Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

Die Mütterschule, die von der Gesell- überstehen. Wir dürfen es hier dankbar aussprechen, schakst auf Wunsch des Kuratoriums, das sie da- daß wir zu unseren Städtischen Bühnen ein freund- mals unter Führung des Gesundheitsamtes unserer schaftliches Verhältnis haben. Stadt leitete, Ende 1954 übernommen worden ist. Aber auch wir leiden natürlicherweise unter den Wenn Anfang Juni dieses Jahres „Die Arbeits- Zeiterscheinungen, so daß schon seit zwei Jahren gemeinschaft der Mütterschulen des Bundesgebietes‘ Jie Frage ansteht, ob wir unseren Filmkulturring hier ihre Jahrestagung abhielt, so mag Ihnen das ein jn den „Camera-Lichtspielen“ weiterführen sollen. Zeichen sein für das Ansehen, das unsere Mütter- Solange er kein Zuschulvorhaben ist. wollen wir es schule sich hat erwerben können. Ein besonderer yersuchen Dank gilt in diesem Zusammenhang Herrn Adolpho Wi ; : . Christern, der es der Gesellschaft durch eine hocho .. ").1r nennen die von Frau Zimmermann s0 vor- herzige Spende ermöglichte, das schöne Haus der züglich geleiteten: Hs "s konzerte, deren 34. Mütterschule in der Jürgen-Wullenwever-Straße zu den Reigen dies Ös festlichen Woche slanzyoll §r. erwerben, um das wir viel beneidet werden. slbzrte. Fude bier "isser I s Asrhindhys. rucier Es kam dann die Erziehung sb er a tun g, selligkeit der Mitglieder und r E junger die durchzuführen durch neun Jahre der Gesell Nachwuchskräfte auf musikalischem Gebiet, die es schaft nicht leicht gefallen ist. Sie hat aber auf heute so besonders schwer haben. Bitten des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes Ich Hirauche. tko D i : wie vor allem auch der Arzteschaft und mit Hilke „ g;rträ s run "ii unteren S. en? ts §;s 1 der Stadt dann diese Einrichtung bis zum I. April l carte der t en die tk sn dieses Jahres getragen. Nun ist sie in die Hände gestrigen Abend aus dem Festvortrag unseres Prof. der Inneren Mission als Träger übergegangen, die D Hrandt so-lebendi den ; sie mit Hilke der Stadt hat ausbauen können; für k. F orana; so lesenciy sewor en ish. die Gemeinnützige war sie in ihrem so zu be- Naur am Rande lassen Sie mich you [unserer grükßenden neuen Umfang zu grok geworden. Und Bücherei sprechen, die kast von unserer Öftentlichen es sei hier dankbar erwähnt, daß wie immer in Bücherei eingeengt wird, die Ja auch ein Kind der der Geschichte der Gesellschaft, die Stadt diese Gemeinnützigen in ihren Anfängen gewesen ist. Einrichtungen in großzügiger Weise unterstützt Aber von den neuen Stiftungen möchte ich spre- hat. Unsere Stadt hat immer wieder helfend chen, die nach dem Kriege als unselbständige Stif- eingegriffen, wenn die Gesellschaft eigene Einrich- tungen der Gemeinnützigen entstanden sind, weil tungen nicht mehr allein zu tragen vermochte. Sie sie ein Beispiel sind, dal Lübecks Bürger wie ch tut es heute noch und wird, so hoffen wir, es auch und je bereit sind, für allgemeine Aukgaben Mlttel zukünftig tun. Aber wir sind keine Freie und zu schenken. Hansestadt mehr, sondern nur noch die kreisfreie Zuerst die Dr: med. Walter! Se k10 dt. Hansestadt im Lande Schleswig-Holstein. Und wir m ann-Stiftun g : Der aller Kunst so aukge- freuen uns, es aussprechen zu dürfen, dal auch schlossene Augenarzt Dr. Schlodtmann setzte unsere unser Land erkannt hat, daß hier eine kür die Gesellschaft nach seinen zwei Schwestern zu seiner Allgemeinheit fruchtbare Arbeit geleistet wird. So’ Nacherbin ein. Um sein Gedächtnis zu ehren, hat hat es die Nachfolge des Stadtstaates angetreten Jann die Gesellschaft diese Stiftung hegründet; die und erste Hilfen geleistet, für die wir auch hier Jer Förderung von Kunst und Wissenschaft dient. atiket ster. ' B Ferner die Dr.hc. Bernard Dt ä g' er- Wir können hier nur den Wunsch äußern, daß Stiftung : Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, das Verhältnis zu unserer Landesregierung immer lühbeckische, aber auch Holsteinische Kunstdenk- ein so gutes sein möge, wie das zwischen unserem miäler zu pflegen und die Bodendenkmalspflege zu Senat und der Gemeinnützigen! fördern. Es sei an dieser Stelle Herrn Dr. Heinrich Wir haben auch wieder Stipendien aus- Dräger herzlich gedankt, nicht nur dafür, daß er gegeben, aber nicht mehr als verlorene Gaben, immer wieder erhebliche Mittel bereitstellt, sondern sondern als Darlehn, weil wir meinen, daß die, mehr noch dafür, dal er selbst an der Arbeit der denen geholfen wurde, später durch Rückzahlung Stiftung so regen und fördernden Anteil nimmt. der Beträge wieder anderen helfen sollten. Zur Ich darf dann die von der Vorsteherschaft Zeit können wir feststellen, daß ein Bedark dank im Jahre 1957 gegründete Prof ess or P aul der staatlichen Hilfen kaum vorhanden ist. Aber Brockhaus-Stif tun g nennen. Mit ihr wollte wir können die Fälle erfassen, die nicht in die unsere Gesellschaft unseren Prof. Paul Brockhaus, Paragraphen des Honneffer-Modells sich einpassen den Begründer und Herausgeber des Lübecker Jahr- lassen! buches „Der Wagen“, den stillen Kunstmäzen Es ist kaum möglich, alles zu erwähnen, was seit Lübecks ehren, der es immer wieder verstanden hat, m Ezs5ch Sie mich als neue Ein- Mittel zu beschaffen, um den hier wirkenden richtung unseren The at err i n g erwähnen, der Künstlern zu helfen. Die Stiftung selbst dient dazu, unseren Städtischen Bühnen ständige Besucher zun Unser Lübecker Kunsthandwerk zu fördern. geführt hat, die gerade dem neuen Schaffen im Zu nennen ist dann die Clara - Elisabeth Schauspiel wie in der Oper aufgeschlossen ceceen Zim m erm ann- Stiftung, die aber nach 2 1.41
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