Full text: Lübeckische Blätter. 1966 (126)

Donnerstag, den 1. September 1966, ab 15 Uhr Fall hinterläßt diese Ausstellung den faden Ger- Schweizerhaus, Travemünder Allee. schmack des peinlichen, politischen Realismus, den „Von der Reise zurück“ man so befremdlich in Rußland beobachten konnte. Esftocitends itt Schystrsthaus. . Nur wenige enen Y u LGtsllen arbeiten Özu e e Hr oh §r.. 13.30 Uhr Ab- §34 zue eleicht hotut: Mt Lr Teil der fahrt’ mit Bus Apotheke Ratzeburger Allee/ Bilcmotivs aus O ypdstichen ;Bereict s ens 1chnen un er Me. . E uz; möchte vermuten, daß unvertfängliche Themen des Besichtigung der Blutbank: „Blutspendendienst Stillebens, der Landschaft und des Porträts eine : möglichenfalls unbewußte Flucht aus dem drücken- P stschss Notes V r§U~. Amel ng bei Zahlun den, politischen Alltag bedeuten, aut jeden Fall ist ! Serast am s von 4- DM uss 9. 1966 [z manche gute Arbeit vom Malerischen und vom Bild- der Buchhandlung Hilde O t t o, Rathaushot. aufbau her zu erkennen. ! Y Ä E 2 . : Wir sollten uns hüten, scheinbar leichte Eingän- Singrrs: 5 ES; Uorthz.: Us: Mittwoch, siskeit et Gegey tzuctichtreit als ugsstives Kri- .: 8. , ; . N. W erkkreis (Leitung Hilde Grubel): Kurs für un s Urs Z L § die in Batikarbeit in der Mütterschule, Dienstag von Schlesien, Holstein, Rußland, Sachsen und Thüringen 17-19 Uhr ab 6. 9. 1966. Anmeldung bei geboren sind, nicht, um ein Urteil fällen zu können, H. Grubel, Lutherstraße 7. auf jeden Fall sind alle gleichermaßen um die künst- Freitag, 16. 9. 1966, 16.30 Uhr, Lutherstraße 7, lerische Aussage bemüht, und zwar vom Handwerk Werken und Planen. ' her, vom malerischen Können her, was man bei G t L; ; vielen originalitätssüchtigen, freien Künstlern des y mnast ik im Gymnastikraum Grete Boye, Westens nicht immer so Klar finden kann. Evizttraße 19. sb Ausnst jeder ZAittyroct. Dennoch bleibt die Ausstellung ein Politikum. . Z: Wir erinnern uns der Einengung des Künstlers in Ausstellung C MUS cpd lehren. Maus Foranele . . diese Ausstellung uns die Möglichkeit gibt zu be- Schweriner Künstler zeigen Malerei und Graphik trachten, wie sich die Malerei im abgetrennten Teil Die große Sommerausstellung in den Räumen Deutschlands entwickelt. Wir sollten vor. êuor dss des Dommuseums sollte sehr ernst genommen wer- Bindende suchen und ung. vor Augen alten : 0 : den. Das Hauptanliegen dieser Pet Fenpm sei der . muy zu eue §cliistkritit. gehört oder nicht — : Wunsch eines recht zahlreichen Besuches der Aus- Het sruyen 1st Heutschlanck. . é r stellung. " Wie man erfahren kann, sind ss Lühssrsr §; : ; : ünstler zu einer Ausstellung nach drüben ein- gta St FLsuerlich. dat orst jetzt aut die Veran- Zlacor. Vislleicht gettrgt suf rike Gebiet mur in der zeitbedingten Pause des Erscheinens Sin Kontakt, der sonst nicht möglich ist. der grünen Blätter zu sehen. K. K.Rohbra Wie auch immer diese Ausstellung zustande gekommen sein mag und wem der Dank gebührt, bleibt gleichgültis. Die Tatsache, erstmalig Hier, Theater und Musik diesseits des eisernen, dynamitgeladenen Vorhangs . eine Zusammenstellung zeitgemäßer, darstellender s. Symphoniekonzert [Fu pst Potrachten ru lönnen, ist so außergewöhnlich, Das letzte Symphoniekonzert (6. 6. 66), mit dem bemühen scliter . ecn um einen starken Besuch gich zugleich GMD Gerd Albrecht nach dreijähriger Es ist four n. de tiuf : Wirksamkeit in Lübeck von seinem stets sehr be- jütick Sxù Pgchsors Zzresend. insgesamt elk Maler geisterungsgewillten und beifallsfreudigen Publikum ier Uropu E s. rüben geblieben sind, wie etwa pyerabschiedete, brachte (in ausnehmend passender gewachsen sind in Ihrer gg istein, oder dort auf. 0hereinstimmung mit dem testlich erhöhten Anlaß, L Pt ckete ci em Schatten kennenzulernen. Jhne daß dieser bei der Planung des Gesamtpro- Jlauikerider Ct LE Usieh zit der ebenfalls gramms schon gewußt war) Beethovens 9. Sym- schaft an, aber das Fiege ns der Overbeck-Gesell- phonie — nach der erstaunlich langen Pause von a t ENS gt.. ies nach Unterscheiden der hald 7 Jahren; v. Dohnanyi hatte dieses vorher SO ehutidenat. Örs eit des freien Westens und des oftt aufgeführte Werk am 5. 10. 59 zuletzt dirigiert. §shutde d. S ns zu suchen. Das ist besonders Soll man in dieser langen Frist der Enthaltsamkeit Max Frs; {% N fr angeführten Ausstellung nur cin Symptom für eine bei heutigen Musikern spür- iich Ot pril Uh Mortogona iz: und der doch hare Distanz von Beethovens Gesamtwerk sehen, Hier gegenstandslose t on Uistorizchen gehört; dem man im Konzertleben bei der Vielfalt neuerer dort, herehltnr WWziuilsiuciet tüm 'S; gt Mhven urättn(et 2rhstn® Grüt?" hit §2 nun. man darf sagen glücklicherweise, nicht. Konzert mit seinem. zicht Z1 bewältigenden Publi- zun V U “Scivvctiner Pezaunte Gruppe von kumsandrang zeigte dann jedenfalls, daß eine solche sit tus IEnkäit it us d wesentlich gegenständlich Perspektivenverschiebung von den Musikern allein ali pauscke. rn, St er, so kann das auf keinen zu verantworten wäre. Weiterhin besitzt im allge- U U. gativ gewertet werden. meinen Bewußtsein ~ der Vorgang jetzt bewies es - Gch n khemen aohe! §cin, die vielleicht etwas die Neunte Ausnahmerang, und damit ist zugleich IL d U t & Y s0 etwas riechen, es gibt aucm der besondere Anspruch an alle Ausführenden ge- s! eser Seite der unheilvollen Teilung der Welt, stellt. Für Vergleiche mit hiesigen Konzertleistungen §le durch Heuisetievs geit. künstlerische Aussage, ist der zeitliche Abstand zu weit; an den gültigen, Ie Zr 2 Fs r vgliticcke rost. te großen Interpretationen gemessen, ließ diese Auf- der persönlichen Beobachtung entzogenen SBZ ciner. drr pr Segen manches goch unerküult, wonn auch seits staatlich gefördert und mithin ohne bürger- schied nach 6jähriger Lübecker Wachstumszeit lichen Berut für seine Arbeit frei sein, auf keinen dem jetzigen GMD nach nur drei Jahren künstle- 208
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