Full text: Lübeckische Blätter. 1965 (125)

LÜBECKISCHE BLATTER HERAUSGEGEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR GEFORDERUNG GEMEINNUTZIGER TATIGKEIT SCHRIFTLEITER : DR. PETER HENSCHEL Lü BE CK, DEN 13. März 1965 EIN HU N O ER T F UN FU N D Z WAN ZI G S T ER IK HR GANG - N U M M ER 6 Vorträge Dienstag, den 16. März 1965, 20 Vhr, Königstraße 5- Wilhelm Stier, Lübeck: „Lübecks städtebauliche Entwicklung zwischen 1800 und 1900“ (Mit Lichtbildern) Dienstag, den 23. März 1965, 20 Uhr! Königstraße 5 : Dr. Peter von der Osten-Sacken, Lübeck: „Das Projekt Apollo“. Landung eines Menschen auf dem Mond. (Mit Lichtbildern) Eine Stadt von drüben Es ist so mancherlei, was uns mit dieser Stadt Romanus, eines Günstlings August des Starken. Im von drüben verbindet. Sie liegt an der alten zweiten Stock dieses Hauses befand sich seit 1770 Salzstraße, ihre Stadtpfarrer tragen Halskrausen das Richter'sche Kaffeehaus ~ Leipzigs Kaffee- und ihr berühmtester Kantor nahm bei d e m Ham- häuser, eine Welt für sich –~! Hier wurde nicht burger Organisten Orgelstunden, dessen letzter Schach gespielt oder Zeitung gelesen, das tat man Wunsch es war, in St. Katharinen zu Lübeck be- entweder im Café Merkur oder Fürst Bismarck. stattet zu werden - und wenn Dietrich Buxtehudes hier wurden auch nicht die neuesten Bildwerke he: Tochter Anna Margareta ein wenig jünger und na- trachtet wie im Café Felsche, hier traf sich Leipzigs türlich auch hübscher gewesen wäre, dann wäre er geistig-interessierte Welt, unter der man 1785 auch wohl Kantor von St. Marien geworden! Friedrich Schiller hätte entdecken können. Sie liegt in einem ursprünglich slawisch dicht be- Wenn man ein wenig weiter nach Westen geht. siedelten Gebiet, ihr alter Name ist Lipsc, wir also den Brühl entlang, wo Käthchen Schönkopfs würden sagen Lindenort. Die via regia, die einst in Vater eine Weinwirtschaft besaß, kommt man zu Kiew ihr Ende fand, führte durch sie hindurch, die der Stelle, an der das Haus „Zum weilen und roten via imperii, die im Norden in Lübeck endete uad Löwen“ stand; hier kam am 22. März 1833 Richard im Sücen weit nach Italien hineinführte, kreuzte Wagner zur Welt. Und dann ist es nicht mehr weit diese. Doch alle Straßen führten zum alten Markt, hbis zum Alten Theater, das heißt bis zu der : um durch das Hallische, Grimmaische, Rannische wo es bis zum Jahre 1943 stand. Es war it urch und Petritor wieder in alle vier Himmelsrichtungen se Hutlss Uricdsrlk; Larglins Norhsys. G cf hinauszuführen. in Leipzig sg \ ô L sc mc: In Huropus Urbbem tms tctutucnn "K C;g! den 1801 erichte Leipriss 1heatsrtretliscs lubli pr. R pas. hto Meter lange Monumental- kum die Uraufführung der „Jung y! : bau mit seiner wirkungsvoll gegliederten Fassade Bis zum Jahr der großen Zerstörung wäre nun wurde im Kriege schwer getroffen, doch er ist der Matthäikirchhok unser nächstes Ziel gewesen, wieder in alter Form entstanden, nur die alten stein aber dort, wo einst die Barfüßer ihr Kloster lsttes. nernen Kronen muß man vermissen. Wenn man finden wir nur noch ein kahles, ein wenig. erno es dann den nicht sehr verkehrsreichen Vorplatz über- Gelände. Hier wurde im Jahre des uk 195 ti t CU § 3 LO IU E so typisch für diese Sta § . | zsrem ie dann westwärts und biegt am Hallischen Tor links siedelt hatten. Dafür trifft man, wenn Yu ve ab zum Brühl, so steht an der Ecke der Katharinen- Kleine Fleischergasse entlang E! pu s Ss ers: t! 2,4 q ] Mos lerbuuts ! rwe: “evo Z gest es ost N Kaffeestube 85
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