Full text: Lübeckische Blätter. 1964 (124)

ben irt Fer Lretseleh! uus der Vergegenwär- Lage war, nämlich die verletzte Ehre Gottes durch C : q tigung “ ét sgese ehens, der legitimen Ausrich- seine Satisfaktion, also durch das Opfer seiner selbst r daß tung ihres L ottes Hezzt s!t dem Wort der Predigt wiederherzustellen. „Credo, ut intelliganc . heißt das Hitze j E4. det ft . t S uv L.., a ttt! Programm dieser Theologie. An ihrem Anfang steht über- Einlösung der Liebe als den in der Welt L [] Gr ess: §szsr:: §4 . fir üper. stichteten Zeichen für den erhöhten Herrn zu sie;zich im Verstehen anzueignen " bearpettet. u dienen hat. t mMÖ»;c’_«;siC'Tiio scæ..Sl.e ...t Leiche gegen die Mächte seiner Zeit durchzustehen hatte, Hogma nicht ‘ls s; Ei gegen. Lr. toßst as n ihm ichs §s. fn, auß zie. kirche .u let stsy darauf ont ;! Ut U rt; zien us eite ach- edac! , unc dem Kai | ; ; :/: [e ehen, was des Kahsers int Uber Cott much! wrden hg ie "h; seshälb die ieiüice Auigabe ar bett: H. .! seu r ?: Hersh gensätze “inäuet c k E tes nachte 0 . n uber Jede ver- ~ N]: .? .;: TnncoollOIolII’seeS.S S.S.t - | are m . ogen deshalb sj qt ; j . ; Ai ht! weltlichen Verhältnisse geändert P rich tzuts tj) truth Bes theitete tus Gesicherte t Bs schoks setes Fe Kutis sos repts steht, so soll sie doch hens sein. So viitd hier L e gensrane tr pu: éridäs auch in eir . Melt ihrem eigensten Werke, gründete Lehre von der Satisfakti fen. Ih chkol- zu dem sie von Bischof Gerold in Lübeck auf. wird die Mei " § ? Iota. po cr orien: 1.1 t von gerichtet worden ist, treub leiben, nämlich die Stätte Christi G ON . HO ge?te h saß zr §s cue s gibt abzugeben, da der erhöhte Herr heute sein Heils- Menschen zur Gegenlich Ec EZ ic di ok his jfitken an der Welt und in der Welt ausübt. Daß! jmitcüs CU U Ust G e ri. des hfolge sie dieser ihrer Aufgabe nachkommen kann und sich Christus / 1151 qu: ts! Ice Ze des Vp en. ar ' Iso als Kirche Christi, als das Haus de t Ibracht hat, die wir auf uns nehmen "hit s ies Volk Guttes Ueute FE rt rte t Hlectv; mussen, um ihr nachzuleben. | 'Hétir eines eigenen, von diesen ihren Aufgaben her Aber neben Anselm und Abaclardus ist in Bern- 1sicht- qualifizierten Rechtes. hard von Clairvaux eine weitere Art, Theologie zu uchen Wenn man den Blick auf die Zeit Gerolds richtet, hrt "zzz. dr qm Elarbetn per ßo ist. es noch eine andere Erscheinung, die man Mittelpunkt der Frömmigkcit Bernhards von Clair- §chofs dabei besonders ins Auge zu kassen hat. Wie es ja vaux steht der Mensch Jesus, wie er sich uns als wetin immer in der Geschichte der Kirche der Fall ist, wird Kind in der Krippe und als der Erlöser am Kreuz tieker das Missionsgebiet nur. mittelbar von den theolo- zeigt. Nicht an den Logos denkt Bernhard, der in n zu- gischen Strömungen berührt, die zu einer bestimmten seiner Menschwerdung Endliches und Unendliches ! log. Epoche Heezthénd sùd. s in theologischer Hin- verbindet, sondern an den Menschen Jesus, dessen ,, dak sicht steht Gero am nde einer Epoche und am Armut, dessen Demut und dessen Leiden unser dt Beginn einer neuen, die durch den Übergang von Herz ergreifen. So hat Bernhard den alten Ge- Uh der Frühscholastik in die Hochscholastik bezeichnet danken von der Königsherrschaft Christi verinner- ä ist. Noch fehlen die großen Meister theologischer licht. Christus ist der König, der durch die Be- ist Arbeit, wie sie die Hochscholastik in Albert dem trachtung seiner Menschlichkeit in unsere Herzen d dis Großen, in Alexander von Hales, in Heinrich von eéinzicht und sie beherrscht. So wird der Mensch pu Gent und Thomas von Aquin hervorgebracht hat, durch die Lebensgemeinschaft mit Jesus, aem Kind tiete noch steht die Zeit unter den Nachwirkungen der in der Krippe und dem Erlöser am Kreuz, durch 0 Er. krühscholastischen Theologie, wie sie Anselm von die Anbetung des Hauptes voll Blut und Wunden p z Canterbury und Petrus Abaclardus vertreten haben. auch der Wirklichkeit Gottes inne. Es gilt, in der fer. Es ist eine ebentalls bedeutsame und für unsere Demut, in der Buße, in Geduld und Üchorazn, in ; se Zeit wichtige Epoche, die ihre Eigenart darin hat, allen Werken der Liebe Christus nachzuahmen, um ts L daß zwei verschiedene Arten, Theologie zu treiben, s0 den menschlichen Willen durch den göttlichen !! ls sich in den Esmptsty der Frühscholastik einander überformen zu lassen. krich- gesctüberstetcn. Man wird in dem Wirken des Bischofs Gerold, in :s im Anselm von Canterbury repräsentiert jene Strö- seiner Predigt, in seiner Missionstätigkeit, in seiner t hat. mung in der Theologie, welche das überlieferte ausgleichenden Liebe und Gerechtigkeit, in dem lurch- kirchliche Dogma als ein Ganzes versteht und dessen Geist der Demut und in der Verwirklichung des n der sinnvollen Zusammenhang zu erweisen bemüht ist. asketischen Ideals unschwer erkennen können, daß man So will Anselm in gläubigem Rationalismus – sola diese drei Repräsentanten der frühscholastischen V esen ratione – den vernunftvollen Charakter der kirch- Theologie auch in seiner vorwiegend missionarischen r die lichen Lehre von der Menschwerdung Gottes dar- und kirchlich aufbauenden Arbeit ihren Niederschlag 1 von tun, die nach ihrer „Notwendigkeit“ erwiesen wird, gefunden haben. Zweifellos steht er Bernhard von ; der weil nur der Gottmensch hat tun können, wozu der Clairvaux innerlich am nächsten; denn er wollte in Dar- Mensch verpflichtet, aber nur Gott selbst in der das Zisterzienserkloster Riddagshausen, dem sein 1 05 »
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.