Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

r“ AN SEN g va tze: r Hrutorium »Paulus“ des 26jährigen Felix gewebten Teppiche sprechen mehr die zun tü N pet er . n rtholdy (ohne Bindestrich!) in Lü- Entwerfer, während die zarten Bildteppiche ebenso ältesten gg e, aufgeführt wurde. Wir „Haben die wie die verschiedenen Stoffe die Meisterin aus- die uns zugüe ori d Musikfreunde Lübecks und weisen, die ihre Lebensarbeit dem Webstuhl ver- den die Lugtuslichcn Archive konsultiert und fan- schrieben hat. Die einzelne Sams. UU ZR Me Hen q ; .. rgebnis zunächst bis 1912 zurück be- stück von G. Hellwig brachten leider cg ÊNtamer rh r „Paulus“ ein zum mindesten tze; Einblick in dieses besonders t Zeur pt. N r u§ der Zes°tth-n § nach Jem se : aus Auffü ; r. CE 4 Die sakrale Weberei von H. Osten ist ebenso ernst Rundfunk bekereccte.? gte Uster. o Es erlebt, gestaltet und gearbeitet wie die Teppiche rium. Aber eben nicht für Lübeck. mit gegenstandslosen Zeichnungen. Die immer wie- Ist das ei ; » . ., : der szerssbÖis tchötig, eigenwillige Farbgebung Musikstädte. t Zürchans Zet >ur viele Frzammen mlt cer getönten Mebtechnik heben die Jer. Gegenwart, daß wenige St.. ss Mtr. Mg Leistungen der Meisterin weit über Lübecks Gren- lich, und sogar r UO Z U ) t VE € hzur: für u Uk daß moderne Paramente éikersüchtig registrieren die ChÖre u e O)! i k egeber in Westdeutschland eine, wenn ihnen die Konku Ü S; Ust.: hier gearbeitet werden. Wenn man um die Schwier zu ihrem Besit » rrenz“ ein turnusmäßig rigkeiten eines so ernst Ssenommenen Handwerks sche „Weihna, t gsnss "! s das Bach- weiß, bedauert man zutiefst, daß in unserer Stadt 1. Teilt), die. Johr J türlich. mur: den ficht mehr Verständnis für diese Dinge aufgebracht Passion “rs Un NEON oder Se Fptzsur Lind muß zu, je:1 z Dsr Silberschmiedemeister M. Oehlschläger zeigte nicht Tr crm Nordeu ß ce EI ZEz ? Verte eine Reihe gediegener, selir moderner Schmuck- auch zu den bedeutendsten, tiefsten und gültigsten stücke und kleine Löffel, die besonders lobend er- Stücken des oratorischen Erbes gehören. Auf die wähnt werden sollen, aber nicht das zeigten, was Sogenannte einsame Insel würde man vielleicht nur der Meister sonst schafft und kann. Man hätte gerne sie mitnehmen. andere Arbeiten in Kupker und Messing gesehen, ; . : . . die zu dem ausgezeichneten Osterleuchter gehören. . r leben nicht auf dieser einsamen Insel, Dieser grole Leuchter ist durch eine gemeinsame feet c terre tünäsi -. und nun: nicht iccCche.H EG tx t E ) H + Anliegen, gediegenes Kunsthandwerk am Bau und “tr Fuzten aq seiner Entstehung und Sogar bis im kirchlichen Raum zu schaffen, kam hier nicht s Zr Stur VI ru rie hiuctir.§s- zur Geltung. ö »Standard“-Oratorien der Musikvereine und Chöre. . Die Arbeiten von Meister C. Rotter erfreuten Interessanterweise aber war früher deren Repertoir nicht nur in dem großen Werk der Ehrengabe für doch weitaus vielseitiger und ihr Programm ab- die Gemeinnützige, sondern auch in dem neuen ywechslungsreicher als heute. Wo finden wir heute Mattschliff, der Weiterentwickelt und gediegen ger noch eine hinlänglich gerechte, um nicht zu Sagen staltet wurde. Es war ein glücklicher Gedanke, die gleichmäßige Pflege