Full text: Lübeckische Blätter. 1962 (122)

am Platz war vieles zu bessern und zu ändern. gelang es dann, den maßgebenden Stellen einen Dem neuen Turnrat Mohr standen glücklicherweise Plan vorzulegen, der diese lange hinausgeschobene größere Mittel und mehr Kräfte zur Verfügung. Maßnahme verwirklichen sollte. um den Buniamshok den neuen Anforderungen ge- Der Plan ist Wirklichkeit geworden, und eine mäl instand zu setzen. neue Generation junger Menschen wird auf diesen Alle Ansätze zeitigten nur Teilerfolge. weil sich Bahnen nach Sieg und Anerkennung streben. Möge die Stadt zu einer grundlegenden Neugestallung der Buniamshot eine Stätte kämpkerischer Leistung nicht entschließen konnte. In den letzten Jahren und sportlicher Haltung bleiben! Paul Kruse Der Ausbau des Buniamshokes und leine technischen Einrichtungen Mühsam war der Weg bis zum Tage der Eröff- stand den Schulen für ihren Sportbetrieb die dem nung der neuen Leichtathletikkampfbahn „Buniams- Wall zu gelegene Platzhälfkte unter gewissen Ein- hok‘. schränkungen zur Verfügung. Erst als der große Bereits im Jahre 1957 legte das Tiefbauamt den Hartplatz mit drei bis vier Spielfeldern auf dem ersten Plan vor. wonach aus der mit vielen Schä- ehemals völlig versumpften Gelände fertig war und den behatteten über 50 Jahre alten Sportplatz- dieser den Schulen zur Verfügung gestellt werden anlage eine moderne und zu allen Jahreszeiten konnte, gingen wir an den Ausbau der Leicht- benutzbare Sportstätte entstehen sollte. Damals gab athletikkampfbahn. es Stimmen, die den Ausbau nicht für dringend Der Buniamshot liegt unter dem Hochwasser- hielten und eine solche Sportstätte an anderer Stelle spiegel der Trave, so dal im Rückstau über die wünschten. Der „Buni“, wie er im Volksmund heißt, alten Dränagen gelegentlich der ;P latz über: sollte so belassen bleiben, wie er war. Die in Lübeck schwemmte, was sich sehr nachteilig auswirkte. an der Leichtathletik interessierten Kreise, gemein- Diesem Übelstand wurde bei der jetzt kertigge- sam mit dem Sportamt, Turn- und Sportbund und stellten Neuanlage in der Weise begegnet, dal die der Schulverwaltung, gaben jedoch dem Plan den tiefliegenden Flächen bis zu 70 cm aufgehöht wur- notwendigen Nachdruck, so daß die Bürgerschaft den und die gesamte neuverlegte Dränage über im Rechnungsjahr 1960 die Mittel für den ersten ein kleines Pumpwerk zum Elbe-Lübeck-Kanal ab- Bauabschnitt bereitstellte. fließt. Bei normalem Wasserstand in der Trave Von der vorhandenen Anlage war praktisch nichts fließt des Prinagerroster. in tr "its Hetze gi: Fehr mu vsrweuden: ten: abet then davon. aut jh sr Ä:ck ein Schicher die Abflußleitung zur Trave, waren die Entwässerungsanlagen zerstört sees und gleichzeitig setzt cine Pumpe ein, die das Sc©ÖÔ) stt SS i ann die gesam = sy gu er var m Fouter. ufd dar Ls: gur netz unterirdisch berieselt werden. Yieses geschieht ts! zu tersgtht Teil, und das war etwa die Hälfte h L f L V:sti f: er gesamten Fläche, konnte wegen ständiger Ver- . <: ; ;;... ; schlammun i _ porösen Dränrohre in das Erdreich dringt und den . NG ; Den Bauarbeiten vorangegangene Bohrungen Lese dackirch ciner Cl h c tekiecy entgegen: ließen erkennen, daß das Sportplatzgelände auf wirkt, während die Rasenfläche von unten her be- einer 16 bis 22 m tiefen Modderschicht liegt. Zweir wiässert werden. fellos handelt es sich um eine Niederung, die vor Die Aufgaben, die die neue Sportplatzanlage zu vielen Jahren aufgespült und aufgebaggert wurde crfüllen hat, sind verschieden. Zunächst sind für und über die dann auch der Bahndamm der ehe- den Sportbetrieb der Schulen Übungsplätze für Mas- mals Lübeck-Büchener Eisenbahn geschüttet wurde. gcnbetrich notwendig, während für das Training Über diesen ehemaligen Bahndamm führt heute die Wer aktiven Leichtathleten und für die Durchfüh- neugebaute Possehlstraße. Die Verkehrslage des run größerer Wettkampfkveranstaltungen eine „Buni“ ist äußerst zentral, und städtebaulich fügt t tatiletikkampkoahs mit allen dazugehörigen sich der Platz, umgeben von den Wallanlagen mit Einrichtungen gefordert wurde. Dank der Größe des der dahinter liegenden Stadtsilhouette, besonders Buniamshokes konnten praktisch alle Wünsche er- glücklich in das Stadtbild ein. Beim Ausbau der füllt werden. Die fertiggestelle Anlage für den Possehlstraße, die den Platz nach Westen hin be- Übungsbetrieb umfaßt: grenzt, wurden in weiser Voraussicht auf ganzer 3 gur: lätze für Fuß- und Handball 1 Rasen- Länge der Straße Parkplätze für Kraftfahrzeuge platz pu Kleinspiele, 1 Weitsprunganlage mit peschakten. . 15 bzw. 10 Weitsprungbahnen, 1 Hochsprung- Mit den Bauarbeiten zum Neubau des Platzes anlage mit ebenerdigen und aufgehöhten Sprung- wurde im Oktober 1960 begonnen. Während die gruben, 1 Kugelstoßanlage mit 5 Stoßringen, der Trave zu gelegene Platzhälfte gebaut wurde. 4 Laufbahnen, je 100 m. 4 Laufbahnen, je 75 m. 21 2
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