Full text: Lübeckische Blätter. 1966 (126)

für die Grundlegung alles Neuen auch ist: wo die aus Anlaß seines Besuches durchgeführte Presse- Luft stickig wird und der Staub zu dick sich ansetzt, konferenz bleibt nahezu ohne Wirkung; die Bericht- da mu ß gelüftet werden. Räumliche Veränderungen erstattung ist äußerst dürftig und zurückhaltend. und Verschönerungen im Obergeschoß verschaffen Hier bedarf es noch intensiver Aufklärungsarbeit den langjährigen bewährten Mitarbeiterinnen die vor allem bei größeren Firmen und Institutionen schon längst verdienten würdigen Arbeitsplätze, der aller Art. Es sei auch hier noch einmal ausdrücklich Bücherei neue, zweckmäßigere Aufstellungs- und festgestellt, dak in keiner Weise daran gedacht ist. Benutzungsmöglichkeiten, den ständig wachsenden die Verstorbenen um den sog. „letzten Blumengruß“ Geschäftsbedürfnissen der Gesellschaft und manchen der nächsten Angehörigen zu bringen. Gedacht ist ihrer Einrichtungen die unumgänglich notwendigen vielmehr daran, die erheblichen Geldbeträge. die räumlichen Voraussetzungen. Planung und Über- mehr aus Gründen der Repräsentation und Deko- wachung aller Arbeiten liegt in Händen von Archi- ration als aus solchen echter Totenverehrung auf- tekt Deecke. gewendet werden, sinnvoller anzulegen. nämlich zum Dem Andenken der Gründung und der Gründer Bau von Altenwohnungen. unserer Gesellschaft dient eine von Herrn Peter Im Kreise der zahlreichen „Stiftungen“ der Ge- Thienhaus geschaffene Bronzetafel; sie wird am sellschaft ergibt sich bei der „Dr. med. Walter s. Juli des laufenden Jahres am Hause Große Peters- Schlodtmann-Stiftung“ die Auflösung und Neube- grube 27 angebracht, in dem s. Z. Dr. Ludwig Suhl, setzung des Ausschusses. Dem Vorsitzenden, Herrn Prediger an St. Petri, wohnte. Als ein Akt der Pietät Dr. med. dent. Hamborg, und allen Mitgliedern ist es aufzufassen, wenn der Grabstein des Herrn sei für ihre uneigennützige Tätigkeit herzlich ge- Dr. Walbaum vom Aegidien-Kirchhof auf den dankt. Neuer Vorsitzender wurde der Vorsteher Innenhof des Naturhistorischen Museums am Dom Hlerr Erwin Lüddeke. Aus den Mitteln dieser Stif- verlegt wird; seine Hinterlassenschaft bildete s. Z. tung werden Zuschüsse zu einer Studienreise und zur den Grundstock der Sammlungen bei der Gründung Drucklegung eines musikwissenschaftlichen Werkes des Museums. gezahlt. Als 16. Tochter der Gesellschaft tritt am 21. März Die „Dr. Ing. h. c. Bernhard-Dräger-Stiftung“ be- 1966 „Der Grüne Kreis e. V.“ in den auch sonst treut weiterhin durch ihre Zuwendungen das Lü- schon recht farbigen Kreis der Tochtergesellschaften. becker Jahrbuch „Der Wagen“, hilft die Aufstellung Die Tätigkeit dieses Vereins ist seit Jahren erfolgr einer Thomas-Mann- Büste ermöglichen und beteiligt reich und gemeinnützig; trägt er doch erheblich zur sich an Baukosten im Gesellschaftshaus. Die Verschönerung unseres Stadtteiles bei. „Emil-Minlos-Stiftung“ kann auch im abgelaufenen Jahr ihren Zweck erfüllen; ihr Heim in Travemünde ist stärker belegt als in den Vorjahren, der Kreis Stiftungen, Zuschüsse und Sp enden der Helferinnen hat sich vergrößert, bedarf aber Y Y laufend der Ergänzung. ~ Die mehrfachen Auf- Die im vergangenen Jahr bereits gerühmte Ver- forderungen, den „Stipendienkonds“ stärker zu be- bundenheit mancher Lübecker Bürger mit der Ge- anspruchen, haben sich ausgewirkt; es sind z. Z. ca. sellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit 15 000,1, DM an Ausbildungsdarleheu ausgege- zeigt sich mitunter in überraschender Eindringlichkeit hen. – Die „Carl- Arthur-Strait-Stiftung“ wird im an ihren Vermächtnissen. So fällt u. a. im laufenden Berichtsjahr nicht beansprucht. Jahr ein wesentlicher Teil des Nachlasses des ver- H;c k Profeséor Faul-Br ockhaus-Stiftung“ trägt storbenen Kaufmanns Gustav Derlien testamen- „j Zilccer Absicht, aus ihren Mitteln für das neue tarisch an unsere Gesellschaft. Der auf uns gekom- t e ditcjm einc Piastik anke rtigen zu lassen. mene Nachlaß wird sich auf etwa 100 000,— DM tr tciltähelich theßen der Gerelschaft zus. den in Bar- und Sachvermögen belaufen. Dieses Mitglied ! h j x Q even er r O r Êie.iksdie wird lange über seinen Eil hizaus y; den secrten vielt lt: V'äti Fit oft erst ermö lichen. In diesem "sitetlzhn; Us m u Hilke seines Vermächtnisses his 16u Uge ! cn. s q: V . eschaffen werden können. ; f Eine breitere Basis versucht die Gesellschaft der sagt werden: „Lübecker Blum ens p € n d e “ zu geben: Ihr Zur Deckung der Mehrkosten für die Erstellung Vermögen wächst im Berichtsjahr immerhin um c4. des Kantoreiheimes: 10 500,70 DM auf rd. 26 500,0 DM an. Aber e der Possehl-Stiftung weitere . 10 000.09 DM immer fehlt es an entsprechendem Widerhall in Von ter Lore. pe n Fes breiteren Kreisen der Bevölkerung und besonders vou ger me - Lane K 900,—- DM dort, wo Todesfälle, Jubiläen u. &. zit cinen éthsh. von verschiedenen Firmen weitere . 14 837.55 DM lichen Aufwand an Geld verbunden zu sein pflegen. Wie wenig bekannt die „Lübecker Blumenspende Weitere Zuwendungen: noch immer zu sein scheint, beweist u. a. der äußerst h M 50000,-- DM s ctrh gur! tes s 1417 Sparkanse ry be (k. Uüttersch.) . 12 000, DA Farblichtbilder-Vortrages des Ler sj : ; -ttersch.) 13 000,20 DM Ä holmer Blumen- Landesregierung Kiel (f. Müttersc ) : szrt tis V .§ tlhstluy U t.; Auch eine Landessozialamt Kiel (Familienhilfe) 6 000.2 DM
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