Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

Jer Tiefe in der Sti i iclCcCooeeIeaIenÓÊY .2œ geil mit reichlich viel Sex beladene Resi Vorzüge Inis das Arnadeus Quartett Brittens vp... 36. 0- ihrer bestechenden Erscheinung ins Rue r e§: . Nr ern t- sureh seine einfalsreiche rücken. Carmen bleibt Französin, trot § d l z! Behandlung der Quartettstimmen, die UVnisono- nischen Kolorits! Doch der künstlerische Gs Vr: Passagen von (im I. Satz) drei bzw. (im letzten) zwei êindruck ließ solche kleine esamt- Stimmen mit Kontrastbegleitung oder Gegenmelodz ECS tN: tr zettarn, calo-Rasenzen. cker Wpicie h " usitztien gestaltete oi By r ne den tz ;;741 tz risis ur z: Leere, uber es l stne Atte "e Dialose beherrschte er — wie auch das hinfahrende Vivace, sehr SUL Er g'. kremden Spr: ? Kollésen D erstaunlich gut in der dischen Variationen der Chaconne. Bei di m q krgnden Sprachs. Seine saubere Leistung bestimmte tewann das Amadeus-Quartett S E gp s zr UO L TEU g! ee rss tt jzetius rurüci: [us Lstse!ts durch tte neben : . ' uos ausbeutendes Spiel. – ~ ScooNu E E E > Et re U O a tergrund. „Dieser intensiv Kunst; man spürte am farbigen Ausmusizieren der Sänger vermochte LSL Gk ausstrahlende melodischen Fülle, an der wie improvisatorischen kältiger Gestalt ~Oten Partie trotz SOr g- Frische und der feinsinnigen Agogik, daß der Geist ful . zs! uns noch nicht die erforderliche dsr fomaritizctien Musik hier ganz WEesensverwandt eL .es. Akteure erhielten auch die klei- Finals vu Dyven gr h6 hs E j.! QQiintett.cre Heiz zottos Öcher, so das .Schmuggler- beseisterna und anfeuernd durch die Stimmen ging, ; a hr, Ilse K ö hl er, Nor- Veschloß das Amadeus-Quartett sein mit anhalten- sft. I Pr Fe: P p Peter Haa E e und Günther dem Beifall bedachtes Programm. Kommando von § str Hattet e ster zer Dr. Klaus Matthias re R T OLD UR Hs déerisch hervorragend löste »Paulus“-Oratorium von Mendelssohn e U HET §torten Autgaben "Jer Seuen Fes t O U B re er:! ser Zuttutrung Hie Eins B ersohet so! eiteZs:ki us Mschoplssuzis. Tens R OU w Er und die zz O EF . eckter Knabensalisten Kol ; schwungvoll aut die Bretter legte. U z2h. diess Z; uey pruut- ret zt j11: § Z r. rtellsreichs seie Ife! bests. scn zflszrischtn. Eostand : e §ens. to Bühnenbilder und Edith Biskups gefällige Ko- s Dag gr pana! in U M. bre stäime schufen alle Voraussetzungen für den vor- sohns Epoche s0 überschwengiich. ls "angew. bildlichen künstlerischen Einsatz, ZU OM Jord csigenstäriciges Gezchöpk der Bach. cr t na Alb r e cht Orchester und Sünger. inspirierte. Fein- Überlieferung gefeiert, nicht die übervcitlict e QU. sinnis nahm er sich der Iyrischen Partien und stim- tung der großen Oratorien seit Bach besitzt, zeigte mungsreichen Details an, temperamentvoll setzte er sich selbst bei dieser verkürzten Wieder. abe. Das sich in blutvollen dramatischen Szenen ein. Er bot Werk hat unzweifelhaft eine Fülle Ero g Os Musik damit eine eeschlossene, spannungsreiche Wieder- in einzelnen Sätzen, es vermag dann durch drama- Üprochenen. Dialoge “riucHtigten) Kontrast ger ge- Klänge (der bara B uqle Lrrik durch mystisctio der Großen Oper besaß. Eine kür den jungen Diri- chorsatz als Stimme Gottes) zu fesseln: man bewun- senten ausgezeichnete Leistung, die im vollbesetzten gert auch hier Mendelssohns genialisch leichte Be- Hause begeistert aufgenommen wurde. wältigung der Formen (Vorspiel und Chorfugen). Dr. Gerhard Hanschke Trotzdem leidet der zum Enthusiasmus bereite Sinn des Hörers an den inhaltsleeren Längen, der +. VAM Konzert: Amadeus-Quartett Ft". Ca ECR rr G SER In der Reihe der international bedeutenden Quar- (Choräle). So enthüllt der zeitliche Abstand das Zeit- tette im Gesamtprogramm des Vereins der Musik- gebundene dieser Musik, die hinter dem weit stär- kreunde gab jetzt das Amadeus-Quartett (Norbert Keren „Elias“ zurückbleibt, und man versteht. wenn Brainin, Siegmund Nissel, Peter Schidloff, Martin das große Publikum ausbleibt. Lovett) ein Konzert mit Werken von Mozart, Britten Prof. Rohwer hatte die Aufführung umsichtig und Schumann. Eine immer wieder in den Auf- vorbereitet und leitete sie präzise aus intimer nahmen dieser hervorragenden Vereinigung auf- Kenntnis des Werkes. Als sicheres Fundament stand fallende charakteristische Eigenschaft ist die Inten- ihm dabei das verstärkte Kammerorchester der sität und warme Leuchtkraft des satten Streicherr Musikakademie zur Verfügung. Im Chor boten die klanges. An diesem Abend blieben solche Erwar- Frauenstimmen einen durchgeformten, klaren und tungen zunächst enttäuscht. Man hörte Mozarts ab- vollen Gesamtklang, ähnliche Qualitäten bei den gründiges d-moll-Quariett KV 421 ohne die runde Männerstimmen kamen wegen der zu geringen Be- klassische Klarheit der Tonlinien, klanglich zurück- setzung nicht zur Geltung. Die jugendfrische Ton- genommen, wobei die 1. VI. hinter den stark durch- kärbung dieses Chores war dem im ganzen hellen, dringenden Unterstimmen zurücktrat, in der Auf- durchsichtigen Charakter von Mendelssohns Musik fassung romantisch, den in seiner angreifenden angemessen. Als Solisten hörte man die Sopranistin Herbheit an sich geistig so klar konzipierten 1. Satz Elisabeth Ledeboer, mit Klarer, nur stark in der eigentümlich impressionistisch zerfasert, das Finale Höhe tremolierender Stimme, Günther Pods (Tenor), sehr versponnen, dazwischen das Andante im halb der in seinen vielen rezitativischen Aufgaben mit verwehrten Aufblühen seiner Melodik, das Menuett seiner vorzüglichen Diktion bei einem begrenzten intensiv schmerzlich in aufladender Rhythmik und Tonvolumen die richtige Besetzung War, und den zehrender Chromatik. Es war eine Wiedergabe in ausgezeichneten und vielfach bewährten Bassisten Halbbelichtung, mit fesselnden Zwischentönen, aber Rudolf Aue, der hier mit sicher und beseelt ZET e 1 ZZ;
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