des reichen Händelschen Oräto- schönen Dinge gegen das Licht am Fenster aufzu- rienwerks: Israel in Ägypten. Judas Makkabäus stellen. Leider geht man wohl über solche selbstr Samson, Josua Salomo, Cecilienode Alexander- verständlich gewordene Qualität allzu schnell hin- fest? Nur der Messias erklingt bisweilen. Auch daß wes, das sollte man aber nicht tun! man Haydns Jahreszeiten und die Schöpfung so Bleibt nun als Letzter in der Aufzählung, aber selten hört – ein Verdienst die kürzlich in Lübeck auch nur darin, der für Lübeck noch neus und dargebotene Schöpfungsaufführung ~ gehört hier- weniger bekannte Silberschmiedemeister D. Zelle her. Bei den meisten dieser und ähnlicher Werke weger. Eine Vitrine mit EN o gewisse Inhalts- und Textproble- kostbarem Schmuck, mehrere Kirchengeräte und matik eine Ralle für den Interessensschwund, bei Silberarbeiten geben ein Bild des vielseitig suchen- Haydn vielleicht auch eine von uns empfundene den, von seinem Handwerk gepackten Meisters. Naivität der musikalischen Faktur. Das positi- Wenn nun ganz einfache zylindrische Silberbecher vistische Pathos seiner Arien und Chöre ist iugend- die höchste Wertung hier erhalten, dann darum, weil lichen Sängern schwer ernsthaft nachvollziehbar. Jie klare Form die schwerste ist. Sehr schön sind Aber bemerkenswert ist, daß diese Erfahrung für ebenfalls die vollständigen Abendmanlsgeräte ebenso Händel und auch kür Mendelssohn nicht zutrifft. wie die Taufschale, die nur Bosheit als Aschenbecher Diese Komponisten singen unsere jungen Choristen ansehen konnte. Man möchte dem jungen Künstler ausgesprochen gern. Mut machen zum MWeiterarbeiten .in lübscher Tra- Sollten wir nicht versuchen, in unseren repräsen- dition, die vom Mittelalter her bis zum Uunverges- tativeren Veranstaltungen ein wenig vom exklusi- senen Meister Koolman nie unterbrochen worden ist. ven musikalischen Heroenkult abzukommen? - Leider ist die Ausstellung beendet. Die KrUße unser reiches Ec rratte NN etwas breiter und da- Besucherzahl war schon ein kleiner Dank für alle, mit auch toleranter wieder zu pflegen? Man besteigt die dieselbe zustande kommen ließen. Besonderer ja, wenn man in den Alpen klettert, auch nicht nur Dank sei Herrn Senator Heine und der Kultusver- das Matterhorn. Zugegeben, Mendelssohn ist nicht waltung gesagt, die den Ausstellern so großzügig Bach und auch nicht Mozart. Aber ebenso ist zuzu- geholfen haben. Hoffentlich bleibt diese Ausstellung geben, daß er ein genialer Komponist war, dessen nicht wieder für lange Zeit ein Einzelfall. Erfindungsreichttum und Formungskunst seines- Kurt Karl Rohbra gleichen unter den größten Meistern suchen darf. : s s, Die Kklassizistische Bändigung des romantischen Ge- Erstaufführung in Lübeck? kühlsüberschwangs hat in seinem Werk einen sogar Die Musikakademie bringt Mendelssohns „Paulus“ E)zitzrts.: erw. tzr!uvden: Z'su holte am 1. Dezember 1964 Zügen düsterer Tiefe und geistiger Transzendierung Es klingt fast unglaublich, aber alle Nachfor- hochmütig Anstoß zu nehmen und so die Schönheit schungen und Erkundungen lassen darauf schließen, dieser Musik sich zu verbauen. Selbst Bach gibt dem II § o Z;
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