Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

Aus dem „Gantenbein“ las Max Frisch das Volkshochschule Lübeck Kapitel „Der fremde Herr“, in dem die Eigenart Seiner Auffassung und seiner Diktion voll zum Ausr Mittwochabend für Alle irucie am, Die Zuhörer lauschten sespannt Jer ver Arm Donnerstag, an 29. Olctsber 1964 Landes- Ende wohl etwas ratlos, aber alle spendeten den ge- rabbiner Levinson, Hamburg, über: bührenden Beifall. Sicherlich hat dieser Abend „Der jüdische Glaube“. manchen Hörer angeregt, sich mit dem ungewöhn- . ESEI lichen Buche eingehend zu beschäftigen. Naäcke. Am Mittwoch, den 4. November 1964, Dr. P. J [ Saher, Bombay, z. Z. Münster, über: „Buddha, sein Leben und seine Lehre“. Veranstaltungen u Agcttäcn. uu zr ur in fstttass. Florida Five English Lectures Sch Zum Dienstagvortrag am 27. Oktober Am Dienstag, den 27. Oktober, um 18.30 Uhr, j Dr. Dieter Botsch, Münster, der im Sommer dieses im Saal!der-NolleshsdtschulsKfnigstraße:7r;: An Jahres als Biologe die USA bereist hat, wird mit Stud.-Ass. Jürgen Meyer, Lübeck, über: Mitt rqrblchtpudern O s rte. Ur M: :; n- geit „Joset Conrâdt=+AnAptireetatitnt: Mitt von Mexiko, den Zypressenwäldern und Man- i grovedschungeln, seinen verträumten Koralleninseln, Neue Lehrschauen im Dom-Museum den kristallklaren Quellen und Flüssen, den Orangen- hainen, Zoos und Hochseeaquarien, in denen die Im Zuge der Vervollständigung seiner Schau- An berühmten dressierten Delphine gehalten werden, räume sind jetzt im Naturhistorischen Heimat- § Luxushotels und Indianerreservaten, mit seinen vier museum am Dom zwei neue Lehrschauen kertig- On kältigen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen gestellt worden. Reizen richt das sub opische Lans alljährlich ieit die eins zeigt eine Gosenüberztetung aertenigen uit dern seiner reichen Natur wird der Vortr zn Viéort t unserer Landschaft nebeneinander lebenden Vögel, urid Bild nachgeh ag m die: zwar verschiedenen Arten angehören, sich aber j nächseten: äußerlich so ähneln, daß bei ihrem Anplick ins- | besondere in der freien Natur selbst dem Kenner Ope Hans Mayer spricht im „Lübecker Fodiumi NG G RG Ens tc §) ch anch. Jas zt Hans Mayer, nach einigen Jahren in Leipzig sieht Sie nun hier nebeneinander: Sprosser und Mitt heute Professor für Germanistik in Tübingen, ist Nachtigall, Garten- und Waldbaumläutfer, Kiefern- ein brillanter Essayist und stent – wenn auch in und Fichtenkreuzschnabel, Sumpf- und Weidenmeise, Seinen Ansichten umstritten + durch seine selbst. Sommer- und Wintergoldhähnchen und Weiß- und . kritischen Analysen beispielhaft für die moderne Rotsterniges Blaukehlchen — und kann sich von den zu Literaturkritik. Er spricht: in Lübeck über das Thema: feinen Unterschieden zwischen ihnen, aber auch dar- Brecht und Dürrenmatt. Tragödie und Komödie von überzeugen, welche Schwierigkeiten ihrer Unter- heute. scheidung in Busch und Baum entgegenstehen. Der Vortrag findet in den Kammerspielen des Die zweite Lehrschau stent unter dem Motto e Stadttheaters statt. Dieser Vortrag, Sonntag, den »Unsere Fauna ändert sich“. Sie gent von der Tat- 11.1 25. Oktober. beginnt um 11.10 Uhr. sache aus, daß Schleswig-Holstein als schmale Barriere zwischen Nord- und Ostsee und Brücke von Skandinavien nach dem Süden vom Mlenschen HAP Grieshaber der Holzschneider schon recht früh sehr dicht besiedelt worden ist. Die neue Ausstellung der Overbeck-Gesellschaft Ws1dbectand gn ES HHH ; : : rüher als andere deutsche Länder eingebüßt. Die „aP sz Bran sche Mere aer 1909 1 VRo! 21. IUr Lu! Lehrschau zeigt uns Wisent zich. Wildschwein,, Bär. schiedener Hinsicht einsam und trotzdem voller Jyyjr z uwer. Aus.! . 1 “. ! n 1 [zu ellen. Überlegenheit in der deutschen Kunst der Gegen- g¿Jchon um 8000 r. s: t Ven beispielsweise wart. Es rechtfertigt die umfassende Ausstellung, de uns aus. v. Chr., der um 500 v. Chr. bei i h em 25. Okt. usgestorben, der letzte Wolf in Schleswig- t orehre: t h-t n Sountas. sem z.. de, Holstein aber erst 1834 geschossen worden ist. Künstler dank seiner besonderen Stellung und seiner Diesen ausgestorbenen Großtieren stehen jedoch weltweiten Aufgeschlossenheit mehr oder weniger Wieder- oder Neueinwanderer gegenüber. Wieder enge Fühlung mit den zeitgenössischen künstlerin eingewandert ist seit 1937 das Wildschwein, dessen schen Bestrebungen haben, er läßt sich in seiner Ausbreitung und Vermehrung in weiten Teilen Eigenwilligkeit keiner Richtung und keiner Gruppe unseres Landes in den letzten Jahren eindrucksvoll zuordnen. Trotzdem bleibt sein umfangreiches gezeigt wird. Neueinwanderer kennen wir insbeson- Ge graphisches Schaffen seiner Zeit verhaftet, deren dere aus der Welt der Schmetterlinge und der Vögel. unruhigen Pulsschlag man in seinen meist groß- Von den letzteren zeigt die Lehrschau die Zeitfolge kormatigen expressiven Farbholzschnitten unmittel- des Vordringens von Hausrotschwanz, Girlitz und bar spürt. Türkentaube von der Süd- bis zur Nordgrenze Die Overbeck-Gesellschaft, die Grieshaber bereits vuseres Latides. 1963 durch eine Jahresgabe an ihre Mitglieder ger Schließlich ist der Saal der Wasservögel neu mit ehrt hat, setzt durch diese Ausstellung ihre Verr einigen Diapositiven ausgestattet worden, die eine L mittlung bedeutender Graphiker fort. In der auf Anzahl der in diesem Saal gezeigten Vögel nach " Grieshaber folgenden Ausstellung zeigt sie dann Aufnahmen in ihrer natürlichen Umgebung zeigen einen zweiten Querschnitt durch das graphische und damit eine Ergänzung zu den Präparaten bilden. Ban Schaffen der europäischen Moderne. Prof. Dr. v. Studnitz ZU I2
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