Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

F- vornehme und begüterte Glaubensgenossen nach ! ~7x- sie [Lübeck, so wie man es immer gefordert habe schung! Das Seistliche Ministerium wandte sich iTEn wäre der Rat bereit, erneut die Verhandlun Ms. é! isder an. Wittenberg, unterstützt von den Mini- [ch "ines würdigeren gottesdienstlichen lc fe" sterien Hamburgs und Lüneburgs. Da Hamburg nehmen. Dies alles wurde jedoch nur “itîrctic . *r näher liegt als Potsdam und Lüneburgs Wohl- reteilt. Selbst der Gesandte des Kurkürste m f'°!]en sm: Rat wichtiger erschien, dazu Witten- elm kaiserliche Commissarius und §chcins V V berg dem Verlangen des geistlichen Ministeriums Uk y. Grote konnte die Herren des K ntezihc U rr recht gab, so wurde den Altesten der reformierten des hewegen, sich schriftlich zu äußern. So kätn és a: Gemeinde, den Kaufleuten Claus Bruns und Joh. bei :s kommen mußte, kaum war Herr v. Grote . s Meyer, Hinrichs Sohn. Weihnachten 1672 mit- Iras dannen gereist, untersagte man wieder auf Drän ß! setezlt: daß jeglicher Gottesdienst bei Gefkängnis- [? Jes geistlichen Ministeriums hin di- g s ; strafe in der Stadt verboten sei. So wanderte man s n der Reiferbahn. Diesmal sollte es Y :? vom Güldenen Horn am Klingenberg wieder hin- in- ültig werden und so wurden Soldaten ein cat t l rut Gartenhaus des Ratsherrn Kirchring, doch aus . blieb den paar getreuen Reformierten §szet:t: [Ñ:: . gab es keine Ruhe. Am 31. August 1773 u übrig, man zog noch weiter hinaus, Dog, n res fand die letzte gottesdienstliche Zusammenkunft är ihnen Raum und Herberge, um Goit -u Ct ers statt, von nun an war jeglicher reformierter Die zu seinem Gedächtnis das HI. Mahl zx E OT§ Gottesdienst in Lübeck, auch vor den Toren, ver- dic rar der Ratsherr Henrich Kir chriGg c s boten. Das geistliche Ministerium war nun zu- eus wiederholt als Gesandter Lübecks’ ara Hote’ gs krieden. Prediger Momma, dieser prachtvolle Mann, Be- Kurfürsten gewesen war, er bot ihnen sein Gurt nahm, was sollte er auch noch in Lübeck, die Be- L haus an- Ya. Dr.;-Davick -Glorirt. rs OT rufung als Professor an ein reformiertes Gym- vor A. H. Franckes, als Bürgermeister diesmal nichts sum in Hamm an. 18 Jahre nun bleibt die Ge- alls dagegen einzuwenden hatte, hoffte man im Kreis se „Hirten! Was war das für cin he! der Altesten der reformierten Gemeinde auf Ruhe r Erfolg“? Natürlich fehlte es nicht pr Jarukom. ifin und Frieden. Aber das geistliche Ministerium gab frehden ändere; Zurücksetzungen. Taufen und tier keine Ruhe und da Dr. Gloxin dem Ministern, Trauungen durften nur von lutherischen Pastoren s schr gewogen war, gelang es ihm gegen seine u,. Segen besondere Gebühren vorgenommen werden. ng sprüngliche Meinung am 17. April den Rat durch und am 6. Juli 1677 setzte man beim Rat durch. s. l nenmehrheit 74. dem- Berl ry e daß das Bürgerrecht nur an Einwohner luthe- zen N Heeret #u crlaszen, das! an gültig zedters refers rischen Glaubens zu verleihen sei. N hut täentun Santi "t) lurucr IR,] g Büwt.uäct ciseulis sie Gerdi ier icio. t F schen 21% Holttentor vd Harztor, vm ketuers [2.7 t GEZ ZF§ks pq Ende; erm nicht auf der Sacramentirer hinauszulassen. gehoben worden wäre. Die Hugenotten flohen nach nd- Deutschland! Überall, besonders in Brandenburg, ten, Nun wird es dem Kurfürsten zuviel und er greikt fanden sie freundliche, hilfsbereite Aufnahme. Auch ten tur Feder: nach Lübeck kamen Réfugiés. Doch hier durften lt. die französischen Flüchtlinge, die um ihres Glau- nn Potsdam, 23. Dezember 1669 bens willen durch die Dragonaden viel gelitten lem „„[„qbracer..Rat,.seinen.rcformierten Glaubens. hatten und geflohen waren, nicht einmal einen eile ss sset;-tie-ihnen-hewillizte; onder ritt “ut: Dankgottesdienst halten. Kurfürst Friedrich von ate. s pu. c Reéligionsausübung frei. siéhcrUn e ges Brandenburg schrieb einen unmißverständlich har- h: f: er L ctiss ISN Us Zütie Vichsr rait fe: ten Briek, und trotz allem Widerstand des Mini- bei ps Dank gegen die Stadt zu erkennen geben. steriums wurde am 30. August 1689 die Erlaubnis EN- Im Gegenteil aber solle der Rat erfahren, daß er erteilt. vor den Toren dürfen in französi- tief Repressalien gegen die Lutheranct-in seinen Tr gen s € her Sprache Gottesdienste gehalten werden. Mit die rt hen und Lübeck seine Ungnade fühlen lassen dieser Finschränkung hoffte der Rat cin salomo- zt zc!!s : nisches Urteil gefällt zu haben. "m- ' G Doch Kurfürst Friedrich III., der erste preußische 1ts- Das kurfürstliche Schreiben machte starken Ein- Köni im-äb chend stäsk f . pret k kür druck und der Rat schob die Beantwortung über s gal U U —-Errosrren Utirsér hu u ue s s. Monaten hinaus. Am 2. März 1670 ging ein Brief des im Rathaus crwarizt tmn qen f nteil, als man am Rates an den Kurfürstlichen Hof in Potsdam, in schien mit einem Schreibe s !! fr den ien dem in höflicher Weise auf die souveränen Rechte Senat Cars) es Jcrtr RI: N E >zten z der ng- des ttt slsstz. tus Lirchessäthén hituegrisstn Dauphiné, der seit längerem als Prediger in Berlin h eigen ‘ss Krtttuter Ur Re ciner fe üÜtita" teu“, rt keck tene iter werden, in Privathäusern ihren Gottesdienst zu noch nicht die Schwierigkeiten am Ende! Der Kur- rst- halten. Bürgermeister Dr. Gloxin stimmte der Ant- fürst wie auch die Königin Charlotte Amalie von die wort nur mit halbem Herzen zu, zumal sich ver- Dänemark, eine neue Gönnerin, mußten noch manch- och breitete, dieser Brief des Kurfürsten sei eine Fäl- mal zur Feder greifen, denn das Verbot in deut- r TQ 1.4
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.