszentren richten wie nationalen Arbeitsteilung. Die Gebietskörperschaf- zwei Pole die Lübecker Handels- und Verkehrs- ten, die hier vorangehen, werden genauso über- funktion auf sich. Es wäre wenig aussichtsreich und durchschnittliche Pioniergewinne erzielen und dem auf jeden Fall wachstumshemmend, wenn sich Lü- nachahmenden Wettbewerb wenigstens zeitweise beck mit großer Energie diesen Anziehungskräften entgehen wie die SCHUMPETER' schen Pionier- widersetzen wollte, anstatt aus diesen Kräften den unternehmer. Denn Strukturentwicklung bietet nun maximalen regionalen Vorteil zu ziehen. Die Ein- céinmal stets größere Wachstumsmöglichkeiten als gliederung Lübecks als Bindeglied zwischen Nord- Strukturanpassung. deutschland und den Ostseeländern hängt selbst- Wo liegen nun die Möglichkeiten für eine inter- verständlich ron der Existenz eines eigenen Wirt- regionale und internationale Arbeitsteilung der schaftspotentials ab. Auch die Nachbarschaft zu noch Wirtschaftsregion Lübeck? Und wie kann die Ge- so. starken Wachstumszentren unddie Lage an be- bietskörperschaft Lübeck die Nutzung dieser Mög- deutenden Verkehrsadern sichert noch nicht Wachs- lichkeitetr. fördern) tumsimpulse. vvcpp. (disse lwyylzs überhzupt. nicht Im Bereich der Handels- und Verkehrsfunktion aufgenommen und transformiert werden können. iert: die Lei ktité Lübecks tuch künftig ted Immer ist die so oft bemühte Erschließungsfunktion . gt die Leitstru tur. uhee x Z u tu .ru 18 u em von Verkehrswegen davon abhängig, daß die 2u te! Vs ir U st 4urefoeie unten Fksthlicßends Er gion eigenes : Wirtschaktspotential t E Ruhrgebiet einerseits und MittelJeatsc. hssitzt oder erhält. land andererseits. Dabei bietet sich eine Arbeits- Lübeck verfügt nun zweifellos über genügend teilung zwischen Lübeck mit ihrer auf diesem Ge- Wirtschaftspotential, um sich in die arbeitsteiligen biet konkurrierenden Schwesterstadt Kiel von selbst Austauschbeziehungen der benachbarten Wachstums- an: Lübeck ist durch Tradition und Verkehrslage zentren einzufügen. Diese Aufgabe – die um so zu den skandinavischen und baltischen Ostseelän- leichter wird, je höher die gesamtwirtschaftlicken dern orientiert, während Kiel seine komparativen Wachstumsraten sind ~ verlangt von der Stadtverr Vorteile im Verkehr mit Dänemark, Norwegen und waltung ähnliche Investitionsentscheidungen wie MWestschweden findet. Ansätze zu einer solchen Re- von einer Unternehmensleitung, die sich im Wett- gionalisierung der Handels- und Verkehrsfunktio- 82
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