Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

s z k s. i LUBECKISCHE BLATTER HERAUSGE GEBEN VON DER GESELLSCHAFT zun BEFORDERUNG GEMEINNÜTZIGER TATIGKEIT SCHRIFTLEITER : DR. PETER HENSCHEL LU B E CK, D E N 18. A pr i l 1964 EIN UNO ET L it R UN o z WAN z1 0s7 Eg IA HR GA N G . NUMMER s Aus dem Jahresbericht der Gelellschaft zur Beförderung ungen: des Guten und Gemeinnützigen in Balel nntags t; . Nirelttox uuiersr F ssrlsrkstt Gz im kRechenschaktshericht kurz einige unserer Überlegun- Gesellschaft zur Beförderung des : 2 sen zu diesem Problem aufgreifen. Gemeinnützigen in Basel. Er hat ihrem Vor- stande die Einladung zum 175jährigen Stif- 1 tungskest unserer Gesellschaft überbracht und Die Erfüllung privater gemeinnütziger Aufgaben s Y rvus /"ztsr Hs--! z Hhtu stellt das Problem nach dem Verhältnis zur öffent- [t! nochmals für die gastfreundliche tus lichen Wohltätigkeit. Der klassische liberale Grund- nahme und für die Annahme der Einladung satz, dak der Staat nur eingreifen soll. wo der zum Stiktungskest im November seinen Danit Private allein oder mit andern durch eigene Initiative ß zszurschen: K ; die Aufgaben nicht lösen kann, ist dem Gedanken E. Ie n §yruuen hst zich sene Scytch des aktiven Sozialstaates gewichen mit der Folge, K hct beider Gesellschaften in unseren dak eine große Zahl gemeinnütziger Aufgaben. die Tagen liegen und wieviel darauf ankommt, krüher der privaten Initiative überlassen waren. dal die Zusammenarbeit mit den jeweiligen heute zu Staatsaufgaben geworden sind. Auch der ftez!chen ung. ztbätizchou steilen sue unis Vorstand der GGG muk dieser Tatsache bei der u. den der z 554%: Entscheidung Rechnung tragen, wo die private ge- Professor Dr. Frank Vischer aut der allgemei- meinnützige Tätigkeit heute noch wirksam sein nen Versammlung und Schlußsitzung vom kann. tt tu 00 rcsen Hat. reit tw s Zwei Aspekte treten dabei in den Vordergrund: aber auch, wie notwendig nente die Arbeft Wo eine Aufgabe nur durch Bereitstellung großer, zer Yeretueu z Yer fg u elt rect umfassender Mittel möglich ist. hat eine Beitrags- E itzice Gesellschaft Basel im November bei leistung unsererseits oft nur die Bedeutung einer uns zu Gast sein wird und damit eine seit Sympathiebezeugung, ohne uns eine aktive Mitarbeit über 130 Jakiren bestehende Verbindung wie. hei der Lösung der Aufgabe zu sichern. Wir glauben flet euser settitipte vd. deshalb, daß der Grundsatz einer konzentrierten, EZ Es yrird dabei interessieren, daß schon sn dem zielbewußten Verwendung unserer Mittel uns einen elscdort hoitthrtgen H qs t uterr Herelizchäl: Verzicht auf Beitragsleistung dort nahelegt, wo 52 U:35 Ps .. als unsere Gäste weilten. unsere Beitragsleistung nicht mehr als „einen Tropfen T M: auf einen heißen Stein“ bedeutet. und wo wir auch ~ Verehrte Freunde des Guten und Gemeinnützigen! nicht durch unsere Organisation aktiv eine wesent- . Das ehrwürdige Alter, die reiche Tradition und liche Arbeit auszuüben vermögen. ret! die tieke Verwurzelung unserer Institution in der Auf der anderen Seite dürfen wir uns aber auch Bevölkerung können den Vorstand nicht davon ent- davon Rechenschaft geben, daß die GGG als eine r Beför- binden, sich immer wieder die grundsätzlichen üher den Parteien stehende, überkonfessionelle In- t zind Fragen zu stellen, wie die Aufgaben der Gesellschaft stitution mit langer Erfahrung über ein großes Ver- währt zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen in trauenskapital verfügt. Auch von staatlichen Stellen unserer Zeit richtig und zweckmäßig erfüllt werden wird mehr und mehr die GGG als eine in unserem 9 6 4 können. Gerade im letzten Vereinsjahr hat sich der Staatswesen fest verankerte Institution anerkannt 14 54 Vorstand immer wieder vor grundsätzliche Entscheir mit der Folge, daß ihr Aufgaben übertragen werden, Jungen gestellt gesehen. Wir haben uns bemüht, die finanziell zu meistern wir zwar außerstande nach Möglichkeit die uns bedrängenden Probleme sind, bei welchen wir aber als übergeordnete, über- neu zu überdenken. Ich möchte deshalb in meinem parteiliche Koordinationsstelle und als aktives EXE- 5 11 22 117
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