Full text: Lübeckische Blätter. 1965 (125)

Eine neue Lübeck-Medaille waren und sich im Laufe der Jahrzehnte aufgehellt Die Darstellung unseres einmaligen Stadtbildes hatten nach Grän, Grün, Blau und Braun. or Hans zur zcu ON üsratst- § Fast immer trug sie einen verblichenen schwarzen lichen Malerei hält junge Künstler davon ab, die trohhut mit breiter Krempe, den sie tief in den gegebenen Schönheiten unserer täglichen Um- Nacken schob, um bei der Zierlichkeit ihrer Gestalt gebung geistig zu verarbeiten. Um so erfreulicher und ihres Kopfes besser sehen zu können. Taillierte t qusit 31§ ss 296.65 392. noch neue kostümjacken, aus ferner Zeit und meist viel zu t. j ii ; lungei der stadt V, weite I Röck d völlig unmoderne mit den sieben Türmen gibt. H. Müller-Fried, wohl g! ol). Mere lange ocke un s : der fähigste frei schaffende Gebrauchsgraphiker in Knöplstiefel mit langen Schlaufen gehörten zu ihrer unseren Mauern, hat den Entwurf für eine Lübecker Aufmachung. Entscheidend war jedoch eine Ranke Medaille geschaffen, die jeden Freund unserer wun- gayus knallgrünen Blättern und giktigroten Rosen, die Urhsren Ftodtencittt: z; “rotde.wereites v rg. sie in Heimarbeit anfertigte aus Kreppapier. Wer bisher dagewesenen Münzen gleichen Themas an- diese Ranken kaufte, bleibt wohl immer Geheimnis. schließt. Die Vorderseite der in Gold und Silber Bloomlieschen trug diese eigenwilligen Kunst- vorgesehenen Medaille zeigst das wiedererstandene hlumengewinde mit angewinkeltem Arm in spitzen „Profil“ der Stadt. In schöner, meisterlicher Zeich- Fingern geradezu feierlich vor sich her. nung sind alle markanten Bauwerke zusammen- tt r gr zee os f Fr: jz §r Fos s1lss tut. uch zreun sie ur:dsu Häccee: Städtebildes erkennt man deutlich den Markt. ben *he'hetiele wit zes P'stttt:. tlthbr § pur is RKückzslts zryuas L2§ s§it 1226 hcksnnls n n ze fa us je UG z Älan. erkennt dis Heiden Männer im Schitk welche p umticshen 2908 ruhig, weiter mit ihrer papier. dem Mast, dem Symbol des Friedens, der die Quelle der Straße die Jungens ihr nachgingen oder ihr aus des freiheitlichr-hansischen Denkens war. einem Hausflur das Wort .„Bloomlieschen“ auch nur Höchst erfreulich ist die schöne, saubere Arbeit zuflüsterten, dann wars aus mit der Haltung der des geschnittenen Stempels. Ob man die Medaille kleinen, recht eigentlich zierlichen Frau in vor- als eigenständiges Kunstwerk nimmt oder sich dier gerückten Jahren. Ihr langes Gesicht mit den immer selbe verarbeitet wünscht, in allen Fällen ist es geröteten, etwas vorstehenden Augen verzerrte sich, eint erttse»r Idee ger Fglätchmiede H: < t ZU: ihr Mund wurde unwahrscheinlich gewöhnlich und keine Mühe gescheut hat. RO. groß. Sie sprach nicht, sie schalt nicht, nein sie pöbelte, was sich nur pöbeln ließ ~ alles auf platt- deutsch, in einer Ausführlichkeit, die sich einfach nicht wiedergeben läßt. Sie erbrach gewissermaßen ihren Schimpfwörtervorrat, um sich dann urplötzlich umzudrehen und mit ihren Papierblumen ihrer Wege zu ziehen. Es kam auch vor, daß sie ihren langen Rock in die Hand nahm, dabei einen roten Tuchunterrock zeigte und mit ihren viel zu großen Knöpfstiefeln die Kinder verfolgte. Da dann die komische Alte mit den Papierblumen rasend war, liefen die Jungens, was sie laufen konnten, um bei nächster Gelegenheit das nicht sehr nette Spiel von vorne zu beginnen. KKR Rund um Maakt Gégétiiiäuialäti Die Jahresschau Lübecker Künstler Eins der allerletzten, wirklichen, stadtbekannten Die Verkaufsausstellung Lübecker Künstler zeigt Originale war „Bloomlieschen“. Wars eine arme wie jedes Jahr eine Auswahl verschiedener Bilder Frau, wars eine an sich harmlose Irre, wer will ds und Graphiken. Gent man durch den Raum im heute noch entscheiden? Auk jeden Fall war sie allen Porzuschun malle unewsiirsess wert beropar.r p! Lübeckern bis in die zwanziger Jahre hinein be- tens recht abwechslungsreich und im allgemeinen kannt und bei der Jugend ebenso beliebt wie auch gut gehängt, allerdings hätte die Seidenweberei von fs Ugchtsi. HUd
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