Full text: Lübeckische Blätter. 1962 (122)

daß diese wegen der zunehmenden Verschmutzung Nebenräume = 10 169 m? wird auf einem ca. der Wasserläufe einmal geschlossen werden müssen. 10 000 m? großen Gelände erstehen. Das Becken Die im Stadtkern liegende Lübecker S ch w im me wird eine Größe von 10 X 25 m haben und mit h a Ile hat sich schon bald nach ihrer Eröffnung als einem I-m-Federsprungbrett und einer 3-m-Platt- zu klein erwiesen. Bei einer Beckengröße von rform ausgerüstet sein. Für den Lehrbetrieb können 15 X 331/23 m ist sie den Anforderungen in den Nach- bis zu ?/s der Wasserfläche zur Verfügung gestellt mittags- und Abendstunden nicht gewachsen. Ins- werden und zwar bei einer Wassertiefe von 80 bis gesamt wurde die Schwimmhalle im Jahre 1961 von 160 cm. Bei schwimmsportlichen Veranstaltungen 397 070 Besuchern gegenüber 330 469 im Jahre 1960 (25-m-Bahn) kann das Becken auf eine Mindest- und 240 337 im Jahre 1959 besucht. Der Ruf nach wassertieke von 120 cm aufgefüllt werden. Die Ein- einer weiteren Möglichkeit, auch bei ungünstiger stiegtreppen sind so konstruiert, daß sie bei Wett- Witterung den Schwimmsport auszuüben, dürkte kämpfen aus dem Becken herausgenommen werden durch die genannten Zahlen gerechtfertigt sein. können, wie sie auch beim Lehrbetrieb an ver- Als Folge ihrer früheren Eigenstaatlichkeit ume schiedenen Stellen Verwendung finden können. Die faßt die Hansestadt Lübeck auch heute noch eine Umkleideräume und sanitären Anlagen werden nach Gebietsfläche von 20 238 ha, die sich über 25 km den neuesten Erkenntnissen im Bäderbau erstellt. erstreckt. Für viele Bevölkerungsteile ist der An- Das Personal wird auf ein Minimum beschränkt. marschweg zur Schwimmhalle daher sehr weit und Als Schwimm-Mleister sollen nur solche Kräfte ein- kostspielig. Die in verschiedenen Stadtteilen liegen- gesetzt werden, die neben ihrer Schwimm-Meeister- den Schulen können zum Schwimmunterricht nur prüfung eine abgeschlossene Handwerkerlehre durch Sonderomnibusse zur Schwimmhalle gefahren haben, um die technischen Einrichtungen der Halle werden. mitbedienen zu können. Desgleichen wird durch Alle diese Erwägungen haben das Sportamt verr Anbringung von Automaten die Kassiererin ein- anlaßt, die Frage zu klären, ob es nicht zwecke gespart. Neben Umkleideschränken ist eine Sammel- mäßiger erscheint, an Stelle von Bezirksfreibädern garderobe vorgesehen, die sowohl vom Herrentrakt mit einem Kostenaufwand von 600 000,0 bis als auch vom Damentrakt zugänglich ist. Bei nor- 800 000,20 DM solchen Anlagen den Vorzug zu maler Benutzung kann eine Person die Garderobe geben, die sowohl im Sommer als auch im Winter bedienen. Gleichzeitig kann diese Kraft die Karten- genutzt werden können. Das Sportamt entschlok sich kontrolle vornehmen. daraufhin, zu empkehlen, Kleinsch wimm- Bei der in Süd-West-Rechtung angeordneten hallen zu bauen, die im Sommer als Freibäder 1alle kann die Südseite im Sommer geökknet wer- Verwendung finden können. z . dien. Durch ein Fußwaschbecken gelangt man auf die Der leitende Senatsbaudirektor Dr. Hübler hat im 9 000 ne grolen Spiel- und Liegewiesen, lie mit enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Huhn ghpielgeräten aller Art versehen werden. Die Halle nunmehr ein Projekt entworken, das den Anforde- kann nur wieder durch das Fußwaschbecken betreten rungen, die das Sportamt an eine solche Anlage werden. fiellt. in jeder tHlitzicht genüst. Zwei zusätzlich in der Nähe der Fußwaschrinnen Nachdem die Bürger scha. ft vuymehr den Beschlulz angebrachte Duschen sorgen für die Reinigung beim gefaßt hat, im Stadtteil Lübeck-Kücknitz ein winter- festes Schwimmbad zu bauen, wird im September Erneuten Betreten der Halle:: z : 1962 mit dem Bau eines solchen Bades begonnen Der Kostenvoranschlag heläukt sich auf 1 746 000 werden. Sollte sich dieses Projekt bewähren, plant DM, für Gebäudekosten einschl. Einrichtung und das Sportamt in weiteren Stadtteilen, die nicht im Nebenkosten. Für Grunderwerb, Aulenanlagen, unmittelbaren Einzugsgebiet der jetzigen Schwimm- Versorgungsleistungen, Sielleitungen und Sielgebühr halle liegen, weitere Bäder dieser Art. werden ca. 254 000 DM veranschlagt. Die Bauzeit Die Kücknitzer Halle mit einem umbauten Raum beträgt I' Jahre. von 37 030 m? für die Halle und 3139 m? für Weaolkfgang Ahlfs. Sportamt der Hansestadt Lübeck Die fehlende Aula In Nr. 4 der „Lübeckischen Blätter“ erschien ein aus unbekannten Gründen zurückgestellt worden. Beitrag über die fehlende Aula des Carl-Jacobr Inzwischen wurden andere Schulen erbaut. Wie Burckhardt-Gymnasiums. Ich möchte darauf auf- beim Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium sollte die merksam machen, daß auch die T h o m a s- M a n n- Aula der Thomas-Mann-Schule im Mittelpunkt Schule bis heute noch keine Aula hat. Alle eines Vorortstadtteils der Versammlungssaal für musikalischen Veranstaltungen, auch die Entlas- kulturelle Veranstaltungen dieses Stadtteils sein. Die sungsfeiern der Abiturientinnen, müssen in einem Aula wird dringend benötigt! breiten Parterre-Flur stattfinden, der immer über- füllt ist. In den Seitengängen und auf den Treppen W. Honold . stauen sich die Besucher! Der Aufbau auch dieser Vorsitzender des Elternbeirates Schule ist fast vollendet, aber die Aula fehlt: sie ist der Thomas-Mann-Schule Q
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